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Olympia: von Hagen unterwegs

10.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 427 Ansichten

DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen hat neben den drei deutschen Beach-Volleyball Teams ebenfalls den Sprung über den großen Teich geschafft und berichtet aus Rio de Janeiro über die Olympischen Spiele. Alle Fans liefert er aber auch einen tollen Einblick, was es Abseits der Courts zu sehen gibt und blickt einmal hinter die Fassade der größten Sportveranstaltung der Welt.

+++Ein Flair, das ansteckt+++

Der Strand, die Promenade, die Lebenseinstellung der Brasilianer. Alles ist für Beach-Volleyball perfekt. An den Stränden von Copacabana und Ipanema reihen sich Beach-Volleyballfelder aneinander, Könner und Amateure spielen Seite an Seite. Und wenn die Olympiastars auf einem der öffentlichen Courts spielen (natürlich gegen Bezahlung, umsonst gibt´s nix), ist das Gedränge am Spielfeldrand groß. Die Stars genießen dieses Flair sichtlich, sind sie doch sonst auf den "sterilen" Trainingsplätzen abgeschottet.

+++Stars zum Anfassen+++

In Rio ist das who is who des Beach-Volleyballs. Schön ist: Die Stars sind alle zum "Anfassen", schlendern normal (ohne Security) an der Promenade und lassen sich mit den Fans ablichten. Und wir reden nicht von den Ägypterinnen, sondern von der dreimaligen Olympiasiegerin Kerri Walsh, den Brasilianerinnen oder unserem "Laura-Darling". So gewinnt der Sport nicht nur innerhalb des Spielfelds neue Fans, sondern auch außerhalb.

+++Ein Trainer als Chefkoch und ein Kindertzimmer für zwei+++

Wir sind in einem Privat-Appartment im Stadtteil Leme untergebracht. Wir, das sind Bernd Schlesinger (Trainer Böckermann/Flüggen), Scout Ron Gödde und ich, der "Pressefuzzi". Das Appartment gehört einem Deutschen, der für die Zeit der Olympischen Spiele einen kleinen (?) Nebenverdienst haben wollte. Schlesinger wohnt allein in einem Zimmer, Ron und ich teilen uns das Kinderzimmer. Das Leben in unserer Rio-WG ist sehr angenehm: Bernd ist der unumstrittene Chef-Koch, bereitet das Frühstück mit Kaffee und Rührei zu und tischte uns am Ankunftstag auch Nudeln auf. Die Einkäufe teilen wir uns, wir halten es ziemlich spartanisch mit Brot, Käse, Schinken und Marmelade. Das abendliche Bier (Bernd trinkt lieber Wein) lassen wir uns aber natürlich auch nicht nehmen. Prost!

+++Der Start+++

Rio de Janeiro, Olympische Spiele. Dann auch noch meine ersten in offizieller Mission. Die Aufregung war (und ist) natürlich groß, los ging es am 4. August um 22.10 Uhr deutscher Zeit. Ich befand mich in Begleitung von Scout Ron Gödde, der aus Münster mit dem Zug nach Frankfurt angereist war. Leider hatten wir keinen Direktflug, sondern landeten in Sao Paulo um 5.00 Uhr morgens brasilianischer Zeit (fünf Stunden zurück). Und dort mussten wir auch noch den Flughafen wechseln: eine Stunde Fahrt mit dem Taxi quer durch die Millionenstadt, die wir lieber nur aus der Luft erkundet hätten. Letztlich kamen wir um kurz nach 11.00 Uhr in Rio de Janeiro an, der arme Ron war insgesamt 25 Stunden unterwegs...

 

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