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Pirates - Spannung bis zum letzten Punkt

Bundesligen: Pirates - Spannung bis zum letzten Punkt

10.03.2016 • Bundesligen • Autor: Sandy Penno 503 Ansichten

Nach einer spannenden Aufholjagd gewinnen die Pirates ihr letztes Heimspiel gegen den TV Ingersoll Bühl mit 3:2 (22:25, 19:25, 25:23, 26:24, 16:14) und klettern 2 Plätze die Tabelle rauf.

Pirates  - Spannung bis zum letzten Punkt - Foto: Danny Pockrandt / miografico

: Emotionen pur: Marcin Brzezinski (l.) und Maciej Polanski (r.) freuen sich über den Sieg (Foto: Danny Pockrandt / miografico)

Spannender hätte ein Mittwoch Abend kaum sein können. In über zwei Stunden erlebten 396 Zuschauer in der Jahrhunderthalle Spergau ein Wechselbad der Gefühle und wie aus einer augenscheinlichen Niederlage ein sensationeller Sieg entstehen kann.

Dabei startete der erste Durchgang zu Gunsten der Mitteldeutschen. Mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen setzten sie die "Bisons" unter Druck, führten zwischenzeitlich sogar mit sechs Punkten (8:7, 16:10). Doch nach der zweiten technischen Auszeit übernahmen die Bühler das Zepter, nahmen erfolgreich die Verfolgung auf und nutzten die Mitteldeutsche Unkonzentriertheit, um mit 1:0 (25:22) in Führung zu gehen.

Auch in Satz zwei fanden die Chemie Volleys den roten Faden nicht wieder. Diverse Schwächen in der Annahme und im Block machten es den Gästen zu leicht, gaben ihnen Raum, einen großen Vorsprung zu erspielen (11:16) und letztlich mit 2:0 (19:25) in Führung zu gehen.

Den Zuschauern war die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Nur ein Satzgewinn trennte die Badener vom Matchgewinn und die Piraten brauchten Unterstützung, um ihr Selbstvertrauen wieder zu erlangen. Lautstarkes Trommeln, Jubeln und Anfeuern schallte von den Tribünen und die Chemie Volleys ließen sich davon tragen. Sie nahmen all ihren Kampfgeist zusammen, spielten clever und konzentriert, Fehler wurden schnell abgehakt, um zum Gegenschlag auszuholen. Mit 25:23 und 26:24 glichen die Gastgeber zum 2:2 aus.

Die Dramatik im Tiebreak war nichts für schwache Nerven. Beide Teams liefen zu Höchstform auf. Weder die Bühler noch die Piraten konnten sich absetzen, immer stand nur maximal ein Punkt zwischen ihnen. Den ersten Satzball vergab CVM-Mittelblocker Brzezinski (#1) mit einem riskanten Aufschlag. Nenad Sormaz (#8) brachte dann mit einem kraftvollen Angriff die erneute Chance zum Matchgewinn (15:14), den die Bühler durch einen Block ins Aus gegen Lech (#11) besiegelten (16:14).

MVPs: Jaroslaw Lech (CVM, gold), David Sossenheimer (Bühl, silber)

Die Chemie Volleys springen damit in der Tabelle auf den neunten Platz, lassen Rottenburg und Coburg hinter sich. Diesen Platz werden die Konkurrenten den Mitteldeutschen auch nur noch schwerlich streitig machen können, da die Franken gegen die BR Volleys und die Schwaben gegen den VfB Friedrichshafen antreten müssen. Für die Pirates geht es am Samstag, 12.03.2016 zum letzten Spiel der Hauptrunde an den Ammersee zum TSV Herrsching, wo erneut ein Sieg und damit die Festigung des Tabellenplatzes im Fokus steht.

 

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