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Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen

2. Bundesligen: Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen

09.09.2016 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 820 Ansichten

Die Saison 2016/17 wirft ihre Schatten voraus. Am 17. September 2016 startet die 2. Bundesliga Nord der Frauen in die neue Spielzeit. Die Teams haben ihre Kaderplanung weitgehend abgeschlossen, Ziele definiert und Strukturen geschaffen. Neue Gesichter, neue Trainer - bekannte Favoriten? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich bei den Vereinen umgehört.

Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Nord der Frauen - Foto: Rainer Fritzen

VC Offenburg (Foto: Rainer Fritzen)

Die Frauen-Mannschaften der 2. Bundesliga Nord im Überblick:

DSHS SnowTrex Köln

"Wir haben einen großen Kader - in der Höhe und in der Breite”, sagt Jimmy Czimek, Trainer bei DSHS SnowTrex Köln, mit einem Schmunzeln. Im Kampf um den Titel sieht er aber andere in der Tabelle vorne: "Leverkusen, Oythe und Gladbeck haben sicher wieder gute Chancen, weil sie auch schon im letzten Jahr oben mitgespielt haben.” Mindestens einen dieser Favoriten wollen die Kölnerinnen allerdings hinter sich lassen, denn ein Platz unter den drei Saisonbesten ist das angestrebte Ziel. Helfen sollen die Rückkehrerinnen Linda Büsscher, Laura Feldmann und Kerstin Freudenhammer sowie die Neulinge Lea Jaklen und Lena Fenten. Mittelblockerin Fenten rückt aus der zweiten Mannschaft auf.

Köpenicker SC II

Mit Thea Janich und Josephine Suhr haben zwei Nachwuchstalente für die kommende Saison beim Köpenicker SC II unterschrieben. "Die Nachwuchsförderung und die Weiterentwicklung unserer Spielerinnen sind zwei unserer Ziele. Rangmäßig wollen wir uns ebenfalls verbessern, damit ist die Richtung vorgegeben", sagt Trainer Florian Völker, der die Hauptstadt-Volleyballerinnen in der Vorsaison auf Platz sechs führte. Titelfavorit ist aus Sicht des KSC das Volleyball-Team Hamburg, das einige Spielerinnen mit enormer Qualität und reichlich Erstliga-Erfahrung aufweist. "Gegen solche Teams werden wir sehr engagiert und kämpferisch spielen und auf sportliche Art möglichst unangenehm werden", fügt Völker hinzu, der eine hohe Leistungsdichte und knappe Entscheidungen voraussagt.

RC Sorpesee

Der RC Sorpesee wäre nicht der RCS, wenn er seinen Kader nicht vor allem aus dem eigenen Nachwuchs auffüllen würde. So ist es auch in diesem Jahr. Erstmals wird jedoch auch eine externe Kraft die Geschicke des Teams mit in die Hände nehmen. Mit Amy Knight verpflichtete der Club aus dem Sauerland eine erfahrene Zuspielerin, die zuletzt beim Drittligameister SV Bad Laer auf dieser Position gespielt hatte. Leidenschaft, Emotionen und Kampfgeist stehen auch in der zweiten Zweitligasaison im Mittelpunkt. Außerdem will Sorpesee in der Annahme und der Abwehr deutlichere Akzente setzen als noch in der Vergangenheit. Trainer Julian Schallow hat kein festes Saisonziel vor Augen: "Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden und von Beginn an auf Punktejagd gehen. Und dann schauen wir mal, wofür das reicht."

SCU Emlichheim

Beim SC Union Emlichheim kommen in der Saison 2016/17 viele Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Zug. Gleich fünf Spielerinnen sind in den Kader der ersten Mannschaft aufgerückt. Dazu kommen Zuzana Buchlová vom VfL Oythe, die bereits in der Saison 2010/11 ein Jahr für den SCU in der 2. Liga gespielt hat, und die amerikanische Mittelblockerin Evann Slaughter. "Wir wollen im gesicherten Mittelfeld einen möglichst guten Tabellenplatz erreichen und die Nachwuchstalente an Bundesliganiveau heranführen", heißt es von offizieller Seite von Heino Konjer. Neue Kapitänin ist Alicia Nelson. Die US-Amerikanerin hat sich nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Emlichheimer Umfeld als eine echte Größe und Sympathieträgerin etabliert.

