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Olympia ist ein besonderes Turnier!

Olympia: Olympia ist ein besonderes Turnier!

10.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 543 Ansichten

Die ersten drei Tage an der Copacabana sind passé und brachten die ein oder andere Überraschung. "Das liegt daran, dass Olympia ein ganz besonderes Turnier ist. Einige Favoriten bekommen es am eigenen Leib zu spüren, diese Situation kann man einfach nicht simulieren", urteilt Olympiasieger Julius Brink .

Olympia ist ein besonderes Turnier! - Foto: FiVB

Zwei Olympiasieger im Rahmen: Julius Brink (2012 in London) und Vladimir Grbic (2000 in Sydney mit Serbien) (Foto: FiVB)

Die Niederlagen der brasilianischen Medaillenkandidaten Alison/Bruno Schmidt (gegen Doppler/Horst AUT) und Evandro/Pedro (gegen Diaz/Gonzalez CUB) oder auch das Straucheln von Gibb/Patterson (USA) und Herrera/Gavira (ESP) deuten auf eines hin: "Bei den Männern gibt es auf jeden Fall zehn Teams, die um die Medaillen spielen. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht festlegen, wer hier gewinnt. Auch auf der Serie konnte kein Team in Serie Turniersiege davon tragen."

Kuba ist stark
Viele der Top-Favoriten zeigen noch nicht ihr bestes Beach-Volleyball, dafür glänzen Teams, die keiner bisher so auf der Rechnung hatte: "Die Kubaner müssten eigentlich ständig auf der World Tour spielen, sie sind ohne Weiteres in der Lage auf der Major Tour eine gute Rolle zu spielen", urteilt Brink über die sprung- und schlagstarken Asse aus der Karibik.

Im Frauen-Turnier gibt es laut Brink eine andere Situation, "dort gibt es die Top Vier, die vielleicht zum Teil ein wenig gestrauchelt sind, aber das kann schon mal vorkommen." Der Olympiasieger von London sieht bei den Frauen die beiden brasilianischen Duos Agatha/Barbara und Larissa/Talita, die US-Girls Kerri Walsh Jennings/April Ross sowie Laura Ludwig /Kira Walkenhorst vorne.

Brink, der in Rio als Experte für die ARD arbeitet, sind in den ersten Tagen weitere Dinge aufgefallen: "Die TV-Produktion ist das Nonplusultra, die Bilder sind wunderschön. Positiv finde ich auch, und da musste ich meine Meinung komplett ändern, die Teams aus dem Continental Cup. Ich finde toll, dass hier Muslime dabei sind! Das war ja ein Ziel des Continental Cup, Beach-Volleyball der ganzen Welt zugängig zumachen. Das ist der FIVB sehr gut gelungen!"

Kritik an brasilianischen Fans
Weniger gut gefällt Brink dagegen das Verhalten der brasilianischen Zuschauer, die Gegner der brasilianischen Teams auspfeifen und ausbuhen: "Es gibt den Faktor der brasilianischen Fans. Für alle Teams, die gegen Brasilien spielen, ist es ein Hexenkessel. Es sind fast schon unfaire Bedingungen - unsere Sportart ist eigentlich die fairste Sportart der Welt - und die Bilder finde ich zum Teil nicht repräsentativ für Beach-Volleyball. Grundsätzlich gibt es hier ein Fachpublikum, das leider auch aus dem Stadion rausgeht, wenn die Brasilianer nicht spielen und somit quasi die Tickets verschenkt. Diese Nicht-Wertschätzung der anderen Spieler finde ich sehr schade."

 

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