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DOSB verleiht VC Wiesbaden und Dresdner SC das "Grüne Band"

Bundesligen: DOSB verleiht VC Wiesbaden und Dresdner SC das "Grüne Band"

21.07.2016 • Bundesligen • Autor: DVL 888 Ansichten

Eine große Ehre wird den Volleyball Bundesligisten VC Wiesbaden und Dresdner SC zuteil: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verleiht beiden Vereinen der 1. Bundesliga der Frauen das "Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein". Im Herbst dieses Jahres werden die Verantwortlichen zusammen mit den weiteren Preisträgern offiziell im Rahmen einer Gala ausgezeichnet.

DOSB verleiht VC Wiesbaden und Dresdner SC das "Grüne Band" - Foto: DOSB/VBL

Der Dresdner SC und der VC Wiesbaden erhalten das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein (Foto: DOSB/VBL)

"Das ‚Grüne Band‘ ist eine würdige Anerkennung für die tolle Arbeit, die im Rahmen der Nachwuchsförderung in der Volleyball Bundesliga geleistet wird. Sie zeigt, dass wir in Sachen Nachwuchsförderung durch unsere Bundesligisten in eine gute Richtung gehen", sagt Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. "Die Arbeit, die in Wiesbaden, Dresden und auch andernorts stattfindet, ist von unschätzbarem Wert für unseren Sport."

Der VC Wiesbaden hat sich auf die Förderung von jungen weiblichen Volleyball-Talenten spezialisiert und stellte in der Saison 2015/2016 über 30 Jugend- und Amateurmannschaften in unterschiedlichen Altersklassen. So stehen im Amateurbereich des VCW unter anderem die Meisterschaft in der Dritten Liga Süd, mehrere Südwestdeutsche Meistertitel sowie mehrfache Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften zu Buche.

"Ich selbst bin das beste Beispiel dafür, dass frühe Förderung erfolgreich und auch nötig ist", sagt Nicole Fetting, Sprecherin der Frauen-Bundesliga und Geschäftsführerin beim VC Wiesbaden. Sie selbst fing jung an, erhielt eine fundierte sportliche Ausbildung und wurde Bundesliga- und Nationalspielerin.

Der wichtigste Ansatz in der Nachwuchsförderung bestehe laut Fetting darin, die Absprungrate so gering wie möglich zu halten. Die Anforderungen an die jungen Leute sind hoch, besonders in der Pubertät sei es schwer, den Fokus zu halten. "Die Zusammenarbeit mit qualifizierten Trainern ist wichtig für den Nachwuchs. Es gilt nicht nur, Technik und Taktik zu vermitteln, sondern auch den Spaß am Spiel", sagt Fetting. "Nur so werden die Kinder langfristig dabeibleiben. Das versuchen wir in Wiesbaden."

Viel Energie steckt auch der Dresdner SC in die Nachwuchsarbeit. Die Gründe dafür seien vielfältig, erklärt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. "Zum einen sehen wir das als gesellschaftlichen Auftrag, mit regionalen und kommunalen Partnern die Nachwuchsarbeit am Standort zu betreiben. Zum anderen investieren wir natürlich auch darin, Talente in die 1. Bundesliga zu führen." Die Sichtung beginnt bereits im Grundschulalter mit der AOK-Schultour. Die jüngste Trainingsgruppe besteht aus Dritt- und Viertklässlern. Neben der U 14, U 16, U 18 und U 20 gibt es die DSC-Talente mit Sonderspielrecht in der 2. Bundesliga.

Und der Plan geht auf. Das haben in den letzten Jahren verschiedene Personalien gezeigt. Mit Katharina Schwabe und Mareen Apitz gehen zwei Eigengewächse mit dem DSC in die nächste Saison. Andere ehemalige Talente sind oder waren bei anderen Bundesligateams und Spitzenmannschaften Europas aktiv. Der bekannteste Name ist sicherlich Christiane Fürst - 342-malige Nationalspielerin.

Seit Gründung der Sparte Volleyball engagiert sich der DSC im Nachwuchsbereich. Die ersten Erfolge gehen auf das Jahr 1993 zurück, in dem man die ersten Meistertitel holte. Jüngst wurde die U 18 Deutscher Meister und die U 16 Vizemeister. "Wir sind stolz auf diese Auszeichnung des DOSB. Sie würdigt die Arbeit aller Beteiligten sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt", so Zimmermann.

Die Bewertungskriterien für die Auszeichnung mit dem "Grünen Band" ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept 2020 des DOSB und schließen unter anderem die Zusammenarbeit mit Schulen, Landessportbünden/Landesssportverbänden oder Spitzenverbänden sowie weitere Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

 

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