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Entscheidendes Playoff-Duell: VCW reist zum Showdown nach Münster

Bundesligen: Entscheidendes Playoff-Duell: VCW reist zum Showdown nach Münster

29.03.2016 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 388 Ansichten

Am Mittwochabend, dem 30. März, um 19:30 Uhr steigt in der Sporthalle am Berg Fidel in Münster das alles entscheidende dritte Playoff-Duell zwischen den Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden und des USC Münster. Die siegreiche Mannschaft zieht ins Playoff-Halbfinale der Volleyball Bundesliga ein und hat in jedem Fall eine Medaille sicher. Halbfinalgegner wäre dann bereits am kommenden Samstag der amtierende Meister Dresdner SC.

Entscheidendes Playoff-Duell: VCW reist zum Showdown nach Münster - Foto: Detlef Gottwald

Der VCW möchte auch in Münster ausgelassen feiern (Foto: Detlef Gottwald)

Als dann am Ostersamstag nach dem alles entscheidenden Ass von VCW-Kapitänin Esther van Berkel der große Jubel in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zu Wiesbaden ein klein wenig abgeebbt war, stand neben den siegreichen Spielerinnen vor allem ein Mann im Fokus: VCW-Co-Trainer Christian Sossenheimer. Nach dem Sieg seines Teams im Playoff-Krimi gegen den USC Münster - Wiesbadens Volleyballerinnen standen nach einem 0:2-Rückstand bereits mit dem Rücken zur Wand, bevor sie zu einer nicht mehr für möglich gehaltenen furiosen Aufholjagd ansetzten und das Spiel schließlich mit 3:2 für sich entscheiden konnten - war der zwei Meter große Hühne auf der Bank des VCW mächtig erleichtert. "Gefühlt habe ich noch einen Puls von 280. Das war schon ein sehr spezieller Moment jetzt zum Schluss", sprudelte es aus Sossenheimer heraus. Seine Schützlinge hatten in den knapp zwei Stunden zuvor auch Beachtliches geleistet und sich im fünften Satz hauchdünn, aber verdient mit 16:14 gegen den Ligakonkurrenten Münster durchgesetzt und sich somit das alles entscheidende dritte Playoff-Spiel in der Serie "Best of Three" erkämpft.

Auf Christian Sossenheimer hat dieser Last-Minute-Erfolg auch ganz persönliche Auswirkungen: Da Wiesbadens Chef-Coach Dirk Groß seit gestern in seiner Funktion als Nationaltrainer der Schweizer U20-Juniorinnen mit seinem Team in Russland zur EM-Qualifikation weilt, wird der 45-jährige Sossenheimer am Mittwochabend in Münster die Wiesbadenerinnen als Cheftrainer anleiten. Beim VCW offiziell als Co-Trainer geführt, bezeichnet Dirk Groß seine rechte Hand Sossenheimer ohnehin als seinen "Trainerkollegen Christian". Beide Coachs arbeiten seit einem dreiviertel Jahr im Training und am Spielfeldrand Hand in Hand. Darüber hinaus ist Sossenheimer schon in seinem sechsten VCW-Jahr. Aktuelle Leistungsträgerinnen wie Wiesbadens Außenangreiferin Tanja Großer kennt er bereits seit vielen Jahren. Es ist daher nicht zu erwarten, dass das VCW-Team in der Vorbereitungsphase auf das Mittwochsspiel mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen haben wird.

Sossenheimer sieht seiner Aufgabe, bei der er von VCW-Co-Trainer und Scout Detlev Schönberg unterstützt wird, ausnahmslos positiv entgegen: "Natürlich wird es ein anderes Gefühl sein, wenn Du nicht mehr nur auf der Bank sitzt, sondern direkt an der Seitenlinie stehst, aber ich freue mich total darauf." Dass es für den gebürtigen Aschaffenburger am Mittwochabend in der Sporthalle am Berg Fidel ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Trainerkollegen und Freund Andreas Vollmer geht, mit dem er beim VCW drei Jahre lang Seite an Seite erfolgreich zusammen gearbeitet hat, ist für Sossenheimer selbst "ja auch eine nette Geschichte."

Doch auch sportlich wird dieses Aufeinandertreffen der beiden Ligakonkurrenten ziemlich brisant. Die Ausgangslage ist klar: Beide Teams konnten jeweils ihr Playoff-Heimspiel für sich entscheiden. Wer die nun dritte Begegnung gewinnt, steht im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft in der Volleyball Bundesliga und hat definitiv die Bronzemedaille sicher. Sowohl Wiesbaden als auch Münster haben in den bisherigen beiden Partien gezeigt, warum mit ihnen zu rechnen ist. Einen klaren Favoriten gibt es eigentlich nicht. "Auch wenn der USC natürlich den Heimvorteil hat", wie Sossenheimer sagt. Sein Team müsse schon jene tolle Leistung zeigen, die sie am Ostersamstag in den Sätzen drei bis fünf aufs Parkett brachte, um erfolgreich sein zu können. "Aber ich denke, dass uns unsere Aufholjagd nach 0:2-Rückstand das nötige Selbstvertrauen geben wird. Wir wollen jedenfalls nochmal alles reinhauen."

Sollte der VCW tatsächlich mit einem Sieg in Münster im Gepäck die Heimreise antreten, würde nur drei Tage später die nächste Mammutaufgabe auf die Hessinnen warten. Dann ginge es bereits am Samstag, dem 2. April, zum amtierenden Deutschen Meister Dresdner SC. Übrigens wieder mit Christian Sossenheimer an der Seitenlinie, denn Dirk Groß kehrt erst am 3. April von der EM-Qualifikation aus Russland zurück.

 

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