SV Blau-Weiß Dingden

Blau-Weiß Dingden wird mit einem eingespielten Team in die kommende Saison gehen. Neuzugänge gibt es nur aus den eigenen Reihen. Die 15-jährige Greta Klein-Hitpaß (Außenangriff/Mittelblock) hat den Sprung in den Zweitliga-Kader geschafft, auch Lena Priebs rückt aus der zweiten Mannschaft ins Bundesligateam. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Der bisherige Co-Trainer Pascall Reiß hat die A-Trainerausbildung begonnen und wird in der Saison 2016/17 die Position des Chefcoachs besetzen. Vorgänger Olaf Betting wird ihm allerdings weiter zur Seite stehen. Teammanager Dirk Kappmeyer hat einen klaren Favoriten auf die Meisterschaft ausgemacht: "Bayer Leverkusen wird es schaffen. Sie waren schon in der letzten Saison überragend."

Skurios Volleys Borken

Bei den Skurios Volleys Borken wird der wichtigste Neuzugang nicht auf, sondern neben dem Feld stehen: Der neu verpflichtete Trainer Chang Cheng Liu hat die Aufgabe, das Team neu zu formen und sportlich zu einem ansprechenden Niveau zu führen. "Wir werden eine Mannschaft erleben, in der Teamspirit zu finden ist, von der kein Ball aufgegeben wird und der Zusammenhalt wirklich großgeschrieben wird", sagt Vereinssprecher Hans Seyer. "Erstes Ziel wird es hier sein, möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern. Ein Platz weiter oben in der Tabelle wird dann mit Sicherheit als Erfolg anzusehen sein." Mit einer Prognose für das Rennen um die Meisterschaft ist man in Borken eher zurückhaltend: "Es gab in vielen Mannschaften Veränderungen, aber sicherlich werden wir den einen oder anderen bekannten Namen oben sehen."

Stralsunder Wildcats

Drei Neuzugänge sind auf der Mannschaftsliste der Stralsunder Wildcats für die kommende Saison zu finden. Tanja Joachim, Lene Scheuschner und Melanie Horn bringen Erstligaerfahrungen mit in den hohen Norden. "Erfahrungen sind wichtig, um unser Ziel erreichen zu können und dem Abstieg fernzubleiben", so Trainer André Thiel. "Wir haben einen guten Mix aus jugendlicher Frische und Routine und sind auf einigen Positionen doppelt gut besetzt. Das macht einiges möglich." Der Favorit für die kommende Saison ist mit Bayer Leverkusen schnell ausgemacht. "Leverkusen hat eine gute personelle Besetzung, ein professionelles Umfeld und immer den Blick in Richtung Aufstieg", sagt Teammanager Steffen Täubrich.

TSV Bayer 04 Leverkusen

Der Vorjahresmeister TSV Bayer 04 Leverkusen verfügt auch in der kommenden Saison über einen ausgeglichen besetzten Kader. "Alle Leitungsträgerinnen der vergangenen Saison sind erhalten geblieben", sagt Abteilungsleiter Jürgen Rothe. Das Team wurde gezielt verstärkt. Neu in Leverkusen ist unter anderem Mittelblockerin Ruth Scheuvens vom Ligakonkurrenten DSHS SnowTrex Köln. Mit dabei ist auch wieder Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor. Deswegen lautet das Ziel: Titelverteidigung. "Ein Stolperstein könnte VT Hamburg werden”, warnt Rothe. "Dort sind einige ehemalige Erstligaspielerinnen im Kader.” Außerdem wurde die Position des Co-Trainers in Leverkusen neu besetzt. Konstantin Wechsler wird neben Coach Zhong Yu Zhou an der Seitenlinie stehen.

