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Netzhoppers verlieren die "best of three"-Serie mit 0:2

Bundesligen: Netzhoppers verlieren die "best of three"-Serie mit 0:2

20.03.2016 • Bundesligen • Autor: Matthias Penk 583 Ansichten

Es war ein Abschluss, der spannender nicht hätte sein können. Doch für die Netzhoppers KW-Bestensee ist nach der zweiten Niederlage in der Pre-Playoff-Serie gegen Chemie Volley Mitteldeutschland die Saison beendet: Nach einem großartigen Kampf und einem fast perfekten Comeback verloren sie am Samstagabend nach über zwei Stunden Spielzeit mit 2:3 (20:25, 19:25, 25:23, 25:23, 13:15) in der Jahrhunderthalle Spergau.

Netzhoppers verlieren die "best of three"-Serie mit 0:2 - Foto: Gerold Rebsch

Foto: Gerold Rebsch

Die Netzhoppers mussten mit zusehen, wie Spieler und Fans der Gastgeber ausgelassen den Einzug ins Playoff-Viertelfinale feierten - ein Gefühl, dass sie von der vergangenen Saison selbst noch gut kannten. Doch in diesem Jahr geht es für die Brandenburger in der Meisterschaftsentscheidung nicht weiter, die knappe 2:3-Niederlage im zweiten Spiel besiegelte das Saison-Aus, nachdem das Team von Trainer Mirko Culic schon im ersten Vergleich am Mittwoch zuvor mit 1:3 unterlag. Nach der Heimspiel-Niederlage setzte Culic auf Tugenden, für die die Netzhoppers in der Volleyball Bundesliga bekannt sind: Kampf und Leidenschaft.

Und diese emotionale Partie hatte alles zu bieten, vor allem ein Comeback in einer Phase, in der viele die Netzhoppers wohl schon abgeschrieben haben. "Doch wir geben niemals auf, das haben wir heute wieder bewiesen", so Culic. Mit 0:2 nach Sätzen lag sein Team zurück und war schon so gut wie ausgeschieden, ehe es sich abermals steigerte. "Dann haben wir zwei Sätze lang richtig gut gespielt. Im Tiebreak haben dann zwei, drei Bälle den Ausschlag gegeben", so Manuel Rieke. Für den Kapitän war es zudem das letzte Pflichtspiel für den Verein, den er elf Jahre lang die Treue hielt - der 33-Jährige hatte bereits vor der Saison angekündigt, seine Karriere zu beenden. "Natürlich ist es traurig, weil wir verloren haben. Aber ich höre lieber mit so einem Spiel auf, als mit einem 0:3, in dem wir keine Chance haben", so Rieke.

 

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