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BR Volleys - Den Grundstein gelegt

Champions League: BR Volleys - Den Grundstein gelegt

16.03.2016 • Champions League • Autor: Christof Bernier 582 Ansichten

Die BR Volleys stehen vor einem historischen Erfolg. Im Hinspiel des CEV-Cup-Halbfinals gewannen die Berliner beim neunfachen belgischen Meister Knack Roeselare mit 3:2 (29:31, 25:23, 21:25, 25:21, 15:10) und haben damit die große Chance, erstmals in der Vereinsgeschichte in ein europäisches Finale einzuziehen.

Doch noch ist der Hauptstadtclub nicht am Ziel: Im Rückspiel (Samstag, 19. Mrz, 18.30 Uhr Max-Schmeling-Halle) benötigen die Berliner einen weiteren Sieg, um den Finaleinzug perfekt zu machen.

Der zuletzt geschonte Paul Lotman ersetzte gegenüber dem Bundesliga-Spiel gegen die VSG Coburg/Grub den krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallenen Kapitän Robert Kromm . Neben dem US-Amerikaner vertraute Cheftrainer Roberto Serniotti auf Ruben Schott, Paul Carroll, Nicolas Le Goff, Felix Fischer , Tsimafei Zhukouski und Libero Erik Shoji.

Mit zwei erfolgreichen Angriffen über die schnelle Mitte startete Berlins Volleyballteam Nr. 1 auch ohne Kromm gut ins Spiel (3:3), musste aber nach Unkonzentriertheiten in der Annahme den ersten Rückstand verkraften (5:8). An diesem hatten Carroll und Co. dann zwar einige Zeit zu knabbern, kamen aber mit dem besten Berliner Aufschläger, Zhukouski, zurück (12:12). Die Belgier blieben druckvoll und konnten sich abermals absetzen (13:16). Nach dem spektakulärsten Ballwechsel der Partie und einem abschließenden Le Goff-Block waren die Berliner zurück im ersten Durchgang (19:20). Der starke Fischer sorgte wenig später für den Ausgleich (23:23) und Geburtstagkind Sebastian Kühner kam zum Service, schlug sofort druckvoll auf und Fischer punktete zum 25:24. Auf vier ausgelassene Satzbälle folgten zwei Fehlannahmen von Schott und so ging Satz eins doch noch unglücklich verloren (29:31).

Mit einem frühen Break starteten die BR Volleys in Durchgang zwei (4:2). Mit verbesserter Annahme und variablem Angriffsspiel verteidigte der Hauptstadtclub den Vorsprung (10:8). Knapp in Führung liegend punktete Ersatzkapitän Paul Carroll aus schwieriger Position zum 16:14 zur technischen Auszeit. Lotman verschaffte sich wenig später mit starkem Aufschlag selbst die Möglichkeit, aus dem Hinterfeld zu scoren (19:17). Angefeuert von der lautstarken Berliner Fan-Delegation fand Carroll die Lücken, aber die heimstarken "Blue Boys" ließen nicht locker (21:21). Es kam der Auftritt des bockstarken Zhukouski, der erst selbst zum Satzball punktete und dann mit starkem Aufschlag den Weg für Lotman im Angriff ebnete (25:23).

Beiden Teams war anzumerken, welche Bedeutung der dritte Satz in diesem umkämpften Duell hatte. Mit zwei Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Gäste schafften die BR Volleys zwar das erste Break (6:4), verloren dann aber ihre Linie (7:10). Berlin nahm das Heft aber prommt wieder in die Hand: Nach Überkopf-Zuspiel von Diagonalangreifer Carroll bescherte der stärker werdende Lotman seinem Team den Ausgleich (13:13). Drei Lotman-Aufschläge später hatte Berlin plötzlich den Vorteil (16:13). Es war ein Satz der Läufe, in dem nun wieder das Heimteam aufkam (19:22). Mit soliden Schnellangriffen ließ Roeselare sich diesen Durchgang dann nicht mehr nehmen (21:25).

Nach Fehlstart in Satz vier nahm Coach Serniotti die schnelle Auszeit (1:4). Die Worte des Italieners fruchteten und mit nun konstanterer Annahme und mehr Druck im Aufschlag schafften die Männer in den schwarzen Auswärtstrikots den Ausgleich (8:8). Kurze Zeit später erspielten die Gäste sich den nächsten Vorsprung (13:10). Dieses Mal verteidigten die Hauptstädter die Führung auch und nach einem Zhukouski-Ass war der Satzausgleich in Sichtweite (19:16). Schott verschaffte seinem Team vier Satzbälle und Fischer nutzte die sich bietende Chance per Block (25:21).

Der Tiebreak musste also die Entscheidung bringen und in diesem waren die Gäste sofort hellwach (4:2). In einem Duell auf Messers Schneide kam Roeselare zurück (7:7), aber die BR Volleys zeigten nun Nervenstärke. Mit einem raffinierten Leger setzte Zhukouski ein Ausrufezeichen und Fischer blockte im Anschluss zur 11:9-Führung. Nun waren die BR Volleys nicht mehr aufzuhalten: Lotman punktete gleich dreimal und der überragende Ur-Berliner Fischer machte den phänomenalen Auswärtssieg perfekt (15:10).

Ein überglücklicher Headcoach Serniotti fand lobende Worte für seine Mannschaft: "Ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir trotz verlorenem ersten Satz nie aufgehört haben zu spielen und zu kämpfen. Durch unsere Ausfälle lag ein besonderer Druck auf Fischer und Schott, die aber beide ein starkes Spiel gezeigt haben. Ebenso wie Lotman, der sich von Satz zu Satz gesteigert hat. Jetzt haben wir etwas Zeit, zu entspannen und werden dann am Samstag noch ein Mal alles geben, um den Traum vom Finale wahr werden zu lassen."

Mit diesem Auswartssieg im Rücken ist die Chance auf den Finaleinzug groß. Die BR Volleys benötigen am Samstag im Berliner Volleyballtempel einen Heimsieg, um einen historischen Erfolg zu landen. Noch nie in der Geschichte des SCC Berlin stand der Hauptstadtclub in einem Europacup-Finale. Der Italiener Serniotti, dessen Team auch über einen weiteren "Golden Set" ins Endspiel einziehen könnte, hofft auf eine erneut atemberaubende Atmosphäre in der Max-Schmeling-Halle: "Mit unseren Fans im Rücken erwartet uns ein hoffentlich großartiger Abend."

 

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