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VC Offenburg gewinnt Meisterschaft

2. Bundesligen: VC Offenburg gewinnt Meisterschaft

05.04.2016 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 567 Ansichten

Der Volleyballclub Offenburg hat am Wochenende Vereinsgeschichte geschrieben. Im Fernduell mit dem SWE Volley-Team aus Erfurt setzte sich der VCO am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Süd der Frauen durch und holte erstmals die Zweitliga-Meisterschaft.

VC Offenburg gewinnt Meisterschaft - Quelle: Rainer Fritzen

VC Offenburg (Quelle: Rainer Fritzen)

Basis war der 3:1-Auswärtserfolg (13:25, 25:18, 25:20, 26:24) beim VC Neuwied 77. Der Gastgeber und Aufsteiger kann sich trotz der Niederlage über Rang drei und eine großartige Saison freuen.

23 Spieltage lang hatten Erfurt und Offenburg das Titelrennen offen gestaltet. Die Entscheidung brachte letztlich die 2:3-Auswärtsniederlage der Erfurterinnen beim DjK Sportbund München Ost am vorletzten Spieltag. Zeitgleich gewann Offenburg gegen die DINTERvolleys Engelsdorf mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:20) und hatte am letzten Spieltag die Fäden in der Hand.

In der mit 550 Zuschauern ausverkauften Halle in Neuwied sah es nach dem ersten Satz allerdings nicht nach einem Durchmarsch für die Gäste aus Offenburg aus. Die Deichstadtvolleys gewannen Durchgang eins überraschend deutlich mit 25:13. Offenburg war nervös, versuchte aber, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. "Wir haben nicht auf die anderen geschaut. Ich habe sogar Liveticker-Verbot erteilt", sagte Trainerin Tanja Scheuer nach dem Spiel. Die Taktik war wohl die richtige, denn die zeitgleich spielenden Erfurterinnen hatten den ersten Satz für sich entschieden.

Und offenbar hatte Scheuer in der kurzen Satzpause die richtigen Worte gefunden, denn ihre Mannschaft gewann die folgenden zwei Sätze deutlich mit 25:18 und 25:20. Dramatik kam erst wieder in Durchgang vier ins Spiel, als Neuwied erneut am Satzgewinn schnupperte. Doch am Ende hatte der VC Offenburg die besseren Nerven und gewann 26:24. In diesem Moment wurde das Ergebnis der Erfurterinnen zur Nebensache. Diese setzten sich ihrerseits mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:19, 27:25) gegen Grimma durch.

Auf den Aufstieg in 1. Volleyball Bundesliga wird man in Offenburg verzichten, das hatten die Verantwortlichen stets betont. Ganz anders sieht es beim SWE Volley-Team aus, das mit der sportlichen Qualifikation den Schritt in die höchste deutsche Spielklasse wagen möchte. "Da in der nun abgelaufenen Saison alles so großartig geklappt hat, ist auch das Interesse der Zuschauer und Medien deutlich gestiegen", sagte Trainer und Teammanager Heiko Herzberg. "Deshalb werden wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen." Auch der Most Valuable Player (MVP) der Saison kommt aus Erfurt: Alison Skayhan wurde achtmal mit der Goldmedaille geehrt. Zweite wurde Offenburgs Richarda Zorn.

Gefeiert wurde deswegen bei beiden Teams ausgelassen mit Sekt und Konfettiregen - und der einen oder anderen Freudenträne.

Leverkusen als Meister geehrt

21. Sieg im 24. Spiel: Viel besser hätte die Saison für die Volleyballerinnen vom TSV Bayer 04 Leverkusen wohl nicht enden können! Der Meistertitel in der 2. Volleyball Bundesliga Nord war den Rheinländerinnen schon zuvor nicht mehr zu nehmen. Das war bereits seit dem Spieltag zuvor am 19. März klar. Doch das 3:0 (25:17, 25:21 und 29:27) gegen den SCU Emlichheim sorgte bei der Meisterehrung in der Smidt-Arena für die nötigen Emotionen. Leverkusen präsentierte sich am Samstag vor 900 Zuschauern im Freudentaumel.

