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Halbfinaleinzug perfekt

Bundesligen: Halbfinaleinzug perfekt

07.04.2016 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 496 Ansichten

Die BR Volleys sind souverän in das Playoff-Halbfinale der Volleyball Bundesliga eingezogen. Am Mittwochabend gewannen die Berliner auch das zweite Duell mit CV Mitteldeutschland in der Jahrhunderthalle von Spergau klar mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:21). Damit hat der Hauptstadtclub diese "best of three"-Serie für sich entschieden und empfängt nun die SVG Lüneburg am Dienstag (12. April, 19.30 Uhr) zum ersten Halbfinale in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Der frischgebackene Europapokalsieger begann auch in Spergau mit der gewohnten Startformation, bestehend aus Kapitän Robert Kromm und Paul Lotman als Außenangreifer, den Mittelblockern Felix Fischer und Nicolas Le Goff, Diagonalangreifer Paul Carroll, Zuspieler Tsimafei Zhukouski und Libero Erik Shoji.

Robert Kromm und Co waren von der ersten Minute an hellwach, blockten konsequent und so konnten die Mitteldeutschen lediglich durch Aufschlagfehler der Gäste punkten (8:3). Nachdem die Berliner auch in der Folge durch Kromm und Lotman erfolgreich abschlossen, nahm Heimtrainer Ulf Quell die Auszeit (12:6). Der Deutsche Pokalsieger agierte weiter risikoreich am Aufschlag und so wechselten sich Fehler und freie Punkte reglmäßig ab. Aber auch Diagonalangreifer Lech traf auf der Gegenseite seine Aufschläge und verkürzte (15:12). Mit ihren zahlreich mitgereisten Fans und Zhukouski am Service legte der BR Volleys- Express eine Kohle nach und zog wieder davon (22:14). Nachdem Le Goff den Ball auf den vierten Meter drosch, standen sieben Satzbälle für die Gäste zu Buche und Lotman verschaffte den Berlinern aus dem Hinterfeld die 1:0-Satzführung (25:18).

Unbeirrt machten die BR Volleys auch in Satz zwei weiter. Mit einem weiterhin sehr präsenten Block und einem gut aufgelegten Fischer führten die Gäste zur ersten technischen Auszeit wieder schnell mit (8:3). Der Hauptstadtclub erlaubte sich keine Konzentrationsschwächen, hielt den Druck weiter hoch und Carroll blockte sehenswert (12:5). Sebastian Kühner löste nun Zhukouski als Zuspieler ab. Neben der guten Blockarbeit zeigten sich die Berliner auch in der Annahme sehr stabil und so ließ man weiter nichts anbrennen (17:10). Tomas Kmet kam ins Spiel und der Slowake und seine Mitspieler hatten weiter sichtlich Spaß auf dem Feld. Obwohl sich der nächste Satzverlust anbahnte, zeigten die gastgebenden Piraten Moral und ebenfalls schöne Aktionen (22:15). Trotzdem konnte sie die nächsten Satzbälle der Berliner nicht verhindern und wiederum Lotman vollstreckte den zweiten Versuch zur 2:0-Führung (25:17).

Auch zu Beginn von Durchgang drei konnten die Gäste in Orange sich zügig absetzen und Carroll vollendete den besten Ballwechsel der Partie nach Rettungsaktionen von Shoji zum 5:2. Roberto Serniotti wechselte weiter durch und brachte nun auch Francesco De Marchi für Lotman. Die Eigenfehlerquote bei den BR Volleys stieg etwas und so blieb CV Mitteldeutschland im Satz (12:9). Als das Heimteam nach zwischenzeitlichem Fünf-Punkte-Rückstand gerade in Schwung kam und auf 18:16 verkürzte nahm Serniotti erfolgreich die Auszeit und unterbrach den Rhythmus der Gastgeber. Auch wenn nun längst nicht mehr alles rund lief, konnte der Hauptstadtclub regelmäßig punkten und nach erfolgreichem De Marchi-Angriff hatten die Berliner drei Matchbälle. Ein weiterer Eigenfehler der Piraten besiegelte schließlich den 3:0-Auswärtserfolg des Pokalsiegers (25:21).

Nach dem Kurzeinsatz in Surgut freute sich Rückkehrer Tomes Kmet, dass er nun wieder vollständig fit ist: "Ich bin natürlich total glücklich, dass ich wieder auf dem Feld stehen kann. Die Heilung ging Gott sei Dank schneller als erwartet und ich freu mich einfach, dass ich der Mannschaft wieder helfen und das Saisonende miterleben darf."

Cheftrainer Serniotti zeigte sich zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft: "Wir haben von Beginn an unseren Rhythmus gefunden und fokussiert jeden Ballwechsel zu Ende gespielt. Dank des Vorsprungs konnte ich durchwechseln und unseren Stammspielern auch mal eine Auszeit gönnen." Besonders freute sich der Italiener für Kmet: "Ich bin sehr glücklich über den starken Sieg und auch über das Comeback von Tomas, denn mit nur zwei Spielern auf einer Position zu spielen beinhaltet immer ein hohes Risiko. Er hat heute auch direkt bewiesen, dass er vor allem im Block schon fast zu seiner alten Form zurückgekehrt ist und bereit ist, im Endspurt der Saison die Mannschaft zu unterstützen."

Durch diesen ungefährdeten Auswärtssieg vermeiden die Berliner das Entscheidungsspiel in der "best of three"-Serie und ziehen direkt ins Playoff-Halbfinale ein. Dort trifft der Hauptstadtclub nun auf die SVG Lüneburg, die sich ebenfalls in zwei Spielen gegen die powervolleys aus Düren durchgesetzt hat. Nach dem ersten Vergleich in berlin am kommenden Dienstag, muss Berlins Volleyballteam Nr. 1 am 16. April in Lüneburg bestehen. Die Fans der BR Volleys dürfen sich auf ein packendes Halbfinale freuen, in dem der Heimvorteil eine gewichtige Rolle spielen kann. Denn Robert Kromm und Co mussten sich - wie schon in der letzten Saison - auch in dieser Hauptrunde knapp in Lüneburg geschlagen geben.

 

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