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SWD powervolleys: Die Trainersuche läuft

Bundesligen: SWD powervolleys: Die Trainersuche läuft

18.03.2016 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys 641 Ansichten

Vor elf Tagen haben die SWD powervolleys Düren bekanntgegeben, dass der Volleyball-Bundesligist und Trainer Anton Brams nach der Saison getrennte Wege gehen. Brams hat sich entschieden, den Fokus künftig auf seine Firma zu richten, die Software für Sportanalyse entwickelt. Seitdem läuft die Trainersuche. Und die Saison biegt auf die Zielgerade ein. Ein Interview mit dem sportlichen Leiter Goswin Caro.

SWD powervolleys: Die Trainersuche läuft - Foto: powervolleys

Goswin Caro (Foto: powervolleys)

Wie groß war die Überraschung, als Anton Brams mitgeteilt hat, dass er keine Vertragsverlängerung wünscht?

Goswin Caro: Das war keine große Überraschung. Anton hat schon in den ersten Gesprächen im Januar durchscheinen lassen, dass er überlegt, sich ausschließlich auf seine Firma zu konzentrieren. Er hat gesagt, dass er der Mannschaft nicht gerecht wird, wenn er ihr nicht mehr die volle Aufmerksamkeit widmen kann.



Hat das die Pläne der powervolleys-Verantwortlichen durchkreuzt?

Caro: Nein, eigentlich nicht. Wir wollten den Vertrag mit ihm verlängern. Aber Anton war fair und hat uns früh genug gesagt, wohin die Reise für ihn geht. Wir hätten den Weg mit ihm gerne fortgesetzt. Dass er angeboten hat, uns weiter zu unterstützen, zeigt, dass ihm der Verein nicht egal ist.



Wie hoch ist die Zahl der Bewerber?

Caro: Am ersten Tag nach der Bekanntgabe hatten wir direkt zehn Bewerbungen vorliegen, mittlerweile sind es 17 oder 18. Da sind interessante Leute dabei, ohne dass ich jetzt jemanden favorisieren möchte.



Wann kann man mit einem neuen Trainer für die kommende Saison rechnen?

Caro: Wir wollen erst mal die Meisterschaft abschließen. Natürlich sondieren wir schon den Markt. Aber wir haben keine große Eile. Kann gut sein, dass es bis Anfang Mai dauert.



Und wie sieht es mit Spielergesprächen für die kommende Saison aus?

Caro: Wir haben jetzt angefangen, mit unseren aktuellen Spielern zu sprechen. Das setzen wir jetzt in den nächsten zwei Wochen fort. Wir würden gerne schnell ein paar Pflöcke in die Erde schlagen und Verträge verlängern. Aber das muss auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten passen.



Wie sieht der Spielermarkt derzeit aus? Sind schon jetzt viele Spieler zu haben?

Caro: Die Agenten schicken schon ihre Listen mit Spielern, außerdem gibt es 10 bis 15 Spieler, die sich direkt an uns gewandt haben. Weil es leider immer mehr Klubs mit Problemen gibt, ist die Liste der Spieler lang, die sich nach neuen Arbeitgebern umschauen.



Gibt es schon Pläne für den künftigen Kader?

Caro: Wir wollen unsere alte Tradition aufgreifen und mit jungen, deutschen Spielern arbeiten. Ob uns das gelingt muss sich zeigen.



Am Samstag in einer Woche startet das Viertelfinale gegen die SVG Lüneburg. Wie sehen Sie die Chancen, wenn Sie als Fünfter auf den Vierten treffen.

Caro: Ich bin davon überzeugt, dass wir das Potenzial haben, Lüneburg auswärts und bei uns zu schlagen. Leider haben wir es nicht geschafft, uns Platz vier zu sichern, um damit in einem möglichen entscheidenden dritten Viertelfinalspiel Heimrecht zu haben.



Wie groß ist der Heimvorteil, den Lüneburg mit seiner kleinen Halle hat, die ja nur mit Sondergenehmigung bespielt werden darf?

Caro: Aus meiner Sicht sehr groß. Aber da hilft kein Lamentieren, aus die Laube. Ich habe gar kein Interesse daran, diesen sympathischen Klub und die wirklich starke Arbeit, die sie in Lüneburg machen, kleinzureden. Sie schlagen stark auf, sie wehren fantastisch ab. Und das vor allem zu Hause.



Wäre die Saison eine Enttäuschung, wenn Düren das Halbfinale verpasst?

Caro: Nein, das wäre kein Beinbruch. Wir haben die Direktqualifikation für die Playoffs als Ziel ausgegeben. Das Halbfinale wäre ein schönes Ziel. Dann hätten wir die Gelegenheit, einen der Großen zu ärgern.

 

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