Rüdiger Hein (Vizepräsident Recht der Volleyball Bundesliga) und Hubert Martens (Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes) waren vor Ort, um das Team von Trainer Zhong Yu Zhou als Meister der Saison 2015/16 zu ehren. "Das war eine großartige Veranstaltung und durchaus erstligareif, was ich in Leverkusen erlebt habe", äußerte sich Hein hinterher. Dazu trug mit Sicherheit auch der dritte Satz des vorangegangenen Spiels bei. Denn der schien beim Spielstand von 18:24 aus Leverkusener Sicht schon verloren. Doch das Team um Kapitänin Anna Hoja legte sich noch einmal kräftig ins Zeug und drehte den Durchgang noch zum 29:27.

Den zweiten Platz in der Abschlusstabelle der 2. Volleyball Bundesliga Nord belegt der VfL Oythe (57 Punkte). Das Team aus Niedersachsen hatte damit am Ende fünf Punkte Rückstand auf den Meister. Dafür gelang Oythe, was ansonsten keinem anderen Verein gelang: Die Spielerinnen von Trainerin Danuta Brinkmann besiegten Leverkusen in der abgelaufenen Saison gleich zweimal. Darüber hinaus hatten die Volleyballerinnen aus Vechta die wertvollste Spielerin der 2. Volleyball Bundesliga Nord in ihren Reihen: Casey Hinger wurde als MVP der Spielzeit 2015/16 ausgezeichnet.

Den dritten Platz in der Abschlusstabelle sicherten sich die Skurios Volleys Borken mit 52 Punkten.

Meisterpokal für Solingen

Endlich! Nach 23 Siegen und 64 Punkten aus 24 Spielen haben die TSG Solingen Volleys am Samstagabend den Meisterpokal der 2. Volleyball Bundesliga Nord entgegengenommen. Andreas Bahlburg, Sprecher der 1. Männerligen und Vizepräsident der Volleyball Bundesliga, überreichte nach dem Spiel der Solinger in Aligse die heiß begehrte Trophäe.

Zuvor zeigten die Gäste aus dem Bergischen Land noch einmal ihre Stärke. Denn obwohl die Meisterschaft schon am Spieltag zuvor perfekt gemacht wurde, ließen die Solinger auch beim Tabellenvierten SF Aligse vor 680 Zuschauern nichts anbrennen und setzten sich mit 3:1 (25:17, 17:25, 25:17, 26:24) durch.

"Die TSG Solingen Volleys haben die 2. Volleyball Bundesliga Nord in der Saison 2015/16 deutlich dominiert. Sie sind souverän Meister geworden", pries Andreas Bahlburg das Potenzial der Westdeutschen an. Der 56-Jährige lobte aber auch die Atmosphäre in Aligse: "Die Stimmung war großartig."

Auf dem zweiten Tabellenplatz landete nach 24 Spielen der VC Bitterfeld-Wolfen. Das Team aus Sachsen-Anhalt brachte es insgesamt auf 58 Punkte. Zum Abschluss der Saison gelang den Volleyballern von Trainer Karl Kaden mit dem 3:0 (25:20, 25:14, 26:24) gegen den Vorjahresmeister SV Lindow-Gransee ein krönender Saisonabschluss. Etwa 600 Zuschauer wollten das letzte Saisonspiel vom VC Bitterfeld-Wolfen sehen. "Das war schon erstligareif", freute sich Trainer Kaden hinterher.

Der dritte Rang in der Abschlusstabelle der 2. Volleyball Bundesliga Nord ging an die Nachwuchsstars vom VCO Berlin.

Most Valuable Player der Saison wurde Jan Holthausen vom VV Humann Essen. Er wurde siebenmal mit Gold und einmal mit Silber ausgezeichnet.

 

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