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Borger/Büthe feiern ersten Sieg

Olympia: Borger/Büthe feiern ersten Sieg

10.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 686 Ansichten

Karla Borger /Britta Büthe sind bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wieder auf Achtelfinalkurs. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen die Schweiz sorgte eine deutliche Leistungssteigerung für das letztlich souveräne 2:0 (21-19, 21-14) über die Niederländerinnen van Gestel/van der Vlist. Im letzten Gruppenspiel am 12. August warten die an fünf gesetzten Bansley/Pavan (CAN, 3.00 Uhr deutsche Zeit).

Borger/Büthe feiern ersten Sieg - Foto: FiVB

Zum ersten Sieg in Rio geflogen: Karla Borger (Foto: FiVB)

1. Satz: Borger ganz stark

Das Aufschlagziel des deutschen Duos war Blockspielerin van der Vlist, die zu Beginn ihren Sideout hielt. Das deutsche Team kämpfte um jeden Ball, so hielt Borger mit einem "Chicken Wing" den Ball im Spiel und punktete (8-6). Die deutsche Abwehrspielerin zeigte sich in den ersten Minuten extrem spielfreudig und spielstark und führte ihr Team. Büthe, die zunächst etwas Schwierigkeiten hatte, kam auch immer besser in die Partie und punktete zweifach im Angriff (12-9). Der Vorsprung war wenig später wieder Makulatur, weil van Gestel mit zwei Sprungaufschlägen direkt punktete und ausglich (12-12). In der Folge konnte sich kein Team entscheidend absetzen, beide agierten stabil aus der Annahme. Dann griff zweimal die deutsche Block-Abwehr-Taktik, van der Vlist wurde zweimal gebreakt (17-15). Büthe packte ein Ass drauf, ein verschlagener Aufschlag von van Gestel führte zu zwei Satzbällen (20-18). Den zweiten nutzte Büthe per Lineshot zum ersten Satzgewinn von Borger/Büthe in Rio.

2. Satz: Entscheidung Mitte des Satzes

Beide Teams blieben bei ihren "Aufschlagzielen" van der Vlist und Büthe. Die deutschen Aufschläge erzielten Wirkung bei der niederländischen Blockspielerin, die Zwei-Punkte-Führung die Folge. Als Borger erstmals van Gestel anspielte, wurde diese "kalt" erwischt, die Niederländerinnen nahmen beim 8-4 eine Auszeit. Die deutsche Auszeit folgte wenig später, Borger konnte zwei Angriffe nicht am Block von van der Vlist vorbeibringen (9-8). Die zeigte Wirkung, Borger punktete aus Annahme und Abwehr, mit 12-9 ging es in die technische Auszeit. Der Vorsprung wurde ausgebaut, weil das DVV-Duo aus der Annahme konstant punktete und aus der Abwehr immer wieder Nadelstiche setzte. Zwei Borger-Aufschläge führten zum 18-12, der zweite Matchball brachte den ersehnten und wichtigen Sieg, van Gestel verzog den Aufschlag.



Stimmen zum Spiel

Karla Borger : "Wir sind wieder geerdet, das war Borger/Büthe normal. Man kann das erste Spiel nicht vorbereiten, man weiß nicht, wie man auf alles reagieren soll. Wir waren unglaublich hektisch, was unsere Taktik zerrissen hat. Das war heute anders, wir waren viel entspannter. Es war eine Drucksituation, deswegen bin ich um so mehr stolz, dass wir das so umgesetzt haben. Das waren noch nicht 100 Prozent, aber das konnte man nach dem ersten Spiel auch nicht erwarten. Das Gesamtpaket hat gestimmt, wir haben heute mit Köpfchen gespielt, im Angriff haben wir uns Selbstbewusstsein geholt. Darauf kann man aufbauen."

Britta Büthe : "Es fühlt sich gut an, aber wir können natürlich noch weiter machen. Wir waren ziemlich weit unten nach dem ersten Spiel, Stunden für Stunde haben wir uns aufgebaut, aber wir sind noch nicht oben angekommen. Wir haben noch überall Luft nach oben, ich sollte z.B. mal einen Ball blocken. Im Aufschlag können wir auf jeden Fall noch mehr Druck ausüben. Diese Drucksituation hatten wir in dieser Saison oft, in der Olympia-Qualifikation beispielsweise. So wussten wir, was wir machen müssen: auf das Beach-Volleyball konzentrieren und auf die Taktik, wie wir das Spiel gewinnen. Unser Trainer hat Recht, wenn er sagt, wir machen immer ein schlechtes Spiel im Turnier. Dann ist es doch clever, es im ersten Spiel zu machen."

Trainer Srdan Veckov: "Das war immer noch nicht unsere Normalform, wir waren immer noch etwas "wackelig". Aber natürlich bin ich sehr glücklich, gewonnen zu haben. Man konnte nach dem Spiel sehen, wie erleichtert sie waren, ihnen sind Felsbrocken vom Herzen gefallen. Wir können und müssen uns noch weiter im Sideout verbessern, und wir müssen die Einstellung haben, den Punkt machen zu wollen und nicht, den Fehler zu verhindern."



Statistik
GER: Aufschlag: 2 Asse, 5 Fehler / Block: 0 / Angriff: 27 von 42 (64%)
CAN: Aufschlag: 3 Asse, 7 Fehler / Block: 4 / Angriff: 21 von 36 (58%)



Spielfilm

Satz: 3-3, 8-6, 12-12, 15-15, 18-15, 20-18
Satz: 4-2, 8-4, 12-9, 15-11, 19-13

 

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