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Immer noch komisch, auf der Straße erkannt zu werden!

DVV: Immer noch komisch, auf der Straße erkannt zu werden!

05.09.2016 • DVV • Autor: DVV 736 Ansichten

Nach Olympia-Gold folgen Ehrungen, Interviews und TV-Auftritte: Laura Ludwig /Kira Walkenhorst sind gefragt wie nie, meistern die Aufgaben neben dem Court aber genauso souverän wie im Sand. Nach dem Auftritt beim Aktuellen Sportstudio und vor den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand (8.-11. September) äußert sich Ludwig im Interview.

Die tollen Tage von Rio sind nun schon zwei Wochen her. Ging und geht es auch in Deutschland so toll weiter?
Ludwig: "Oh ja! Der ein oder andere Termin stand vor allem jetzt im Kalender neben dem Trainingsprogramm, welches Jürgen schon wieder so fleißig zusammengestellt hat…"

Besuch bei Lanz, Gast bei den smart times, Sportlerinnen des Jahres beim Sport Bild-Award, Auftritt im Aktuellen Sportstudio! Habt ihr euch schon an den Glamour gewöhnt und wie geht es in diesem Bereich weiter?
Ludwig: "Das ist einfach nur krass und noch haben wir uns nicht so ganz daran gewöhnt. Es ist immer noch sehr komisch, in der Stadt beim Einkaufen oder einfach so auf der Straße erkannt zu werden. Einfach gigantisch, wie viele Leute vor dem TV gesessen haben und mitgefiebert haben. Von vielen hört man auch, sie haben Beach-Volleyball nie zuvor gesehen, aber fangen jetzt mit dem Training an:)"

Was sagt ihr zu der Auszeichnung "Sportlerinnen des Jahres" beim Sport Bild-Award?
Ludwig: "Unglaublich. Es war eine Ehre mit den Stars und Legenden auf einer Bühne stehen zu dürfen."

Wie viele Selfies habt ihr nach Rio machen müssen, wie viele Autogrammkartenwünsche und Hochzeitsanträge gab es bereits?
Ludwig: "So einige... Es gab Tage da hatte ich in meinen Wangenmuskel Muskelkater."

Es folgen nun noch zwei sportliche Highlights, die DM in Timmendorfer Strand und das World Tour-Finale in Toronto. Gibt es als Olympiasiegerin überhaupt ein anderes Ziel als Gold?
Ludwig: "Wie immer wollen wir gut spielen. Es wird wahrscheinlich schwer, auf das Niveau wie in Rio zu kommen, aber wir geben seit zwei Wochen alles dafür, unsere gewünschte Spannung wiederzuerlangen."

Wie bereitet ihr euch auf die Events vor?
Ludwig: "Viel Training, aber auch viel Erholung für unseren Kopf!"

In Timmendorfer Strand wird ein echter Hype losbrechen. Wie wappnet ihr euch dafür?
Ludwig: "Gerne auch mal schnell zurückziehen! Natürlich geben wir auch gerne Autogramme und machen weiterhin auch noch Selfies, aber wir haben auch anstrengende Spiele vor uns und müssen schon darauf achten, zur Ruhe zu kommen."

Julius Brink /Jonas Reckermann waren vier Jahre in der gleichen Situation. Holt ihr euch Rat?
Ludwig: "Bis jetzt noch nicht. Aber wir haben auch super Leute wie zum Beispiel unser Management Vitesse, das uns den Rücken freihält."

Habt ihr Bedenken, dass es euch ähnlich ergeht wie den Beiden, die damals - total erschöpft - "nur" Vierte bei der DM wurden?
Ludwig: "Es wird definitiv nicht leicht! Jeder will die Olympiasieger schlagen, viele wollen aber auch etwas von einem, man will natürlich auch viel von der Erfahrung und dem Erlebnis weitergeben. Wir werden erschöpft sein. Die deutsche Konkurrenz ist dazu ja auch noch enorm stark, wie man im World Ranking sieht. Einen Durchmarsch dürfen wir nicht erwarten."

Ihr seid mittlerweile ein kleines Unternehmen mit Chef-Trainer, Co-Trainer, Psychologin, Manager usw. Wird das Ganze nach dem Olympiasieg weiter ausgebaut oder setzt ihr auf Bewährtes?
Ludwig: "Erst einmal steht noch ein Meeting nach Toronto an, in dem alle Teammitglieder ihre Vorstellung preisgeben. Was lief gut, was sollte verändert werden, wie könnte es weitergehen. Ich bin da aber guter Dinge, dass es in dem Format so weiterlaufen wird!"

Welche Rolle spielt(e) der Verband?
Ludwig: "Natürlich sind wir eher unabhängig vom Verband und haben viele unserer Entscheidungen selber getroffen. Der Verband hat uns allerdings sehr viel unterstützt: nicht nur finanziell, sondern der DVV hat in Rio einiges für uns ausfindig gemacht wie ein Apartment und ein Trainingsfeld in Ipanema, die Wege vom Olympischen Dorf zum Stadion. Das war definitiv hilfreich, um uns perfekt auf alle Umstände in Rio einzustellen."

Und wann geht es in den Urlaub?
Ludwig: "Ich zähle die Tage bis zum Urlaub. Ab dem 03. Oktober werde ich mit meinem Freund verreisen. Bis dahin werden wir noch einige Termine wahrnehmen."

 

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