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Eltmanner Volleyballer blicken cool in die kommende Saison

2. Bundesligen: Eltmanner Volleyballer blicken cool in die kommende Saison

13.07.2016 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller, Sonneberg 496 Ansichten

Eltmann. Ein Blick zurück ist ein Blick nach vorne: Die Oshino Volleys vom Main waren in der letzten Saison das Topteam der 2. Bundesliga Süd. Zwar reichte es mit 54 Punkten nicht ganz zum Titel, doch bezwang man Meister Fellbach zweimal im Tie Break und das Wort "Niederlage" war bereits ab November ein Fremdwort im Eltmanner Hangar. Gefühlt war es für die Fans der kleinsten Bundesligastadt Deutschlands am Main der Meistertitel im Süden, erlebten sie doch diesmal bei 12 Heimspielen komplett 12 Siege mit 33 Heimpunkten.

Eltmanner Volleyballer blicken cool in die kommende Saison - Foto: Frank Heumann, Ebersdorf, freier Abdruck zu diesem Artikel

Foto: Frank Heumann, Ebersdorf, freier Abdruck zu diesem Artikel

Kein Vergleich zur Saison 2014/15, als man lediglich auf 19 Punkte kam und mit lediglich 11 Punkten die schwächste Heimbilanz aufweisen konnte. Trainer Joseph Janosik und Manager Rolf Werner haben im letzten Jahr das Team durch alle Wogen der Saison navigiert Die Mannschaft um Kapitän Sebastian Richter wuchs zu einem unüberwindlichen Bollwerk zusammen, bewies, dass dieses Team weit mehr als nur die Summe des Könnens der einzelnen Spieler darstellte.
Als man im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entgangen war, hatten sich die Oshinos nach dem Zugang von Sprungwunder Johannes Engel mit vier weiteren Spielern aus Coburg und dem Ex-Coburger Zuspieler Merten Krüger, der in der Vorsaison in Österreich spielte, verstärkt.

Das dies natürlich nicht ohne Eingewöhnungsprobleme abgehen würde, war Manager Rolf Werner und dem Vereinsvorstand klar. Und diese traten zu Saisonbeginn auf, gepaart mit Verletzungspech bei Engel, Libero Welter, Nürnberger und weiteren. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Friedrichshafen und Angstgegner Stuttgart reichte es in Hammelburg beim Derby nicht zum Sieg, aber es ging beim 3:1 sehr knapp zu und die Schiedsrichter agierten deutlich zugunsten der Heimmannschaft. Im Nachfolgspiel in Delitzsch wirkte diese Niederlage noch nach, man erreichte zwar den Tie Break, aber dieser blieb ohne Happy end.

Nach zwei Heimsiegen gegen Dachau und Schwaig gab es dann weitere zwei Niederlagen in Leipzig und Grafing, doch zu den 11 Minuspunkten kamen dann keine mehr dazu. In allen 16 Saisonpunktspielen gaben sich Sebastian Richter und seine Mannen keinerlei Blöße mehr, legten eine beispiellose Erfolgsserie hin. Der Eltmanner Hangar wurde komplett zum Siegtempel, die Fans waren nun voll begeistert. Immer stärker kam das souveräne Zuspiel von Merten Krüger zum Tragen. Sowohl Sebastian Richter wie auch Hansi Nürnberger, Johannes Engel und Rudi Dedic profitierten bei ihren Angriffsschlägen deutlich davon. Doch nicht nur die sicherlich immer effektvollen Angriffsaktionen über die Diagonalpositionen, auch die Annahme mit Thiago Welter und Max Kolbe und das Mittelblockbollwerk mit Sven Kellermann, Nicola Poluga und Chris Nowak hatten großen Anteil am Saisonerfolg. Es war in vielen Punktspielen eine Freude, kurz gestellte aufsteigende Bälle zu sehen, die Kellermann und Poluga im Zentrum eindrucksvoll versenkten.

