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United Volleys fordern Titelverteidiger Friedrichshafen heraus

Bundesligen: United Volleys fordern Titelverteidiger Friedrichshafen heraus

12.04.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 703 Ansichten

Jetzt wird‘s ernst: Drei Wochen nach dem deutlichen Viertelfinalerfolg mit zwei 3:0-Siegen gegen den TV Bühl bestreiten die United Volleys an diesem Mittwoch ihr erstes Playoff-Halbfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft.

United Volleys fordern Titelverteidiger Friedrichshafen heraus - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Einst gemeinsam in Friedrichshafen, jetzt zusammen mit den United Volleys erfolgreich: Jan Zimmermann und Christian Dünnes. (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Bei ihrer "Mission: Finale" treffen die Männer um Kapitän und Topscorer Christian Dünnes , der gerade die Verlängerung seines Vertrags um zwei Jahre bekanntgegeben hat, auf keinen Geringeren als den Titelverteidiger und 13-fachen Meister VfB Friedrichshafen. Als Zweitplatzierter der Hauptrunde hat dabei zunächst der VfB Heimrecht, bevor es am Samstag um 19.30 Uhr zur zweiten Begegnung in der Frankfurter Fraport Arena kommt.

Da ein mögliches drittes Halbfinale in der Serie "best of three" wiederum am Bodensee ausgetragen würde, gehen die Häfler mit einem Vorteil in das Duell Aufsteiger gegen Rekordmeister. Darüber macht man sich bei den United Volleys jedoch keine allzu großen Gedanken. "Wir sind erst einmal überglücklich, gleich in unserer ersten Saison in der 1. Bundesliga im Meisterschafts-Halbfinale zu stehen. Das ist ein unglaubliches Gefühl", betont Cheftrainer Michael Warm. Zu den denkwürdigsten Begegnungen der Hauptrunde zählten dabei ausgerechnet die Partien gegen Friedrichshafen. In der Liga siegte der VfB zwei Mal nur ganz knapp mit 3:2, im Pokal hatten dafür die Uniteds mit 3:1 die Nase vorn.

Erste und letzte Playoffs gegen Erfolgstrainer Moculescu

Für Michael Warm bleibt der Titelverteidiger dennoch der klare Favorit, "aber wir sind gut vorbereitet und können nach unseren starken bisherigen Playoff-Auftritten selbstbewusst in dieses Match gehen." Ohnehin traut er seiner Mannschaft mittlerweile fast alles zu: "Die Jungs haben mich in der Saison wirklich immer wieder überrascht." Gleich fünf Akteure im Kader der Hessen verbinden zudem besondere Erinnerungen mit dem Halbfinal-Gegner. Christian Dünnes , Lukas Bauer , Jan Zimmermann und Moritz Reichert trugen alle bereits das VfB-Trikot, Jannis Hopt ging mehrere Jahre für das Friedrichshafener Nachwuchsteam der Volley YoungStars ans Netz.

"Beim vierten Aufeinandertreffen in dieser Saison ist das ja fast schon ein Stück Gewohnheit", findet Reichert, "aber trotzdem hat es immer seinen ganz speziellen Reiz, gegen ein solches Topteam anzutreten, in einem Halbfinale natürlich erst recht." Während des Spiels denkt man ohnehin nicht an solche Dinge, "da konzentriert man sich ganz auf die eigene Leistung und den nächsten Ballwechsel." So werden er und seine Kollegen dann auch nicht daran denken, dass sie wohl zum letzten Mal dem erfolgreichsten deutschen Volleyballtrainer gegenüberstehen werden. VfB-Coach Stelian Moculescu, der Vater aller 13 Friedrichshafener Meisterschaften und ebenso vieler Pokalsiege, hat zum Saisonende seinen Abschied angekündigt.

Mit eigenem "Full House" an den Bodensee

Außer ihm werden die so erfolgreichen Ex-Häfler, die, wie ihre Mannschaftskollegen, mit zahlreichen grandiose Auftritten dafür gesorgt haben, dass die United Volleys zum erfolgreichsten Aufsteiger aller Zeiten in der 1. Volleyball Bundesliga avanciert sind, am Mittwoch garantiert auf viele weitere alte Bekannte treffen. Zwar will das Team vor allem beim Heimspiel am Samstag in der Fraport Arena einen neuen Besucherrekord (der bisherige liegt bei 3.700 Zuschauern gegen Berlin) aufstellen. Aber warum nicht schon auswärts damit anfangen? In der Hinrunde hatte der VfB unter dem Motto "Mach Pink zu Blau" in ungewohnter Trikotfarbe für eine ausverkaufte Halle geworben. Mit dem oben genannten Quintett bringen die Uniteds gewissermaßen ihr eigenes "Full House" schon mit an den Bodensee. Da sollte es angesichts der sportlichen Bedeutung des Playoff-Halbfinals und erneut einigen mitreisenden Fans doch gelingen, die 3.000 Besucher vom ersten Gastspiel im Januar doch noch einmal deutlich zu toppen und den Favoriten vor eigenem Publikum ordentlich zu fordern.

 

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