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Die Parallelen sind frappierend

Olympia: Die Parallelen sind frappierend

15.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 368 Ansichten

Vor vier Jahren schrieben Julius Brink /Jonas Reckermann Geschichte, als sie als erstes europäisches Team Olympia-Gold gewannen. In Rio wird auch Geschichte geschrieben, denn bereits mit dem Halbfinaleinzug haben Laura Ludwig /Kira Walkenhorst etwas geschafft, was bislang einmalig ist: Sie sind das erste europäische Frauen-Team, das beim olympischen Beach-Volleyballturnier um die Medaillen kämpft. Im Halbfinale warten die an eins gesetzten Larissa/Talita (BRA, 16. August, Uhrzeit noch nicht bekannt).

"Das fügt sich schon so ein wenig zusammen, wie es bei uns war. Alles wird mit jedem Spiel sicherer und selbstbewusster bei den Beiden", erinnert sich Reckermann, der in Rio als ZDF-Experte fungiert. In London erklommen Brink/Reckermann mit sieben Siegen und nur zwei Satzverlusten den Olymp, Gleiches traut er auch dem DVV-Duo zu: "Die Ausstrahlung und Körpersprache gefällt mir richtig gut. Kira, obwohl zum ersten Mal bei Olympia, ist ,da‘ und sehr selbstbewusst. In der Vorrunde noch etwas verhalten und angespannt, aber jetzt hat sie super reingefunden. Ihr Quote im Angriff ist gut, der Block funktioniert, die Zuversicht wirkt sich auf alle Elemente aus. Und Laura habe ich noch nie so athletisch gesehen, da hat das Trainerteam ganze Arbeit geleistet. Sie sind psychisch und physisch auf einem Top-Niveau." Wie Brink/Reckermann (vs. CHN) gaben auch Ludwig/Walkenhorst (vs. ITA) in der Vorrunde einen Satz ab, anschließend ging es ohne Satzverlust ins Finale.

Das Finale ist jedoch noch Zukunftsmusik, davor wartet noch die Nummer eins der Setzliste. Larissa/Talita verhinderten in ihrem Viertelfinale so gerade noch das Aus gegen die Schweizerinnen Heidrich/Zumkehr und wehrten im zweiten Satz drei Matchbälle ab. "Das war ein richtig gutes und spannendes Spiel. Die Schweizer haben mich beeindruckt, wie sie der Kulisse und dem Gegner standgehalten haben. Da waren zwei Matchbälle, die kann nur Larissa lösen. Larissa hat das Spiel gekippt, gut aufgeschlagen und gut abgewehrt", lobt Reckermann die brasilianische Abwehrspielerin, sagt aber auch: "Insgesamt haben mir die Brasilianerinnen nicht übertrieben Angst gemacht, Talita wird auch übermorgen Probleme in der Annahme bekommen, wenn Laura und Kira ihre Aufschläge treffen."

Dennoch ist es ein olympisches Halbfinale, in dem auch externe Einflüsse wie die der Zuschauer oder der Witterungsbedingungen eine Rolle spielen. Reckermanns Prognose: "Es ist ein 50:50-Spiel. Wenn sie gut spielen, können sie trotzdem verlieren, aber auch umgekehrt - ich sehe beide Teams auf Augenhöhe. Die Deutschen haben Vorteile im Aufschlag, Larissa ist aktuell extrem stark. Das Publikum kann ein Faktor sein, muss es aber nicht, Laura und Kira wirken stabil." Und sieht dann für das DVV-Duo doch evt. einen Vorteil: "Sie haben jetzt zwei Chancen eine Medaille zu gewinnen, das hilft ja auch, wenn man weiß, man ist nicht ausgeschieden, wenn man verliert. Das ist mental nicht unwichtig, aber natürlich werden sie alles unternehmen, um gleich die erste zu nutzen." So wie vor vier Jahren. Die Parallelen sind frappierend.

 

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