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Verstärkung im Trainerteam: Zwei Männer vom Fach

Bundesligen: Verstärkung im Trainerteam: Zwei Männer vom Fach

08.09.2016 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 332 Ansichten

Die Saisonvorbereitung der BR Volleys ist im vollen Gange und das mit zwei neuen Gesichtern an der Seite von Cheftrainer Roberto Serniotti. Mit Manlio Puxeddu und Lucio Oro verpflichteten die BR Volleys zwei Assistenz-Trainer, die einerseits Erfahrung, andererseits jugendliche Frische in die Mannschaft einbringen sollen. Im Interview erzählen die beiden, wie es zu ihrem Wechsel an die Spree kam, was sie auszeichnet und wie die ersten Tage in Berlin für sie verliefen.

Der Brasilianer Lucio Oro ist neuer Co-Trainer und beerbt in dieser Position Koichiro Shimbo aus Japan, der nach Saisonende einen Cheftrainerposten in seinem Heimatland annahm. Der 39-jährige Oro lebte für viele Jahre in Italien und war dort zuletzt als Spielertrainer tätig. Manlio Puxeddu ist 42 Jahre alt, wie Roberto Serniotti Italiener und verschrieb sich bisher vorrangig der Nachwuchsförderung.

Wie kam es dazu, dass Ihr beide Co-Trainer bei den BR Volleys wurdet und wie sieht zukünftig die konkrete Arbeitsteilung bei Euch aus?
Manlio Puxeddu: Roberto Serniotti hat mich gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, mit ihm zu arbeiten. Er ist ein sehr guter Trainer und die BR Volleys eines der bedeutendsten Teams in Europa. Da habe ich nicht lange gezögert und sofort zugesagt. Meine Hauptaufgabe wird es sein, unsere Spieler und die gegnerischen Teams zu beobachten. Während des Trainings bin ich Assistenztrainer. In Italien habe ich oft als Koordinator von Jugendteams gearbeitet. Aufgrund dieser Erfahrung werde ich natürlich auch als Ansprechpartner für die Nachwuchsabteilung der BR Volleys fungieren können.
Lucio Oro: Roberto hat nach einem Co-Trainer mit einem speziellen Profil gesucht. Manlio war der Meinung, dass ich genau in dieses passe und hat mich vorgeschlagen. Diese Aufgabe hier in Berlin reizt mich sehr. Ich unterstütze Roberto als erster Co-Trainer und werde bei den Spielen mit auf der Bank Platz nehmen.

Wie würdet Ihr Euch selbst in einem Satz beschreiben?
Puxeddu: Ich bin unkompliziert, ruhig aber gesellig, liebe meinen Beruf und gebe stets mein Bestes, um die maximalen Ergebnisse zu erreichen.
Oro: Ich würde mich als bodenständige Person mit einer großen Leidenschaft für Volleyball beschreiben, die hart arbeitet und motiviert neue Aufgaben angeht.

Wie liefen die ersten Tage in Berlin für Euch ab?
Puxeddu: Bevor es mit dem Training offiziell losging, bin ich viel durch die Stadt gelaufen und habe mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Berlin hat wirklich viel zu bieten. Ich habe mich schon ganz gut eingelebt, aber nun liegt der Fokus auf der Vorbereitung.
Oro: Ich habe mich zunächst in meiner neuen Wohnung eingerichtet. Dafür war ich in der Stadt unterwegs und habe einige Dinge besorgt. Natürlich waren auch einige organisatorische Angelegenheiten zu klären.

Im Olympischen Finale standen sich Eure Heimatländer Brasilien und Italien gegenüber - wie habt Ihr das Endspiel erlebt?
Puxeddu: Italien war in guter Form, denn die Mannschaft hatte schon im Weltligafinale einen Monat zuvor hervorragend gespielt. Unglücklicherweise ging der Sieg aber an Brasilien, das aufgrund des Heimvorteils natürlich auch als Topfavoriten galt. So müssen wir leider weiter auf unseren ersten Olympiasieg warten.
Oro: Ich wurde in Brasilien geboren und habe dort gelebt, bis ich für das Volleyballspielen nach Argentinien und Italien gegangen bin. Meine Familie stammt ursprünglich aus Italien, deshalb schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich unterstütze in allen Sportarten immer Brasilien und Italien. Aber wenn sie gegeneinander spielen, bin ich natürlich für mein Geburtsland. Sollte es in vier Jahren dann endlich mal für die Italiener reichen, freue ich mich aber auch mit Manlio (lacht).

 

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