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Souveräner Sieg gegen Weißrussland

DVV-Junioren: Souveräner Sieg gegen Weißrussland

02.09.2016 • DVV-Junioren • Autor: DVV / Sandra Arm 569 Ansichten

Ganz souverän haben die deutschen Juniorinnen bei der U19-EM in Györ/Ungarn ihr letztes Vorrundenspiel gewonnen und somit die Runde um die Plätze fünf bis acht erreicht. Gegen Weißrussland siegte die DVV-Auswahl 3:0 (25-21, 25-17, 25-18) und zieht somit als Vierter der Gruppe B in die Platzierungsrunde. Dort wartet am 3. September (12.00 Uhr) in Nitra/Slowakei Gastgeber Slowakei.

Allen Grund zum Jubeln hatten die DVV-Juniorinnen am Abschlusstag der Vorrunde bei der U19-Europameisterschaft in Györ (Ungarn). Nach dem Auftaktsieg gegen Ungarn (3:1) ließ das Team von Bundestrainer Jan Lindenmair am fünften und letzten Spieltag einen 3:0-Erfolg (25:21, 25:17, 25:18) gegen Weißrussland folgen. Mit 14 Punkten war erneut Hanna Orthmann beste Spielerin. Als wertvollste Akteurin wurde Gina Köppen ausgezeichnet.

Die Traurigkeit der vergangenen Tage wurde abgelegt. Stattdessen spürte man große Freude und eine gewisse Erleichterung auf und neben dem Feld. "Auf jeden Fall Erleichterung über die Leistung, die einfach ein klarer Schritt nach vorn war. Wir haben eine gute Leistung gebracht und dementsprechend verdient gewonnen", zeigte sich Lindenmair zufrieden. In allen Elementen zeigte sich sein Team im Vergleich zu den vergangenen Partien gegen Russland, Serbien und Italien deutlich verbessert. "Wir haben sehr gut aufgeschlagen, dort weniger Fehler gemacht. Und natürlich hat auch der Gegner im richtigen Moment mitgeholfen. Der Gegner spielt immer so, wie du es zulässt."

Zumal Weißrussland keine schlechte Mannschaft ist. Das zeigte sie bereits in der Partie gegen den U18-Weltmeister Italien, als sie diesem knapp mit 2:3 unterlagen. Das deutsche Team war mehr als gewarnt, analysierte abermals den letzten Gruppengegner akribisch und gab die entsprechende Marschroute aus. "Ich bin einfach froh, dass wir den Sieg so sauber durchgezogen haben", sagte der 37-Jährige, der zudem allen Spielerinnen Einsatzzeiten gab. Mit Bedacht und Blick auf die kommende Runde: "Da kommen wieder schwere Gegner. Jede muss ein bisschen Selbstvertrauen tanken. Das machst du nur, wenn du spielst."

Einmal tief durchatmen - die Reise geht weiter: Nach dem erhofften Befreiungsschlag gegen Weißrussland buchte die deutsche Mannschaft das Ticket für den Finalrundenort Nitra (Slowakei). Dorthin reisen die Platzierten eins bis vier der zweiten Vorrundengruppe. Die erste Gruppe trug dort bereits ihre Partien aus und hat keinen Anreisetag, der am Freitag durchgeführt wird. In den Halbfinals um die Plätze fünf bis acht trifft die deutsche Mannschaft zunächst auf den Gastgeber Slowakei (3. September/12 Uhr).

Der Traum vom innerlich erhofften Halbfinale um die Plätze eins bis vier war nach der 1:3-Niederlage gegen Italien endgültig geplatzt. So wurde die Partie gegen Weißrussland zum Alles-oder-Nichts-Spiel. "Wir müssen gewinnen, ansonsten fahren wir nach Hause", machte Lindenmair mehr als deutlich. Gesprochen wurde über die verlorenen Partien kaum. "Wir haben uns heute unser neues Ziel gesetzt. Das heißt fünfter Platz. Den wollen wir erreichen", sagte Gina Köppen. Die Außenangreiferin präsentierte sich am Abschlusstag der Vorrunde in einer starken Verfassung. Nicht wie noch am Vortag, wo gar nichts zusammenlief. "Schon bei der Hymne im Spiel gegen Italien habe ich gemerkt, dass es heute nichts wird. Ich hatte ein richtig komisches Gefühl. Und es hat auch nicht geklappt, wie man gesehen hat."

Nicht jeder Tag ist gleich. Nach einem Tief folgt auch wieder ein Hoch. Wenn sich dieses noch am Folgetag einstellt, dann ist es natürlich umso schöner. "Gegen Italien war mein Spiel nicht so gut, heute war ich wieder bei mir", sagte die 17-Jährige, die sich mit der Auszeichnung als wertvollste Spielerin selbst belohnte. "Die tut richtig gut und schaut auch noch gut aus." Sie durfte sich wie bereits Hanna Orthmann am ersten Turniertag über ein prall gefülltes Körbchen unter anderem mit einem Ball, einer Blackroll sowie einem kleinen Glaspokal freuen.

Solch eine Auszeichnung gibt natürlich einen zusätzlichen Motivationskick für die Finalrunde in Nitra. Ebenso wie der Sieg gegen Weißrussland. "Der Sieg gibt sehr viel Selbstvertrauen, weil wir jetzt mit diesem nach Nitra fahren. Wir wollen den Schwung mit in die nächste Runde nehmen." Und vielleicht bietet sich dort erneut reichlich Gelegenheit, um wieder ausgelassen zu jubeln.

Alle EM-Spiele werden als Livestream unter http://www.laola1.tv/de-de übertragen.



Der deutsche EM-Kader: Pia Kästner, Sophie Dreblow, Sindy Lenz (SC Potsdam/VCO Berlin), Vanessa Agbortabi (Volley Team Berlin/VCO Berlin), , Merle Weidt (VC Offenburg/VCO Berlin), Gina Köppen, Luise Klein, Sabrina Krause (Schweriner SC/VCO Schwerin), Elisa Lohmann (VC Parchim/VCO Schwerin), Camilla Weitzel (Dresdner SC/VCO Dresden), Hanna Orthmann (SC Union Lüdinghausen/USC Münster), Pia Leweling (GW Paderborn/USC Münster)

Bundestrainer Jan Lindenmair
Co-Trainer Benedikt Frank
Co-Trainer Bart Jan van der Mark
Physiotherapeutin Katrin Lagg
Scout Andreas Renneberg
Journalist Sandra Arm

 

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