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Anfang Juni 2016 machte sich der VC Allbau Essen auf den Weg und hatte genau ein Ziel: das Double

Dritte Liga: Anfang Juni 2016 machte sich der VC Allbau Essen auf den Weg und hatte genau ein Ziel: das Double

28.04.2016 • Dritte Liga • Autor: Marcel Werzinger 878 Ansichten

Im Juni begann die erwartet erfolgreiche Reise des VC Allbau Essen. Mit einer Woche Beachvolleyball wurde die Saison 2015/2016 eröffnet. Mit einer Menge Spaß wurde zum Auftakt unter der Woche trainiert und am Wochenende ein WVV-Ranglisten Turnier gespielt. Neben den Jugendspielerinnen Lara Schelonke und Sina Lünenstraß, die von Beginn an dem erweiterten Kader angehörten, war auch Neuzugang Lisa Harrmann von Anfang an dabei.

Anfang Juni 2016 machte sich der VC Allbau Essen auf den Weg und hatte genau ein Ziel: das Double - Foto: VC Allbau Essen

VC Allbau Essen (Foto: VC Allbau Essen)

Zwölf Wochen Vorbereitung lagen nun zwischen der Mannschaft und dem Beginn der Saison. Angefangen mit vier Wochen Techniktraining, wurde eine wichtige Basis für die erfolgreiche Saison gelegt. In kleinen Gruppe wurden die jeweiligen technischen Anforderungen an die Positionen gefestigt und ausgebaut. Der Neuzugang der 2. Damen, Zuspielerin Yina Liu, gehörte fortan auch zum erweiterten Kader der Essener. Anschließend wurde ab Juli der Fokus für vier lange Wochen auf die Athletik gelegt. Läufe, Sprints, Sprünge, Gewichte und Therabänder standen auf der schweißtreibenden Tagesordnung. In freudiger Erwartung einer erfolgreichen Saison war die Aufbruchsstimmung bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Leinen los! Im August startete endlich das heißersehnte Balltraining. Während Außenangreiferin Linda Wieacker einen ganzen Monat mit pfeifferschem Drüsenfieber ausfiel, durften die anderen Spielerinnen endlich zeigen was sie draufhaben und auch die beiden Neuzugänge Sandra Ferger und Kerstin Freudenhammer konnten nach ihrer Beachvolleyball Saison eingebaut werden. Im erweiterten Kader neu dabei war Libera Vivian Hessenkemper. Trainingsspiele gegen VC Bottrop 90 (Oberliga), SV Blau-Weiß Dingden (2. Bundesliga Nord) und untereinander, sowie die Teilnahme am eigens ausgerichteten Allbau Cup 2015 sorgten für den letzten Schliff des Zusammenspiels. Der Spaß kam beim gemeinsamen Fototermin, einer Runde Swingolf auf dem Rutherhof und einem Mannschaftsabend im Biergarten nie zu kurz, bevor es Anfang September endlich losging.

Direkt mit einem Doppelspieltag startete der VC Allbau Essen in die Saison. Ein 3:0 Auswärtssieg gegen 3. Ligaabsteiger VC SFG Olpe und ein 3:1 Auswärtssieg im WVV-Pokal Achtelfinale sorgten für die ersten drei Punkte in der Regionalliga West und dem Einzug in das WVV-Pokal Viertelfinale. Im WVV-Pokal war dann eine Woche später gegen den Zweitligisten USC Münster II Schluss. Eine Niederlage, die keineswegs schmerzte. Die gute Leistung gegen die Bundesstützpunkt Mannschaft brachte noch mehr Selbstvertrauen. In der Liga folgten zwei ungefährdete 3er gegen SV Blau-Weiß Aasee und VC Eintracht Geldern. Nach dem 20. September gab der VC Allbau Essen den Platz an der Sonne nicht mehr her. Einer unnötigen 2:3 Niederlage gegen Aufsteiger BSV Ostbevern, bei der man sich zu sehr hatte einlullen lassen, folgten bis Weihnachten sechs deutliche Siege in Folge gegen FCJ Köln II, SC Union Lüdinghausen, SSF Fortuna Bonn, Detmolder TV, SG FdG Herne und VC SFG Olpe. Die Zeit bis Weihnachten verging auf dieser Erfolgswelle wie im Flug, so dass auch personelle Veränderungen kaum negativ auffielen. Mittelblockerin Sina Lünenstraß gehörte aufgrund der fehlenden sportlichen Einstellung nicht länger zum erweiterten Kader. Mittelblockerin und Leistungsträgerin Kerstin Freudenhammer musste die Mannschaft aus persönlichen Gründen verlassen. VCB Urgestein Ina Falk zögerte nicht lange und kehrte als Reaktion auf diese beiden Abgänge in die Mannschaft zurück. Auch der Ausfall von Kapitän Lena Verheyen, die sich mit hartnäckigen Rückenschmerzen plagte, sowie die erneute Trainingspause von Linda Wieacker, die im Zuge ihres Pharmakologie Studiums ein Praktikum absolvieren musste, brachten dem Erfolg keinen Abbruch.

Anfang dieses Jahres zeigte der souveräne Tabellenführer eine kurze Auswärtsschwächephase. Während im Heimspiel gegen VC Eintracht Geldern ein lockerer 3:0 Sieg eingefahren wurde, kam man in Aasee mit 1:3 und in Ostbevern mit 2:3 unter die Räder. Wenig beeindruckt von diesen unerwarteten Niederlagen schüttelte die Mannschaft sich schnell wieder frei.

