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Wieder ein fünfter Platz

Beach World-Tour: Wieder ein fünfter Platz

17.04.2016 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 624 Ansichten

Karla Borger und Britta Büthe beginnen die China-Wochen mit der vierten Top-Fünf-Platzierung auf der World Tour im vierten Turnier des Jahres. Weiter geht es ab kommenden Mittwoch in Fuzhou. Xiamen (tob). Die FIVB World Tour macht's möglich. Da reisen Teams, die sonst miteinander trainieren, um den halben Erdball, um dann dort gegeneinander zu spielen.

Wieder ein fünfter Platz - Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan

Britta Büthe und Karla Borger (Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan)

Am Ende war das FIVB Open in Xiamen, rund 15 Flugstunden von Stuttgart entfernt, fest in deutsch-sprachiger Hand. Mit Forrer/Vergé-Depré gewannen Schweizerinnen vor den Österreicherinnen Schwaiger S./Hansel.
Das Nationalteam Karla Borger /Britta Büthe scheiterte im Viertelfinale an den späteren Finalisten Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel mit einer knappen 1:2-Niederlage (30:32, 21:17, 11:15). Wie verbissen die Partie geführt wurde, kann man beim Blick auf das Ergebnis des ersten Satzes erahnen. Obwohl das Stuttgarter Duett bereits mit 18:20 zurücklag, wehrte es insgesamt sieben Satzbälle ab. Dann erarbeiteten Borger/Büthe sich selbst nacheinander fünf Satzbälle, die wiederum allesamt die Österreicherinnen abwehrten. Der achte, dann rot-weiß-rote Angriff, beendete den Satz bei 32:30. Nach dem Satzausgleich ging auch der Tiebreak knapp an Österreich. Wie gut Schwaiger/Hansel in Xiamen unterwegs waren, zeigt der anschließende Halbfinalsieg gegen die dreifache Olympiasiegerin Kerri Walsh mit ihrer Partnerin April Ross aus den USA.

"Wir haben einfach ein paar Fehler zu viel gemacht und freuen uns jetzt auf Fuzhou, da wollen wir es besser machen", meinte Britta Büthe , die für die Weiterreise noch 300 Ranglistenpunkte und 3375 Dollar Preisgeld für ihr Team mitnahm. "Wir können mit dem fünften Platz sehr zufrieden sein", sagte Trainer Srdjan Veckov. "Aber, jedes Spiel mehr, ist für uns eben eine Chance, uns noch besser zu machen. Da ist es schade, dass dann plötzlich Schluss ist."

Das Turnier im Südosten der Volksrepublik China war gekennzeichnet durch schlechtes Wetter und anfangs sogar stürmischen Verhältnissen. So bestimmte auch starker Regen und ein knallharter Boden die Gruppenphase, die Borger/Büthe mit einem klaren Auftaktsieg gegen Chunxia Chen/ Ninqya Tang aus China mit 2:0 (21:14, 21:12) in 29 Minuten begonnen haben. "Unsere frühe Anreise und damit längere Akklimatisierung hat sich gelohnt. Wir fühlen uns wohl, vor allem auf den Spielfelder", sagte Britta Büthe . Weiter ging es mit dem Sieg gegen Victoria Bieneck und Julia Großner. Das erste deutsche Duell der Gruppe endete nach 31 Minuten mit einem 2:0 (21:13, 21:14) des Stuttgarter Duos. "Wir haben die Inhalte und Aufgaben von unserem Trainer Srdjan Veckov gut umgesetzt und es war schön, zu sehen, wie es funktioniert." Harte Aufschläge und ein stabiler Spielaufbau sorgten für die klare Entscheidung. "Es macht dann halt viel Spaß, wenn man selber agieren kann. Das wollen wir weiter zeigen", meinte die Blockspezialistin, doch dann setzte es im zweiten rein-deutschen Duell eine Niederlage.
Passend zu den dicken Wolken am Himmel verloren Borger/Büthe gegen Chantal Laboureur /Julia Sude , ihre regelmäßigen Trainingsparter am OSP Stuttgart, mit einer 0:2-Niederlage (16:21, 15:21) in 35 Minuten. "Wir haben zu viele Fehler gemacht, das darf man sich gegen so ein Team nicht erlauben", resümierte Karla Borger .

Der Patzer war schnell abgehakt, in der ersten K.o.-Runde wurden die Japanerinnen Takemi Nishibori/Sayaka Mizoe mit 2:0 (21:13, 21:15) überfahren, dann war das Achtelfinale erreicht, in dem es gegen die Amerikanerinnen Emily Day/Jennifer Kessy ging. Dieses Duell geriet dann am Samstagmorgen zu einem wahren Krimi. Doch das Happy End war auf Seiten der Vize-Weltmeisterinnen von 2013. Borger/Büthe gewannen nach 50 Minuten mit 2:1 (17:21, 21:18, 16:14).
Mit dem Zug ging es am Sonntag knapp 300 Kilometer in nordöstlicher Richtung nach Fuzhou. Dort geht bei den Fuzhou Open im Minjiang Riverside Park ab Mittwoch der Kampf um weitere Punkte für die Olympia-Tickets weiter.

 

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