TV Gladbeck

Die TV Gladbeck Giants wollen auch in dieser Saison wieder ein Team sein, das im oberen Tabellendrittel ein Wörtchen mitzureden hat. Der ehemalige Co-Trainer von USC Münster, Til Kittel, wurde für die Trainerposition verpflichtet. In Sachen Kader gibt es auch ein paar Neuigkeiten. Neben den Rückkehrerinnen Katharina Friedrich und Jil Döhnert heißt der TV Gladbeck mit Anne Paß auch eine neue Zuspielerin willkommen. "Unser Ziel ist es, jede einzelne Spielerin zu verbessern und das Beste aus ihnen herauszuholen" sagt Coach Kittel, der bereits einen Titelfavoriten ausgemacht hat. "Ganz heißer Kandidat ist sicherlich der amtierende Meister TSV Bayer 04 Leverkusen. Unser Geheimtipp sind die Stralsunder Wildcats", so Kittel.

USC Münster II

Traditionell geht das Ausbildungsteam des USC Münster mit einem sehr jungen Kader in eine neue Saison. "Chiara Hoenhorst ist mit 19 Jahren unsere älteste Spielerin, alle anderen sind noch Schülerinnen. Das ist sicher etwas Besonderes”, sagt Trainer Christian Wolf, der die Spielerinnen weiterentwickeln will. "Spiele gewinnen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben, das ist das Ziel”, so der 30-Jährige. "Aber in erster Linie geht es für uns als Bundesstützpunktteam darum, die Akteurinnen auf die Jugend-EM- und WM-Qualifikationen und hoffentlich auch die EM und WM vorzubereiten." Wer die Meisterschaft holt, ist für Wolf keine klare Sache: "Generell glaube ich, dass die Liga stärker geworden ist im Vergleich zum letzten Jahr."

VCO Schwerin

Für den VC Olympia Schwerin steht als Bundesstützpunktteam mit Sonderspielrecht die Nachwuchsarbeit an erster Stelle. Die Neuzugänge für die anstehende Zweitligasaison kommen alle aus den eigenen Reihen. "Kampfgeist und harte Arbeit wird diese junge Mannschaft auszeichnen", sagt Stützpunkttrainer Bart-Jan van der Mark. "Die Weiterentwicklung der Spielerinnen in Richtung Jugendnationalmannschaft und 1. Bundesliga hat oberste Priorität." Im Durchschnitt hat sich das Team aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns im Vergleich zur letzten Saison wieder verjüngt. "Wir wollen die Spielerinnen schneller an das höhere Niveau heranführen. Dieser Trend zeichnet sich international bereits ab", so van der Mark.

VfL Oythe

Der Vizemeister VfL Oythe startet nach einem personellen Umbruch in die neue Saison. "Jedes Jahr gibt es Veränderungen in der Struktur unserer Mannschaft", sagt Trainerin Danuta Brinkmann. "Der Kader ist klein, aber dafür auch viel ausgeglichener als in der letzten Saison, in der wir erneut die beste Spielerin der Saison in unseren Reihen hatten." Volleyballobmann Matthias Schumacher will die Mannschaft auch in der neuen Saison wieder in der oberen Tabellenhälfte sehen. "Wenn wir ohne große Verletzungen bleiben, können wir eine Rolle spielen", so Schumacher. "Meisterschaftskandidaten sind aber auf jeden Fall Leverkusen und Hamburg. Aber vielleicht gibt es ja auch wieder mal einen Überraschungsmeister." Das hofft Schumacher nicht ganz ohne Grund. Immerhin ist es Oythe schon häufiger gelungen, die vermeintlich Größeren zu ärgern.

