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Der Hotspot an der Copacabana

Olympia: Der Hotspot an der Copacabana

08.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 544 Ansichten

FIVB-Beach-Chef Angelo Squeo ist überzeugt: "Das wird der Hotspot der Spiele, ganz sicher", so der Italiener über das gigantische Beach-Volleyball Stadion an der Copacabana. Natürlich muss Squeo qua Amt so denken, doch in der Tat spricht vieles dafür, dass Beach-Volleyball in Rio eine weitere Erfolgsgeschichte schreibt.

Der Hotspot an der Copacabana - Foto: FiVB

in volles Stadion, Flutlicht-Atmosphäre und dann an der Copacabana (Foto: FiVB)

Der Sport kehrt an seinen vielleicht schönsten Ort zurück. "Zwar ist Kalifornien der Geburtsort des Beach-Volleyballs, aber in Rio erlebte die Sportart ihre internationale Geburtsstunde, als wir 1987 am Strand von Ipanema noch im Vierer-Mixed erstmals international spielten", so Squeo. Der Siegeszug nahm seinen Lauf, der Durchbruch gelang 1993 mit den Weltmeisterschaften, die an gleicher Stelle wie das olympische Turnier 23 Jahre später stattfanden. Squeo, der seit knapp 30 Jahren dabei ist, erinnert sich mit leuchtenden Augen an die WM: "Die Copacabana runter standen sie kilometerlang in der Schlange, alle wollten in das Stadion für 10.000 Zuschauer rein. Der Eintritt war kostenlos und die Leute haben sogar im Stadion geschlafen, um ihren Platz nicht zu verlieren!" Das gefiel auch dem damals vor Ort anwesenden IOC-Präsidenten Antonio Samaranch so gut, dass das IOC die Sandvariante des Volleyballs drei Jahre später erstmals in das olympische Programm aufnahm.

Der Anfang einer Erfolgsgeschichte begann - und soll in Rio fortgesetzt werden! Dafür hat sich die FIVB in Rio einiges einfallen lassen. Erstmals haben die Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, per Videobeweis Entscheidungen (In/Aus, Netzberührung, Blockberührung, Übertritt Aufschlag) zu überprüfen. Und auch die Übertragungstechnik wurde im Vergleich zu London nochmals ausgeweitet: 16 Kameras übertragen die Spiele, darunter erstmals eine in 20 Meter über dem Court laufende Spider Cam. Für die Produktion wurde eigens ein amerikanisches Team angeheuert, das tolle Bilder vom Beach liefert.

Und auch außerhalb des im Fokus stehenden Center Courts passiert eine Menge. Die FIVB schickt die Stars an die Basis. Am Samstag waren Julius Brink , Vladimir Grbić (SRB), Maurício Lima (BRA) und Randy Stoklos (USA) - zusammen bringt es das Quartett auf fünf olympische Medaillen - auf den Showplätzen der FIVB, übten mit Kindern, trafen Fans und zeigten ihr Können in einem Showspiel. Zudem hat der Weltverband zwei Volleyball-Felder in den Favelas installiert, sodass in diesem Fall auch die Ärmsten etwas von den teuren Olympischen Spielen haben. "Wir wollen den Menschen etwas geben und Hoffnung bringen", so FIVB-Präsident Ary Graca, der selber in einer Favela in Rio aufgewachsen ist.

 

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