Die Reaktion auf diese kleine Schwächephase war mehr als beachtlich. Sagenhafte sechs 3:0 Siege in Folge legten die Essener auf das Parkett. Zunächst wurde FCJ Köln in der Sporthalle Bergeborbeck deutlich besiegt. Anschließend begann mit der ersten Runde des Bezirkspokals Ruhr 2016 die Mission Hattrick. Zum dritten Mal in Folge wollten die Essener den Bezirkspokal Ruhr gewinnen. Gleich in der ersten Runde wartete mit dem damals 6. Platzierten der 3. Liga West SG Langenfeld der schwerste Brocken. Nachdem Landesligist TV Heiligenhaus im Halbfinale durch einen 3:0 (25:10, 25:17, 25:22) Sieg ausgeschaltet wurde, folgte gegen Langenfeld die Kur. Ein Klassenunterschied war höchstens anders herum erkennbar. 25:13, 25:19 und 25:20 lauteten am Ende die Satzergebnisse und der Einzug in die Finalrunde war perfekt. Für Außenangreiferin Alina Jungbauer war die Saison nach diesem Wochenende beendet. Ein Anriss der Supraspinatussehne in der rechten Schulter brachte für die Sportstudentin das Aus. Drei weitere 3:0 Siege gegen SSF Fortuna Bonn, Detmolder TV und SG FdG Herne sollten sich ungeachtet dessen anschließen. Jugendspielerin Lara Schelonke rückte in den Kader und überzeugte stets mit tollen Leistungen.

Für das Auswärtsspiel beim Detmolder TV wurde mit Hilfe des Reise-Partners Höfer Bustransfer der 16er Mannschaftsbus gegen einen Reisebus getauscht. Knapp 30 Eltern und Freunde begleiteten die Mannschaft mit Pauken und Trompeten nach Ostwestfalen und verwandelten das Auswärtsspiel in ein Heimspiel. Weder auf dem Feld, noch auf den Rängen hat ließ man dem Gegner im Spitzenspiel eine Chance. Der sechste 3:0 Sieg in Folge sicherte den Essenern die Punkte 39, 40 und 41. Als nach dem Spiel das Ergebnis von Verfolger SV Blau-Weiß Aasee übermittelt wurde, durfte gefeiert werden. Da die Münsteraner zum dritten Mal in Folge Punkte liegen ließen, stand der VC Allbau Essen frühzeitig als Meister der Regionalliga West 2015/2016 fest.

Zum Höhepunkt der Meisterfeierlichkeiten kam es beim letzten Heimspiel am 13. März. Rund 350 Zuschauer sorgten für eine meisterliche Kulisse in der Sporthalle Bergeborbeck. Der 3:0 (25:11, 25:16, 25:10) Sieg gegen SG FdG Herne rückte an diesem Tag beinahe in den Hintergrund. Die Mannschaft genoss den Auftritt vor der gut gefüllten Tribüne sichtlich und wurde nach dem Spiel vom Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen, dem Betriebsleiter der Sport- und Bäderbetriebe Essen Michael Kurtz und dem VCB-Ehrenvorsitzenden Andreas Schulte als Meister der Regionalliga West 2015/2016 geehrt.

Am 16. März folgte als letztes Spiel in der Regionalliga West das Nachholspiel gegen SC Union Lüdinghausen. Das eigentliche Spiel musste am 20. Februar ausfallen, da der Westdeutsche Volleyball-Verband das Spiel nicht mit Schiedsrichtern besetzen konnte. Aus unverständlichen Gründen wollte der gegnerische Trainer keinen früheren Nachholtermin anbieten. Im Schongang wurde durch einen 3:1 (25:23, 20:25, 25:19, 25:20) Sieg der letzte 3er der Saison klargemacht.

Nach einer dreiwöchigen Pause trainierte die Mannschaft Mitte April zwei Mal, um ihrer Favoritenrolle beim Bezirkspokalfinale Ruhr am 16. April gerecht zu werden. Im Halbfinale wurde DT Ronsdorf innerhalb von 36 Minuten mit einen 3:0 (25:6, 25:7, 25:11) Sieg vom Feld gefegt. Im Finale ließ man TSV Bayer Dormagen ohne Chance. Der 3:1 (25:15, 25:16, 18:25, 25:8) Sieg sicherte den Essenern den Bezirkspokal Hattrick. Nach 2014 und 2015 gewann der VC Allbau Essen den Bezirkspokal Ruhr 2016 bereits zum dritten Mal in Folge und sicherte sich erneut die Teilnahme am WVV-Pokal 2016.

Mittwoch Abend endete die Doublesaison für den VC Allbau Essen mit dem offiziellen Saisonabschluss. Die Allbau AG hat es sich als Hauptsponsor nicht nehmen lassen, sich bei der Mannschaft für die tollen Leistungen zu bedanken. Gemeinsam mit den Verantwortlichen besuchte die Mannschaft die Show WET im GOP Varieté Essen und ließ es sich bei Peperonata-Suppe mit Parmesanchips und niedergegartem Landuro-Schweinerücken auf Basilikumschaum mit Ofengemüse und Tomaten-Gnocchi gut gehen. Ein großes Dankeschön für diesen tollen Abend geht stellvertretend für die Allbau AG an Dieter Remy. Ein würdiges Ende für diese überaus erfolgreiche Doublesaison 2015/2016.

Die Weichen für die kommende Spielzeit in der 3. Liga West sind gestellt. Viele der erfolgsbringenden Strukturen und Abläufe werden die Essener beibehalten. Einige Kleinigkeiten werden weiter ausgebaut und verfeinert. Anfang Juli startet die Mannschaft in die Vorbereitung auf die nächste Saison.

 

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