Volleyball-Team Hamburg

"Alte Zöpfe abschneiden und mit neuen Ideen in die Zukunft" - so lautet die Marschroute vom Volleyball-Team Hamburg. Nach dem Rückzug aus der 1. Bundesliga hat sich der gesamte Verein neu aufgestellt. Karine Muijlwijk, Saskia Radzuweit, Nina Braack und Maria Kirsten bleiben aber dennoch aus Erstligazeiten erhalten. Vom Zweitligameister Leverkusen kommt Anisa Sarac zurück. Dazu wurden einige vielversprechende Talente verpflichtet. Vereinssprecher Stephan Lehmann sieht jedoch Titelverteidiger Bayer Leverkusen im Meisterschaftsrennen vorne. Mit Teamwork und Kampfgeist und dem Ansporn, jeden Tag ein Stückchen besser zu werden, will das Volleyball-Team Hamburg aber oben mitspielen.

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Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesliga Süd der Frauen

Man kann die Tage bis zum Saisonstart der 2. Volleyball Bundesligen bereits an zwei Händen abzählen - dementsprechend groß ist die Vorfreude. Am 17. September beginnt die Spielzeit für die 2. Bundesliga Süd der Frauen. Meister VCO geht mit neuem Sponsor und hohen Zielen als VC Printus Offenburg in die neue Saison, Erstliga-Absteiger NawaRo Straubing spricht erst einmal nicht vom direkten Wiederaufstieg und den AllgäuStrom Volleys Sonthofen wird eine starke Saison vorausgesagt. Was gibt es sonst noch Neues bei den Vereinen? Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat sich umgehört.

Die Frauen-Mannschaften der 2. Bundesliga Süd im Überblick:

AllgäuStrom Volleys Sonthofen

"Wir bauen auf das Potenzial unserer erfahrenen Spielerinnen und dem Tatendrang unserer jungen Spielerinnen”, sagt Achim Flick, Teammanager der AllgäuStrom Volleys aus Sonthofen. Ein attraktives, schnelles und variables Spiel will das Team aus Bayern in dieser Saison anbieten. Ein festes Ziel für die Spielzeit gibt es nicht. "Die Favoriten Straubing und Offenburg ärgern und besser werden als im Vorjahr, das wäre schön”, sagt Flick. Das hieße mindestens Rang zehn. Neben Cheftrainer Andreas Wilhelm habe man außerdem eine Konstellation auf der Bank gefunden, die in der Lage sei, das Optimale aus dem Team herauszuholen. Außerhalb des Kaders setzt Sonthofen auf Bewährtes. Mit einem gut aufgestellten Team hinter dem Team will man im Allgäu punkten und hat in allen Bereichen aufgerüstet.

Allianz MTV Stuttgart II

Mit einem kompakten Spielsystem und einer Verbesserung in den Bereichen Annahme, Abwehr und Aufschlag will Johannes Koch, Trainer der zweiten Mannschaft vom Allianz MTV Stuttgart, in der kommenden Saison das Ergebnis der abgelaufenen Spielzeit bestätigen. Platz sechs ist also das angestrebte Ziel. Dabei steht er vor der Herausforderung, die Mannschaft nach sieben Abgängen und mit fünf Neulingen anders zu strukturieren. Das Trainerteam bleibt in Zeiten des Umbruchs jedoch eine Konstante. Und die Favoriten? "Das sind für mich Straubing als Absteiger und Sonthofen durch die Neuzugänge”, so Koch.

DJK Sportbund München-Ost

Einige Abgänge haben große Lücken in das Team von DJK München-Ost gerissen. Doch der Verein aus der Landeshauptstadt der Freistaates Bayern sieht die Vorteile eines reduzierten, kompakteren Teams. "Jeder muss sich zu 1000 Prozent einbringen, an Kampf- und Teamgeist wird es dem Team in der anstehenden Saison mit Sicherheit nicht mangeln", sagt Teammanagerin Rebecca Seifert. Nach dem fünften Platz der vergangenen Saison gibt man sich bei den Zielen vorerst bescheiden. Sich in der Bundesliga langfristig etablieren und die neuen, teilweise jungen und unerfahrenen Spielerinnen integrieren, lautet der Anspruch. Zudem intensiviert der Verein die Zusammenarbeit mit dem "GeilstenClubderWelt" TSV Herrsching, Erstligist bei den Männern. "Es war ein richtiger und wichtiger Schritt, die Kompetenzen zu vereinen, um voneinander profitieren zu können", so Seifert.