Es war nicht nur der Stammsechser, der für den notwendigen Rückhalt sorgte, es waren vornehmlich auch Wechselspieler, die zeitweise über sich hinauswuchsen. Trainer Janosik hatte fast immer die berühmte Qual der Wahl. Auf allen Positionen gab es vor allem in der Rückrunde Alternativen im Spiel, die die Gegner zermürbten und dafür sorgten, dass bei den Siegen auch die Augen aller Akteure leuchteten, ob sie nun zum Einsatz kamen oder nicht. Die berühmte "Bank" war eindeutig die beste der 2. Bundesliga.

Sie war in mehreren Begegnungen, insbesondere bei verletzungsbedingten Ausfällen der Leistungsträger für den Trainer der Rettungsanker, ob die Routiniers Chris Novak und Sven Klinker oder die Youngsters Mircea Peta, Tobi Werner Nico Bitsch.

Kapitän Sebastian Richter, auch diesmal wieder eine integrierende Persönlichkeit war oft der ruhende Pol, ob bei den Spielen gegen den Angstgegner des Vorjahres Stuttgart, gegen Freiburg, beim Heimspiel gegen Hammelburg oder bei beiden TieBreak-Siegen gegen Meister und Spitzenreiter Fellbach. Die Eltmanner Oshinos waren mehr als nur die Summe der Leistungen der Einzelakteure. Sie wurden zum Team, zusammengeschweißt in einer schweren Saison und deshalb anderen Teams überlegen.

Ein besonderes Highlight war die eindrucksvolle Revanche am Valentinstag gegen Hammelburg bei voller Halle. Die treuen Fans, der Fanclub und viele Sponsoren waren aus dem Häuschen, als man den Aufsteiger, mit großer Fanschar angereist, klar mit 3:0 und deutlichen Satzständen in die Schranken verwies , denn Hammelburg lag lange Zeit in der Tabelle vor Eltmann. Auch Felix Bendikowski, der im Hinspiel fast alleine die Oshinos in Schach hielt, konnte sich diesmal nicht entfalten.

Im vorletzten Heimspiel gegen Freiburg, den Tabellenvierten, blieb den Eltmännern am 5. März der Ritt auf der Rasierklinge wie im Hinspiel beim 2:3 erspart. Nach dem 25:17 und dem 25:20 in den ersten Sätzen waren die Oshino Volleys auch im 3. Satz Herr ihrer Nerven. Richter, Nürnberger und Engel machten wichtige Punkte und Libero Thiago Welter kratzte alles von der Platte, was ihm letztlich die MVP-Medaille bescherte. Stark auch die Leistung von Routinier Novak und die Übersicht von Zuspieler von Merten Krüger, dem man die Spielfreude regelrecht ansah und dessen Übersicht bei fast allen Begegnungen Sieggarant war. An Spannung fehlte es in der letzten Saison nicht. Sechsmal musste man in den Tie Break, und fünfmal endete dies mit einem Happy End.

Die Red Barons hatten mit den Fanclub-Kindern tolle Eröffnungsshows gemacht, Raging Noise, die Starlight Girls, die Raptors Cheerleaders, Bateria Caliente, und der Eltmanner Fanclub, die Eltmanner Ultras sowie das Versorgungsteam sorgten in allen Heimspielen immer für gute Stimmung in der Halle. Eltmanns Manager Rolf Werner kann mit seinen Oshinos im September erhobenen Hauptes die neue Saison beginnen. Als Trainer fungiert künftig Milan Maric, der ja früher bereits 10 Jahre in den Diensten der Eltmanner Volleyballer stand. Zwei Spieler kommen neu hinzu. Diese werden demnächst vorgestellt.
Leider wird Rudi Dedic verletzungsbedingt nicht mehr dabei sein. Sonst sind alle Oshino Volleys der erfolgreichen Saison 2015/16 an Bord. Das Motto "Take off" gilt nun erst recht. Der Hangar darf in der neuen Saison gerne aus allen Nähten platzen. Wir wünschen uns ein erfolgreiches Jahr mit viel Spannung und vielen Siegen.

 

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