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United Volleys legen mit 3:0 gegen Bühl vor

Bundesligen: United Volleys legen mit 3:0 gegen Bühl vor

20.03.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 951 Ansichten

Zum ersten Mal überhaupt trat am Samstagabend eine Volleyball-Männermannschaft aus dem Rhein-Main-Gebiet zu einem Playoff-Viertelfinalspiel an, und auch diese neue Herausforderung bewältigen die Aufsteiger von den United Volleys mit Bravour. Mit 3:0 (25:20, 25:14, 25:19) besiegten sie in der heimischen Fraport Arena den TV Ingersoll Bühl und sind nur noch einen weiteren Sieg vom Halbfinale entfernt.

United Volleys legen mit 3:0 gegen Bühl vor - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Kaum ein Durchkommen gegen die United Volleys gab es im ersten Playoff-Viertelfinale für Bühls Paul Buchegger und seine Teamkollegen (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Dabei benötigten die Männer um Kapitän Christian Dünnes wieder ein wenig Anlaufzeit, gerieten gegen stark startende Bühler zunächst mit 6:10 in Rückstand. Doch der war nach einer Auszeit von Cheftrainer Michael Warm und einer knallharten Aufschlagserie von Moritz Reichert inklusive eigener Hinterfeld-Granate bereits beim 11:11 egalisiert. In die zweite Technische Auszeit gingen die Gastgeber schon mit einer Zwei-Punkte-Führung.

Youngster Krick punktet elf Mal

Die bauten sie in der Folgezeit sukzessive aus und holten sich durch ein Ass von Georg Escher ungefährdet den ersten Playoff-Satzgewinn. Noch deutlicher fiel anschließend Durchgang zwei aus, in welchem die United Volleys die gut 1.300 Zuschauer mit variantenreichem Spiel und kompromisslos vorgetragenen Angriffen im Sideout wie aus der Abwehr heraus überzeugten. Neben Reichert, der gleichermaßen als stabiler Faktor in der Annahme und als Punktelieferant am Netz glänzte, wusste Zuspieler Jan Zimmermann mit einer souveränen Vorstellung zu überzeugen. "Heute konnten alle Spieler gleichermaßen zum Erfolg beitragen, das war unser Vorteil", resümierte Michael Warm und freute sich über einen "sehr konsequenten Auftritt von uns."

Einmal mehr hatte er Beginn an Tobias Krick aufs Feld geschickt. Der 2,11-Meter-Youngster wusste im Zusammenspiel mit Routinier Lukas Bauer das Bühler Spiel über die Mitte immer wieder wirkungsvoll zu stören. Fünf erfolgreiche Blocks und sechs Angriffspunkte standen am Ende für den Juniorennationalspieler zu Buche. Damit kam er sogar auf mehr Zähler als Bühls Topscorer und MVP Paul Buchegger. Nach der Zehn-Minuten-Pause, in welcher diesmal die jungen HipHop-Tänzer von den "Urban Blazin‘ Movez" der Arena einheizten, das gleiche Bild: Zug um Zug setzten sich die United Volleys ab, ließen Bühl nach der ersten Technischen Auszeit nie auf mehr als vier Punkte herankommen.

Uniteds wollen Entscheidung schon in Bühl

Nachdem Georg Escher beim Stand von 22:17 ein zweites Mal das Kunststück fertiggebracht hatte, direkt nach seiner Einwechslung ein lupenreines Ass im Feld zu versenken, war "der Drops gelutscht". Mit seinem 21. Punkt beendete Uniteds-Kapitän Christian Dünnes das Match und durfte anschließend aus den Händen des Rüsselsheimer Oberbürgermeisters Patrick Burghardt bereits seine achte goldene MVP-Auszeichnung der Saison entgegennehmen. Michael Warm warnte anschließend dennoch davor, die nach der Hauptrunde sechstplatzierten "Bisons" aus Baden, die in voller Besetzung inklusive ihres vorab noch verletzt gemeldeten US-Zuspielers Graham Mc Ilvaine in der Fraport Arena angetreten waren, zu unterschätzen.

"Bühl hat - unter anderem beim 3:1 gegen uns - bewiesen, dass sie zuhause in ihrem Hexenkessel jedes Team der Liga schlagen können. Unser Ziel ist es, als erste Mannschaft aus den Top drei der Tabelle dort zu gewinnen. Insofern fahren wir demütig, aber mit großem Optimismus dorthin, um das Halbfinale klarzumachen", erklärte der Headcoach. Sollte dies nicht schon im ersten Anlauf am Mittwoch gelingen, hätten die United Volleys am 26. März gemäß dem Viertelfinal-Modus "best of three" noch eine weitere Chance, dann wiederum vor eigenem Publikum in Frankfurt. Die Semifinalspiele finden erst im April statt, Gegner könnte dann der Titelverteidiger und Deutsche Rekordmeister VfB Friedrichshafen sein.

 

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