NawaRo Straubing

Mit Kampfgeist und Emotionen will NawaRo Straubing den Neuanfang in der 2. Bundesliga erfolgreich gestalten. Managerin Ingrid Senft wünscht sich einen Tabellenplatz unter den Top-Fünf. Helfen sollen dabei Rückkehrerin Rachel Olinyk, die Serbin Danica Markovic sowie Franziska Liebschner und Laura Müller aus der eigenen Jugend. "Es ist ein wichtiges Zeichen für die Talente im Verein, dass der Sprung in die erste Mannschaft möglich ist”, sagt Trainer Andreas Urmann. Strukturell profitiert der Verein von der Erstligasaison. Und wer holt den Titel? "Offenburg hat das Meisterteam punktuell verstärkt. Auch Sonthofen hat den Kader aufgewertet und einen erfahrenen Trainer", so Urmann. Straubing profitiert in der Saison 2016/17 von verbliebenen Erstligastrukturen. Vor allem das Team hinter dem Team ist zum Großteil erhalten geblieben.

Rote Raben Vilsbiburg II

Die Zweitliga-Mannschaft der Roten Raben Vilsbiburg sieht dem Kampf um dem Klassenerhalt in dieser Saison optimistisch, aber auch mit gemischten Gefühlen entgegen. "Letztes Jahr war der Abstiegskampf bis zum Schluss wahnsinnig eng. In dieser Saison wird die 2. Bundesliga Süd wahrscheinlich noch stärker", sagt Trainer Ronny Johansson. "Hoffentlich läuft es auch so gut, wie im letzten Jahr, als wir die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt gewinnen konnten." Johansson hat sich vorgenommen, die jungen Spielerinnen des Teams auf ein hohes Niveau zu bringen. Eine davon ist Naomi Janetzke, Jahrgang 2001, die großes Potenzial mitbringt.

SV Lohhof

Große mannschaftliche Geschlossenheit, starkes Block-Abwehr-Verhalten und eine enorme Lust aufs Gewinnen - mit diesen Qualitäten will der SV Lohhof die ausgemachten Titelfavoriten VC Printus Offenburg und AllgäuStrom Volleys Sonthofen auf den Pelz rücken. "Wir sind die Jäger”, sagt Trainer Jürgen Pfletschinger. Als Zugänge kann Lohhof Sandra Baier von DJK München-Ost und Lisa Haddick (zweite Mannschaft) vermelden. "Ich bin auch froh, dass Stefanie John nach ihrer langen Pause vergangene Saison wieder dabei ist” so Pfletschinger. Mit einem Trainingslager in Italien hat er sein Team auf die Saison eingestellt. Das ist nur einer von vielen Schritten in Richtung Professionalisierung.

TG Bad Soden

Eine Mannschaft bestehend aus einer gesunden Mischung aus zweitligaerfahrenen Spielerinnen der letzten Saison und talentierten neuen Spielerinnen hat sich Bad Sodens neuer Trainer Stefan Bräuer gewünscht und bekommen. "Die Mannschaft ist hochmotiviert und will sich stetig weiterentwickeln. Wir wollen ein unbequemer Kontrahent in spielerischer Hinsicht werden”, so Bräuer, der auf den vorderen Tabellenplätzen am Saisonende Straubing, Offenburg und Sonthofen erwartet. "Ich hoffe, dass wir auch
für die eine oder andere Überraschung sorgen werden." Volleyball-Abteilungsleiter Christian Kunstmann formuliert das Selbstverständnis des Vereins: "Wir wollen dem Publikum wieder attraktiven und spannenden Volleyball bieten und den jungen Spielerinnen im Verein zeigen, wie begeisternd Volleyball sein kann und was sie erreichen können."

