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United Volleys haben erste Chance auf Meisterschaftsfinale

Bundesligen: United Volleys haben erste Chance auf Meisterschaftsfinale

15.04.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 685 Ansichten

Rund um die Liverpooler Anfield Road mag man es vereinzelt anders sehen, für alle Volleyballanhänger fand das bislang sensationellste Sportereignis dieser Woche aber definitiv am Mittwochabend in der Friedrichshafener ZF Arena statt. Mit ihrem dortigen 3:2-Sieg setzten die United Volleys den gastgebenden VfB im Kampf um den Playoff-Finaleinzug unter Zugzwang.

United Volleys haben erste Chance auf Meisterschaftsfinale - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Cheftrainer Michael Warm zeigt es an: Der erste Halbfinalsieg ist eingefahren, der zweite muss gegen Friedrichshafen noch hart erkämpft werden (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Teil zwei soll am Samstag um 19.30 Uhr in der Fraport Arena folgen - Die Ausgangssituation könnte spektakulärer kaum sein. Mit 0:2 Sätzen hatten die Uniteds auswärts bereits zurückgelegen. Dann gelang ihnen etwas, was die Friedrichshafener unter ihrem scheidenden Erfolgstrainer Stelian Moculescu in eigener Halle noch nie erlebt hatten: Mit 25:9 holten sich die Männer von United-Coach Michael Warm Durchgang drei und ließen dabei nur einen einzigen Angriffspunkt der Hausherren zu.

Mission noch nicht beendet

Fortan war die Begegnung, in der den Aufsteigern aus Hessen zu Beginn noch etwas die nötige Lockerheit zu fehlen schien, endgültig ein offener Schlagabtausch. Beim 17:20 im vierten Satz sahen die Uniteds bereits wie der ehrenvolle Verlierer aus, bevor Kapitän Christian Dünnes mit unwiderstehlichen Angriffen den 22:22-Ausgleich besorgte. Als sich beim Stand von 24:24 Friedrichshafens Baptiste Geiler für eine respektlose Geste die Rote Karte abholte, lag der Vorteil auf Seiten des Außenseiters, der einige abgewehrte Matchbälle später den Tiebreak erzwang. "Im dem waren wir dann eigentlich von Anfang an besser", befand Dünnes. Den Schlusspunkt zum 15:8 setzte Nationalzuspieler Jan Zimmermann mit einem Ass, das von der Netzkante ins VfB-Feld tropfte.

Damit haben die United Volleys am Samstagabend vor eigenem Publikum die erste Chance, den Deckel drauf und ihre "MISSION: FINALE" vorzeitig wahr zu machen. Dementsprechend fokussiert richtete sich der Blick nach kurzem Jubel mit den mitgereisten Fans bereits nach vorn. "Wir haben
nur ein Spiel gewonnen. Der Favorit heißt immer noch Friedrichshafen", betonte Christian Dünnes , wohl wissend, dass es einer weiteren Top-Vorstellung bedarf, um den Titelverteidiger und 13-fachen Deutschen Meister vorzeitig aus dem Rennen zu werfen. Es wäre immerhin erst das dritte Mal seit 1996, dass der VfB ein Playoff-Finale verpasst.

Das Publikum als "siebter Mann"

Dem Rekordmeister die Tour zu vermasseln, das ist den Uniteds schon einmal gelungen, als sie das Starensemble vom Bodensee im November mit 3:1 aus dem DVV-Pokal warfen. In der Liga gab es zwei knappe Tiebreak-Niederlagen, bevor die "jungen Wilden" am Mittwoch erstmals triumphierten. Mit einem weiteren Sieg könnten sie ihrer unglaublichen Erfolgsgeschichte als bester Aufsteiger aller Zeiten ein weiteres Kapitel hinzufügen und die Grundfesten des deutschen Volleyballs endgültig erschüttern. Entscheidender Erfolgsfaktor dürfte dabei erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung werden.

Schon in Friedrichshafen punkteten neben Topscorer Dünnes auch die Außenangreifer Moritz Reichert und Jan Klobucar ebenso zuverlässig wie der "Mainblock" mit Lukas Bauer und Tobias Krick. Libero Florian Ringseis entschärfte zahlreiche Angriffshämmer der VfB-Größen um den 280-maligen Nationalspieler Björn Andrae , Zuspieler Zimmermann setzte seine Mitspieler mit ebenso variablen wie präzisen Pässen in Szene. Vor allem brauchen die Uniteds aber ihren "siebten Mann": das Publikum in der Fraport Arena. Gemeinsam können alte und neue Volleyballfans aus der gesamten Rhein-Main-Region ihr Team zum Sieg tragen und sich damit selbst das größte Geschenk machen: Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft in Frankfurt!

 

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