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9, 5, 1

Olympia: 9, 5, 1

20.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 765 Ansichten

Sie war zuvor schon die erfolgreichste deutsche und europäische Beach-Volleyballerin, nun hat sie sich mit dem Olympiasieg gekrönt: Laura Ludwig spielte ein phantastisches Turnier an der Seite von Kira Walkenhorst , gewann die Goldmedaille und wurde im Anschluss zum MVP, zur wertvollsten Spielerin, gekürt.

9, 5, 1 - Foto: FiVB

So gut wie nie und nun auch Olympiasiegerin: Laura Ludwig (Foto: FiVB)

Vier EM-Titel, sechs DM-Titel, sieben Turniersiege auf der World Tour, sieben Mal Beach-Volleyballerin des Jahres (2009 bis 2015) sowie Platz neun und fünf bei den Olympischen Spielen in Peking und London. Nach Rio lauten die Ludwigschen Maße nun 9, 5, 1 - für die Platzierungen bei Olympia. Diese zeigen zugleich: Ludwig wird mit dem Alter immer besser.

Die 30-jährige Berlinerin, die für den Hamburger SV ans Netz geht, überzeugte in Rio in allen Bereichen: Im Aufschlag avancierte sie mit Walkenhorst zum zweitbesten Team des Turniers, im Angriff stellte das deutsche Duo das beste Team und in der Abwehr kann der "Katze" Ludwig eh keiner etwas vormachen. Ludwig antizipiert wie keine Zweite und ist dann auch beim Abschluss eiskalt. "Laura hat ein super Gedächtnis, was gegnerische Spielerinnen an Muster haben", sagt Walkenhorst über ihre Partnerin.

Nach dem Viertelfinale gegen Bansley/Pavan lobte der sonst so nüchterne Trainer Jürgen Wagner überschwänglich: "Laura hat das beste Spiel gemacht, was ich von ihr je gesehen haben: Richtig Druck im Aufschlag, im Sideout total stabil und was sie in der Abwehr gespielt hat, da gibt es nicht so viele, die das können auf der Welt - und auch von der Ausstrahlung." Damit spricht Wagner einen der wichtigsten Aspekte im Spiel Ludwigs an. Die ewig gute Laune habende Blondine strahlt immer Zuversicht und Selbstvertrauen aus und gibt damit auch ihrer Partnerin, die in Rio olympische Premiere feierte, Sicherheit. Ganz zu schweigen von der Wirkung auf die Gegnerinnen, die in Rio merkten, dass diesem deutschen Duo nur ganz schwer beizukommen ist. Bei der Wahl zum MVP hieß es: "Es war nicht aufgrund der Statistik. Es war wegen ihrer Führungsstärke auf dem Feld. Ihre Erfahrung bei ihren dritten Olympischen Spielen in einem so großen Stadion mit einem Millionen-TV-Publikum war ein entscheidender Faktor für das Team."

Und noch etwas zeichnete Ludwig/Walkenhorst in Rio aus und verschaffte ihnen einen Vorteil gegenüber den anderen Teams: die Athletik und Psyche. Ludwig/Walkenhorst waren aufgrund ihrer Fitness immer in der Lage, bestmöglich zum Ball zu stehen und hatten dadurch stets alle Optionen im Angriff. Walkenhorst gilt physisch eh als Ausnahmeerscheinung im internationalen Beach-Circuit, doch Ludwig stand ihr in nichts nach und präsentierte sich mit einem imposanten Sixpack. Olympiasieger Jonas Reckermann zeigte sich begeistert: "Ich habe Laura noch nie so athletisch gesehen, da hat das Trainerteam ganze Arbeit geleistet. Sie sind psychisch und physisch auf einem Top-Niveau."

Dieses Top-Niveau in allen Bereichen führte zum größten Erfolg in der bereits imposanten Karriere Ludwigs. Es passte alles, und so hieß es am Ende 9, 5, 1 - meins!

 

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