VC Neuwied 77

Der VC Neuwied 77 will in der neuen Saison an die Erfolge der vergangenen Spielzeit anknüpfen. Das Team und peilt eine Platzierung unter den besten vier Plätzen an. Der Kern der Mannschaft ist geblieben. Mit der Slowakin Jaroslava Smatanikova kommt eine neue Zuspielerin, zudem ist die Außenangreiferin Justyna Sachmacinska (kommt von Wisła Warschau) neu dabei. "Ich erwarte, dass sich die Mannschaft, wie in der Vergangenheit, wieder durch Teamgeist und Erfolgshunger auszeichnen wird - besonders bei den Heimspielen”, sagt Trainer Milan Kocian. "Favoriten sind für mich Meister Offenburg und Absteiger Straubing.” Doch nicht nur das Team auf dem Feld wurde verbessert. Auch hinsichtlich der fachlichen und personellen Strukturen im Hintergrund strebt Neuwied nach Steigerung.

VC Printus Offenburg

Der Meister aus der Vorsaison will auch in dieser Spielzeit ganz vorne dabei sein. Der VC Offenburg hat sich aus diesem Grund unter anderem mit der Juniorennationalspielerin Pia Leweling vom USC Münster verstärkt. Dazu kommen Rückkehrerin Molly Karagyaurov, Mittelblockerin Sarah McKinny aus den USA und Salomé Dikongué als erste Französin der Vereinsgeschichte. "Wir haben eine starke Mischung aus Jung und Alt, Kampfgeist und Emotionen und wir werden bei keinem Spielstand aufgeben", sagt Trainerin Tanja Scheuer. "Wenn ich mich festlegen muss, wer als Favorit für die Spielzeit gilt, sage ich Sonthofen. Die machen tolle Arbeit und werden die beste Annahmeachse der Liga haben." Einen wichtigen Schritt hat ihr eigener Verein in Sachen wirtschaftliche Sicherheit getan. Ein Hauptsponsor und Namensgeber wurde gefunden. Aus diesem Grund geht der VCO in der Saison 2016/17 als VC Printus Offenburg an den Start.

VCO Dresden

Nach einigen "schmerzhaften Abgängen” werden die erst 15 Jahre alten Neuzugänge Josephine Quell und Lina Marie Leid den VCO Dresden in der kommenden Saison tatkräftig unterstützen. Quell ist die Tochter von Ulf Quell, selbst früher einmal erfolgreich als Spieler und heute als Trainer. "Wir werden in dieser Saison die junge, freche Mannschaft aus der letzten Spielzeit erleben, die gestärkt durch weitere Erfahrungen und getragen von neuen Talenten noch emotionaler und mit noch mehr Spielwitz agieren wird als das die Ligakonkurrenz gewohnt ist”, sagt Vorstandsmitglied Claudia Linek augenzwinkernd. Favorit aus Dresdner Sicht ist der VC Printus Offenburg, bei dem "das Gesamtpaket einfach stimmt”.

VV Grimma

"Eine Platzierung werden wir erst einmal nicht vorgeben, jedoch peilen wir das obere Tabellendrittel an", sagt Teammanager Frank Geißler vom VV Grimma. NawaRo Straubing als Absteiger aus der 1. Liga und Titelverteidiger Offenburg sind für den sächsischen Verein die Titelfavoriten. Mit einer alten Bekannten wurde das Team von Trainer Jorge Munari komplettiert. Nora Ebert kehrt nach zwei Jahren bei Lok Engelsdorf wieder nach Grimma zurück. Munari selbst ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht und Rückkehrer. Unter ihm wurde Grimma in der Saison 2011/12 Zweitligameister. Mit Teamgeist und besonders harter Arbeit, auch im mentalen Bereich, blickt der VV Grimma dem Saisonstart entgegen.

 

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