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Ludwig/Walkenhorst im Viertelfinale

Olympia: Ludwig/Walkenhorst im Viertelfinale

14.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 1072 Ansichten

Laura Ludwig /Kira Walkenhorst stehen im Viertelfinale des olympischen Beach-Volleyballturniers: Das DVV-Duo siegte 2:0 (21-19, 21-10) gegen die Schweizerinnen Forrer/Vergé-Dépré und trifft nun im Viertelfinale (14. August, 21.00 Uhr live in der ARD und im ZDF-Stream) auf die ebenfalls noch ungeschlagenen und an Position fünf gesetzten Pavan/Bansley (CAN).

Ludwig/Walkenhorst im Viertelfinale - Foto: FiVB

Die Reise unter den olympischen Ringen geht für Laura Ludwig und Kira Walkenhorst weiter (Foto: FiVB)

4:0 lautete die Bilanz gegen Forrer/Vergé-Dépré im Vorfeld des olympischen Duells, einige der Partien waren aber äußerst umkämpft gewesen. Dass die Erfolgsserie in Rio Bestand hatte, der Sieg am Ende aber deutlich ausfiel, hatte mehrere Gründe: Ludwig/Walkenhorst machten nach dem knappen ersten Satz im zweiten Satz enorm viel Druck mit dem Aufschlag, die stärkste "Waffe" der zweifachen Europameisterinnen kam erstmals in diesem Turnier so richtig zu Geltung. Die Schweizerinnen standen fast permanent unter Druck und fanden durch den oftmals unruhigen Angriffsaufbau keine Lösungen gegen die Block-Abwehr von Ludwig/Walkenhorst. Zudem agierte das deutsche Team aus der eigenen Annahme konstant stark. Der erste Satz wurde zu einer echten Bewährungsprobe, die das Team mit Bravour bestand: Drei Punkte in Serie bei einem 18:19-Rückstand zeigt, dass es um das Nervenkostüm von Ludwig/Walkenhorst gut bestellt ist.

1. Satz: Walkenhorst ist zur Stelle

Was war da los? Walkenhorst ließ sich noch vor Spielbeginn von Dr. Michael Tank und Physiotherapeut Ekkehard Schurig am Knie behandeln. Im Spiel war aber von keiner Beeinträchtigung etwas zu sehen, Walkenhorst agierte im Sideout stabil (5-5). Nach zwei vergebenen Punktbällen sorgten zwei Breaks für die erste deutsche Führung (8-6), der Schweizer Konter kam prompt, Ludwigs Shot verfehlte die Linie um Millimeter (9-9). Die deutsche Abwehrspielerin war noch nicht richtig in der Partie angekommen, besorgte dann aber mit einer direkten Abwehr für die erneute Führung (11-9). Zwei Abwehraktionen mit anschließender Punktballverwertung durch Ludwig in Folge brachten eine beruhigende Vier-Punkte-Führung. Deutschland, Deutschland-Rufe hallten durch das weite Runde, es waren zahlreiche deutsche Fans im Stadion (14-10). Die Vorentscheidung war es aber noch nicht: Nach zwei missglückten Sideouts nahmen Ludwig/Walkenhorst eine Auszeit (16-15), nach zwei weiteren Schweizer Breaks hieß es Rückstand (17-18). Dann zum richtigen Zeitpunkt der erste Block von Walkenhorst und Satzball Deutschland (20-19). Und den verwandelte die Blockspielerin nach bärenstarker Abwehr mit viel Übersicht.

2. Satz: Der Aufschlag sorgt für klare Verhältnisse

Olympia-Neuling Walkenhorst agierte weiterhin nervenstark und schloss ihre Angriffe souverän ab (4-1). Ludwig erhöhte nach sehenswerter oberer Abwehr auf 8-4, anschließend legte Walkenhorst mit drei Assen in Serie nach (11-4). Der Widerstand der Schweizerinnen war gebrochen, es gelang ihnen nicht mehr, das DVV-Duo in Bedrängnis zu bringen (15-6). Das gute Aufschlagspiel und eine weiterhin bärenstarke Walkenhorst (am Ende hatte sie eine Angriffsquote von 79%) waren der Grundstein für den klaren zweiten Satzgewinn und den Einzug in das Viertelfinale. Den zweiten Matchball hämmerte sie auf die Seitenlinie, danach rissen beide die Arme hoch.

Stimmen zum Spiel

Laura Ludwig : "Wir sind sehr gut reingekommen, haben aber am Anfang nicht alle Punktchancen genutzt, sodass wir noch höher hätten führen können. Danach haben sie auf der guten Seite uns etwas ins Straucheln gebracht, zum Glück hat am Ende unsere Taktik mit Aufschlag und Block gegriffen. Wir haben als Team gut agiert, uns nicht hängen lassen oder eingebrochen - das war eine perfekte Teamleistung. Im zweiten Satz haben wir dann auch sehr gut aufgeschlagen und dann waren wir ordentlich "drin". Sich gegenseitig zu helfen, ist das A und O auf so einem Level. Kira war super, man hat gemerkt: Sie ist im Turnier angekommen. Sie hat sehr befreit aufgespielt und es hat vieles funktioniert, was vorher nicht so war. Und dann ist ihr, eine Perfektionistin, natürlich auch ein Stein vom Herzen gefallen."

Kira Walkenhorst : "Wir sind nicht zu Beginn nicht ganz in das Spiel reingekommen, das wurde dann aber besser und wir haben uns eine Führung erarbeitet. Wichtig war, dass wir die zwei letzten Bälle im ersten Satz gemacht haben. Das war wichtig für den Kopf zu wissen, dass wir den zweiten nicht gewinnen müssen. Dann haben wir gut aufgeschlagen, in der Block-Feldabwehr gut gespielt und auch im Sideout. Daran können wir anknüpfen. Es gab in den vier Jahren immer Phase, in denen der eine unter Druck war und der andere helfen musste. Aber ich habe es nicht so schlimm empfunden, sie hat gut gespielt."

Trainer Jürgen Wagner: "Wir sind etwas schwer reingekommen, haben zu wenig Druck im Aufschlag gemacht. Im Sideout haben wir sehr gut unsere Winkel gespielt, bei den Punktchancen ist uns das nicht gelungen. Als Kira ihren Sideout-Rhythmus hatte, wurde sie auch stärker im Block und Aufschlag. Der zweite Satz war dann gut und souverän. Man darf ja nicht unterschätzen, dass der fünfte Platz Pflicht war, jetzt sind noch die fünf Teams im Rennen, die ich für die besten halte."

Statistik
GER: Aufschlag: 4 Asse, 5 Fehler / Block: 1 / Angriff: 29 von 48 (60%)
SUI: Aufschlag: 0 Asse, 4 Fehler / Block: 1 / Angriff: 20 von 43 (46,5%)

Spielfilm

1. Satz: 3-3, 6-6, 9-9, 14-10, 16-12, 17-17, 20-19
2. Satz: 4-1, 8-4, 11-4, 15-6, 18-9, 20-9

 

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