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Borger/Büthe: Neunte in Gstaad/Fünfte der Weltrangliste/Auslosung für Rio

Beach World-Tour: Borger/Büthe: Neunte in Gstaad/Fünfte der Weltrangliste/Auslosung für Rio

10.07.2016 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 706 Ansichten

Konstante Leistung: Karla Borger und Britta Büthe landen beim Major Series-Turnier in Gstaad auf dem neunten Platz und damit erneut unter den ersten Zehn.

Borger/Büthe: Neunte in Gstaad/Fünfte der Weltrangliste/Auslosung für Rio - Foto: Swatch Beach Major Series/Martin Steinthaler

Karla Borger und Britta Büthe (Foto: Swatch Beach Major Series/Martin Steinthaler)

Gstaad (tob). Eine Woche nach dem Bronzemedaillengewinn beim Major-Series-Turnier im kroatischen Poreč, haben Karla Borger /Britta Büthe erneut gegen ihre Trainingspartnerinnen vom OSP Stuttgart knapp verloren. Doch nach der 1:2-Niederlage (13:21, 21:16, 10:15) gegen Chantal Laboureur /Julia Sude in der Runde der letzten 16 stand leider als nächstes nicht das kleine Finale an, sondern eben nur das Auschecken aus Gstaad. Das Stuttgarter Team mit dem Rio-Ticket im Gepäck, landete in der Endabrechnung auf Rang neun, kassierte einen Preisgeld-Scheck über 11 000 Dollar und notierten weitere 360 Punkte für die Weltrangliste.

"Nach so einer langen Qualifikationsphase für Olympia, dann das Buchen des Rio-Tickets, insgesamt wenig Wettkampfpause, da ist es einfach schwer, das Level stets gleich hoch zu halten", sagte Trainer Srdjan Veckov. "Den Mädels gelingt das durchaus, sie haben wieder eine Top-Ten-Platzierung erreicht. Es gibt nicht viele Teams, die so konstant über so einen langen Zeitraum oben mit dabei sind."

Das Nationalteam, derzeit Weltranglisten-Fünfte bei nur zehn gespielten Turnieren, hatte zuvor nach einem hauchdünnen Gruppensieg erneut eine Runde überspringen können. Am Ende musste der Taschenrechner helfen, denn erst die dritte Stelle nach dem Komma im Ballpunkt-Ratio brachte die Entscheidung: Borger/Büthe starteten mit einem knappen 2:0-Erfolg (22:20, 34:32) über die Griechinnen Vasiliki Arvaniti/Panagiota Karagkouni ins Turnier und unterlagen anschließend den Chinesinnen Fan Wang /Yuan Yue mit 0:2 (18:21, 19:21) äußerst knapp. Doch nach ihrem 2:0-Erfolg über die Lokalmatadoren Nadine Zumkehr/Joana Heidrich (21:18, 21:19) auf dem traumhaft gelegenen Center Court auf über 1000 Metern Höhe lagen sie mit einem Punkte-Ratio von 1,031 nur mit einem einzigen Tausendstel vor den Chinesinnen (1,030) und schnappten sich damit den Gruppensieg.

"Auch wenn ein Turnier-Aus kurz vor den Podest-Rängen weh tut, wir arbeiten weiter an unserem großen Ziel", sagt Trainer Srdjan Veckov. "Niemand ist abgehoben, nachdem der Platz in Rio sicher war, und sicherlich werden wir auch jetzt nicht mit unserer Leistung in den Keller fahren. Viel Arbeit liegt hinter uns, viel Arbeit liegt vor uns. Die Mädels arbeiten hart und ich bin sehr zufrieden damit."

Der nächste Ort der harten Arbeit ist ein gemeinsames Trainingslager der beiden deutschen Teams zusammen mit den beiden Schweizer Mannschaften, erst in Hamburg und anschließend in Bern. Zudem steht noch die Olympia-Einkleidung in Hannover im Terminkalender.

Das letzte Turnier vor der Abreise nach Rio de Janeiro ist das Major-Series-Turnier in Klagenfurt, welches in der letzten Juli-Woche (26.-31.7.) stattfindet.

Am Samstagabend wurden in Gstaad durch Olympiasieger Julius Brink und den Schweizer Skirennfahrer Patrick Küng die Gruppen für den olympischen Beachvolleyball-Wettbewerb ausgelost. "Mir ist es eigentlich egal, wen wir in die Gruppe bekommen", meinte Karla Borger . Als der Pool E mit Borger/Büthe, Heather Bansley/Sarah Pavan aus Kanada, Nadine Zumkehr/Joana Heidrich, Schweiz und Sophie Van Gestel /Jantine van der Vlist aus den Niederlanden feststand, sagte Britta Büthe angriffslustig: "Ich mag diese Zusammensetzung, das ist eine gute Vorbereitung für die K.o.-Phase."

Der Modus bei Olympia lautet: Insgesamt 24 Teams pro Geschlecht, Die ersten Zwei der Gruppen A bis F ziehen in die K.o.-Runde ein, dazu die vier besten Gruppendritten.
Olympiasieger Jonas Reckermann sagte nach der Auslosung: "Karla Borger und Britta Büthe darf man getrost zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter zählen, bei der WM 2013 haben sie mit der Silbermedaille bereits bewiesen, dass sie auch bei Großereignissen liefern können. Es ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man als olympischer Neuling zum bedeutendsten Sportereignis der Welt fährt."

 

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