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Borger/Büthe: Rang Fünf in Antalya

Beach World-Tour: Borger/Büthe: Rang Fünf in Antalya

14.05.2016 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 628 Ansichten

Karla Borger und Britta Büthe beenden die FIVB Open in Antalya an der türkischen Riviera mit einer weiteren Top-Fünf-Platzierung Antalya (tob). Es sieht aus wie ein Abonnement: Wieder einmal erreichen Karla Borger /Britta Büthe einen fünften Platz auf einem internationalen Turnier der FIVB World Tour. Doch zum abrupten Ende bei den FIVB Open in Antalya gehört auch ein bisschen Ärger dazu.

Denn den Match-Point im Viertelfinale besorgte nicht einer der vier Kontrahentinnen im Sand sondern der zweite Schiedsrichter. Und dass es zu so einer engen Situation überhaupt kommen musste, lag auch ein bisschen an nicht genutzten Chancen.

Auch der zweite Auftritt von Borger/Büthe am Freitag auf dem Center Court des Konyaalti Beachpark Antalya hatte alle Zutaten für einen amtlichen Thriller. Im Armdrücken um den Einzug ins Halbfinale standen Borger/Büthe erneut ihren finnischen Kontrahenten aus dem Pool B gegenüber. Gegen Riika Lehtonen/Taru Lahti lag das deutsche Nationalteam im ersten Satz mit 3:7 zurück, drehte den Satz aber schnell und gewann 21:16. Auch bis Mitte des zweiten Satzes lagen die Finninnen immer einen Punkt vorne, bis Borger/Büthe auf 16:13 davonzogen. Doch dann stand es plötzlich 18:17 für Lehtonen/Lahti, die am Ende den dritten Satzball zum 23:21 nutzten. Es ging in den Tiebreak, indem die Finninnen sich bis über 10:7, 11:9 und schließlich 14:11 einen deutlichen Vorsprung erarbeitet hatten. Doch Karla Borger und Britta Büthe , mit dem Rücken zur Wand, bissen sich durch, wehrten mit einer unglaublichen Energieleistung drei Matchbälle ab, ehe sie sich dem vierten Matchball gegenüber sahen. Einen gut platzierten Angriff schmetterte Britta Büthe in den türkischen Sand auf der finnischen Seite. Doch statt den vierten abgewehrten Matchball anzuerkennen, entschied der zweite Schiedsrichter auf eine Netzberührung und besiegelte damit das Turnier-Aus des Nationalteams aus Stuttgart. "Unsere Niederlage ist ärgerlich, denn die Chancen waren da, aber was Olympia angeht, wird nach dem Grand Slam in Hamburg Mitte Juni abgerechnet. So lange ist noch alles möglich", sagte Trainer Srdjan Veckov.

Der Start in die Gruppenphase im Pool B verlief über ein deutsch-deutsches Duell. Borger/Büthe bezwangen Victoria Bieneck/Julia Großner in 47 Minuten mit 2:1 (14:21, 21:18, 15:8). Eine klare Angelegenheit war das zweite Gruppenspiel am Mittwoch. Gegen Esra Köksalan/Merve Atktas aus dem Gastgeberland Türkei reichte ein Arbeitseinsatz von 23 Minuten, dann war der 2:0-Erfolg (21:10, 21:8) in die Statistik eingetragen. "Wir haben uns von Satz zu Satz gesteigert", sagte Britta Büthe . "Und so wollen wir weiter machen!" und ihre Teamkollegin Karla Borger ergänzte: "Es ist wirklich schön hier und wir hätten nichts dagegen, noch ein paar Tage zu bleiben und zu spielen."

Spannend war dann der Donnerstagmorgen und das Duell mit den ebenfalls bis dato ungeschlagenen Riika Lehtonen/Taru Lahti aus Finnland im Kampf um den Gruppensieg - der gleichzeitig einen wettkampffreien Nachmittag und das Überspringen einer Runde bedeutet. Und diesen Vorteil schnappte sich das deutsche Nationalteam durch einen klaren 2:0-Erfolg (21:14, 21:18) in 36 Minuten. "Es war ein gutes Spiel von uns, und es hat sooo Spaß gemacht", jubelte Karla Borger über den Gruppensieg.
Die weitere Konstellation ergab ein schon klassisches, nämlich das nächste deutsche Duell auf der Tour: Zwei Mannschaften, die oft gemeinsam am Olympiastützpunkt in Stuttgart trainieren, treffen im FIVB-Sandkasten irgendwo auf der Welt für ein Match im K.o.-System aufeinander. Genauso ereignete es sich dieses Jahr schon in Maceio in Brasilien (2:1-Sieg für Borger/Büthe) und in Xiamen in China (2:0-Sieg für Laboureur/Sude). Siegen - oder fliegen nun also an der türkischen Riviera: Chantal Laboureur /Julia Sude sicherten sich nach einem starken Start (8:2) den ersten Satz mit 21:13. Den zweiten Durchgang holte sich Borger/Büthe, stets vorne, mit 21:18. Der Tiebreak ging durch eine nervenstarke Leistung nach 48 Minuten Spielzeit mit 15:11 an Borger/Büthe, nachdem die Stuttgarterinnen bereits mit 5:8 zurücklagen.

Damit war der Viertelfinal-Einzug perfekt, der, ganz knapp, leider nur beinahe den Halbfinaleinzug zur Folge gehabt hätte.

Die FIVB World Tour macht erneut über die Köpfe der Athleten hinweg einen weiteren Sprung über die Kontinente nach Westen, wenn in der kommenden Woche in Mason, Ohio, in USA die FIVB Cincinnati Open ausgerichtet werden. Das Nationalteam Borger/Büthe verzichtet allerdings auf die Teilnahme und bereitet sich in Stuttgart auf die anstehende Europameisterschaften vor, die in der ersten Juni-Woche im schweizerischen Biel ausgetragen werden. Direkt vor der EM findet noch der FIVB Grand Slam in Moskau statt (24. - 29. Mai), wo es mehr Preisgeld und vor allem mehr Ranglistenpunkte zu holen gibt.

 

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