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Trotz großem Abwehrkampf in Friedrichshafen ohne Chance

Bundesligen: Trotz großem Abwehrkampf in Friedrichshafen ohne Chance

22.04.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 495 Ansichten

Ein Bronzerang in der Deutschen Meisterschaft, aber was für einer! Dritter Platz in der Bundesliga-Hauptrunde, das Playoff-Halbfinale gegen den Titelverteidiger bis zum Entscheidungsspiel ausgereizt, und das als Aufsteiger und jüngstes Team der Liga - auf die Medaillen, die sie am Donnerstagabend in Friedrichshafen umgehängt bekamen, dürfen die "jungen Wilden" um Nationalzuspieler Jan Zimmermann zurecht stolz sein.

Trotz großem Abwehrkampf in Friedrichshafen ohne Chance - Foto: United Volleys/Manfred Neumann

Auf Anhieb Edelmetall: Stolz präsentieren die „jungen Wilden“ um Führungsfigur Christian Dünnes ihre Bronzemedaillen. (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

Daran änderte auch die klare 0:3 (19:25, 20:25, 14:25)-Niederlage nichts, mit der der Rekordmeister zuvor den aufmüpfigen Youngstern die (noch vorhandenen) Grenzen aufgezeigt und die "best of three"-Serie mit 2:1 für sich entschieden hatte.

"Mit dem VfB und den Berlin Recycling Volleys stehen die aktuell besten Teams verdient im Finale", bilanzierte Uniteds-Coach Michael Warm, "und genauso verdient dürfen sich meine Spieler und das gesamte Team im Hintergrund über Platz drei freuen." Das bestätigte die Überraschungstruppe der Saison auch während der knapp 80 Spielminuten am Donnerstagabend. Gegen Gastgeber, die wild entschlossen waren, sich nach dem 2:3 in der ersten Playoff-Begegnung nicht noch einmal zuhause die Butter vom Brot nehmen zu lassen, hielten sie nach Kräften dagegen und schafften es trotz urgewaltiger Aufschläge und trickreicher Angriffskombinationen der Häfler immer wieder, Anschluss zu halten.

Kämpferischer Abwehreinsatz und jugendliche Unbekümmertheit

Allein schon die Abwehraktionen mit dem Fuß, die Zuspieler Zimmermann in Satz eins vollführte, wirkten entschlossener als alles, was die Fußballer der Frankfurter Eintracht während der gesamten Rückrunde an Kampfgeist und Einsatzfreude gezeigt haben. In gleicher Manier hechteten und grätschten auch Libero Florian Ringseis und der Rest der Mannschaft nach allem, was ihnen das Starensemble vom Bodensee ins Feld donnerte. So war auch Friedrichshafen gefordert, neben der bekannten Aufschlagstärke mit beeindruckenden zehn Assen um jeden Ball zu fighten, was zur Begeisterung der knapp 2.200 Zuschauer immer wieder zu spektakulären Ballwechseln führte.

Letztendlich machten jedoch Erfahrung und individuelle Klasse der großen VfB-Namen den Unterschied. Wer sich da mit jugendlicher Unbekümmertheit der geballten internationalen Prominenz auf Seiten des 13-fachen Deutschen Meisters entgegenwarf, wurde besonders im zweiten Durchgang augenfällig, als Michael Warm neben dem 19-jährigen Jannis Hopt auf der Stellerposition mit Georg Escher und Diagonalangreifer Peter Wolf zwei weitere Zukunftshoffnungen ins Spiel brachte. Escher brachte es in kurzer Zeit auf vier Zähler, Wolf schaffte mit zwei Punkten aus zwei Angriffen gar eine hundertprozentige Ausbeute.

Jubel und Vorfreude auf nächste Saison

Auch wenn in Satz drei gegen nunmehr entfesselt aufspielende Hausherren nicht mehr allzu viel ging, hatten Kapitän Christian Dünnes , mit neun Auszeichnungen als wertvollster Spieler nach wie vor absolute Spitze in der Liga, und seine Mannen anschließend keinen Grund, Trübsal zu blasen. Stattdessen wurde mit den über 40 mitgereisten Fans, die bis zum Ende unermüdlich gesungen, getrommelt und angefeuert hatten, ausgelassen gejubelt. Alle waren sich einig: Was den Volleyballfans im Rhein-Main-Gebiet in dieser ersten Erstligasaison geboten wurde, hat alle Erwartungen übertroffen.

Die mitreißenden Auftritte der vergangenen Wochen haben auch bereits den Dauerkartenverkauf für die Saison 2016/17 angekurbelt. Noch bis 7. Mai gibt es die Tickets zum attraktiven Frühbucher-Preis. Die Kategorie 1 gibt es beispielsweise im Normaltarif für 95,- statt 160,- Euro. Das ermäßigte Saisonticket der Kategorie 3 kostet gerade einmal 40,- statt 68,- Euro. Und das Tollste: Die Dauerkarten gelten für alle Saisonheimspiele, also Bundesliga, Pokal, Playoffs und Europapokal.

 

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