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Böckermann/Flüggen starten mit Niederlage

Olympia: Böckermann/Flüggen starten mit Niederlage

08.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 641 Ansichten

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro haben für Markus Böckermann /Lars Flüggen mit einer Niederlage begonnen. Das National-Duo verlor sein Auftaktmatch 0:2 (11-21, 21-23) gegen die Polen Losiak/Kantor. Nächster Gegner sind die niederländischen Ex-Weltmeister Brouwer/Meeuwsen (8. August um 23.30 Uhr deutsche Zeit), die ihre Auftaktpartie gegen Liamin/Barsouk (RUS) sicher 2:0 (21-15, 21-14) gewannen. 1. Satz: DVV-Team ist nervös

Böckermann/Flüggen starten mit Niederlage - Foto: FiVB

Lars Flüggen und Markus Böckermann (Foto: FiVB)

Nachdem Flüggen das komplette Einschlagen auf seinen Glückshut verzichtet hatte, rückte er ihn passend zum ersten Aufschlag zurecht. Doch der Schlapphut von Muttern brachte zunächst kein Glück: Die Polen kamen mit dem böigen Wind besser zurecht und gingen nach zwei Assen und einem Block von Kantor früh in Führung (1-5). Flüggen punktete im Anschluss zweimal aus der Annahme, aber auch die Polen hielten ihren Sideout und blieben somit deutlich vorne. Als Böckermann in der Annahme patzte und anschließend im polnischen Block hängen blieb, war der Rückstand bereits beträchtlich (4-10). Das deutsche Duo schien in der Folge zwar besser in die Partie zu finden, für die Highlights sorgte aber vor allem Polens Losiak, der ein ums andere Mal seine Abwehrkünste zeigte (10-17). Der Satz war entschieden, die letzten Zähler gingen schnell an die Polen.

2. Satz: Besser, aber nicht gut genug

Der erste Satz war zum Vergessen aus deutscher Sicht, der zweite begann mit einem Zuspielfehler von Flüggen. Dann holte der deutsche Abwehrspieler mit einem feinen Shot die erste deutsche Führung in diesem Spiel (2-1). Aber die Polen waren weiterhin besser in der Partie und agierten stabiler aus der Annahme. Dagegen mussten Böckermann/Flüggen um jeden Ball kämpfen. Nach zwei Angriffsfehlern von Böckermann betrug der Rückstand bereits drei Punkte (5-8). Als Flüggen zweimal seinen Angriff nicht unterbringen konnte, hieß es 7-11 - die Polen waren klar auf Siegkurs. Böckermann/Flüggen kämpften und verkürzten immer weiter, beim 20-20 gelang der Ausgleich. Auch der zweite Matchball wurde durch Flüggen knallhart abgewehrt, anschließend aber wie schon beim ersten Mal der Aufschlag verschlagen. Beim dritten Matchball ließen sich die Polen nicht bitten und verwandelten. Kantor/Losiak waren in Block-Abwehr sowie im Aufschlag das bessere Team und siegten verdient. Beim DVV-Team hatte man den Eindruck, dass es erst am Ende der Partie seine Nervosität bei der olympischen Premiere ablegen konnte.

Stimmen zum Spiel

Markus Böckermann : "Die Polen waren deutlich besser und haben auch aus schlechten Positionen den Ball in unserem Feld versenkt. Am Ende haben wir nicht genügend Druck mit dem Aufschlag gemacht und zu leichte Fehler produziert. Über den ersten Satz brauchen wir nicht zu reden. Das Stadion hat eine ganz besondere Atmosphäre, zumal hier in Brasilien. Es war ganz schön böig. Positiv war, dass wir am Ende irgendwie einen Rhythmus gefunden haben, daran müssen wir in den nächsten Partien anknüpfen. Ob die Nervosität den Ausschlag gegeben hat, müssen wir analysieren. Ich habe mich nie richtig wohl in der Annahme gefühlt. Man hätte sich einen schöneren Start gewünscht, von daher ist die Enttäuschung schon da. Aber natürlich haben wir noch zwei Spiele und da wollen wir es besser machen."

Lars Flüggen: "Unser olympischer Auftakt ist missraten, und es fühlt sich nicht gut an. Wir haben im ersten Satz nicht unseren Sideout gefunden, dann hat man keine Chance. Die Stimmung ist toll, wenn man ein gutes Spiel liefert. Das ist uns am Ende gelungen und das möchte ich für mich in die nächsten zwei Spiele nehmen. Wir haben vorher gesagt, dass wir drei 50:50-Spiele haben. Jetzt haben wir eines davon klar verloren, und es wird schwierig, einer der besten Gruppendritten zu werden. Aber das ist egal, mit einem Sieg können wir locker Dritter werden und mit zwei Siegen auch noch Gruppensieger. Es ist noch nichts verloren, wir werden nicht den Teufel an die Wand malen."

Spielfilm

Satz: 1-3, 2-6, 4-9, 7-12, 10-15, 10-18, 10-20
Satz: 3-3, 5-8, 7-11, 11-14, 14-18, 18-20, 20-20

 

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