volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
BR Volleys - Ein ganz heißer Tanz

Bundesligen: BR Volleys - Ein ganz heißer Tanz

10.03.2016 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 577 Ansichten

Die BR Volleys mussten sich am Mittwochabend nach aufopferungsvollem Kampf bei der heimstarken SVG Lüneburg mit 2:3 (22:25, 38:36, 24:26, 25:23, 12:15) geschlagen geben. Durch den wichtigen Auswärtspunkt ist den Berlinern nun auch rechnerisch der erste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen.

Das Team von Cheftrainer Roberto Serniotti gab letztendlich zu oft eine klare Führung in den jeweiligen Sätzen aus der Hand, um beim Tabellenvierten zu gewinnen.

Headcoach Serniotti rotierte beim Auswärtsspiel in Lüneburg und begann mit Kühner im Zuspiel und Baroti als Diagonalnagreifer. Die Startformation komplettierten Kapitän Kromm, Lotman, Fischer, Le Goff und Shoji.

In der besonderen Atmosphäre der "Gellersenhölle" benötigten die BR Volleys einige Ballwechsel, um ins Spiel zu finden. Nachdem der Ausgleich geschafft war (4:4), brachte Baroti den Berlinern zur technischen Auszeit den Vorteil (8:7). Mit einem Baroti-Ass zum 12:9 konnten sich die Gäste dann ein erstes Mal absetzen. Kurze Zeit später packte auch der Berliner Block gleich dreimal zu und erhöhte auf 18:13. Mit dem auffälligen Del Bianco und ebenfalls gutem Blockspiel glichen die Gastgeber aus (18:18). In der Endphase von Satz eins zeigten Kromm und Co. plötzlich Schwächen in der Annahme und gaben nach starken Aufschlägen von Mora und Kevorken den ersten Durchgang ab (22:25).

Die Probleme in der Annahme hielten auch zu Beginn von Satz zwei an und so mussten die Gäste kämpfen, um den Anschluss zu halten (5:6, 9:11). Nachdem die BR Volleys kurzzeitig den Faden verloren hatten (13:17), trat Kühner an die Aufschlaglinie und brachte sein Team zurück ins Spiel (17:17). Mit mehr als strittigen Schiedsrichterentscheidungen geriet der Tabellenführer erneut ins Hintertreffen (17:20). Doch Berlins Volleyballteam Nr. 1 zeigte Moral und Kampfgeist und hatte mit Le Goff am Aufschlag und Baroti im Angriff die passenden Antworten (22:21). Nun wurde es nervenaufreibend: Mit Netz- und Aufschlagfehlern ließen die Berliner ihre ersten beiden Möglichkeiten zum Satzgewinn aus. Nach weiteren drei vergebenen Chancen auf BR Volleys-Seite erspielten sich die Lüneburger den Vorteil und vergaben ihrerseits fünf Gelegenheiten. Im insgesamt neunten Anlauf erlöste Fischer die mitgereisten Fans, entschied den längsten Durchgang dieser Saison und sorgte für den Satzausgleich (38:36).

Nach 10-minütiger Unterbrechung fanden die BR Volleys nur schwer in Satz drei (6:8). Vor einem weiterhin ekstatischen Publikum war es ein Kampf auf Biegen und Brechen, in dem der starke Baroti die Gäste wieder in Führung brachte (13:10). Trotz viel Risko im Aufschlag und damit verbundenen Fehlern verteidigten Kromm und Co. ihren Vorsprung (18:16). Mit dem bärenstark agierenden Del Bianco am Service drehte der Tabellenvierte den Satz plötzlich (20:22) und im dritten Anlauf schnappten sich die Gastgeber den dritten Durchgang (26:24).

Der Hauptstadtclub steigerte sich nun wieder im Aufschlag und zog den Gastgebern anfänglich den Zahn (7:3, 10:5). Erst Schlien auf Lüneburger-Seite und dann Lotman zeigten starke Service-Serien und so wog das Spiel hin und her (10:9, 14:9). Aber die SVG bewies erneut Comeback-Qualitäten und glich aus (17:17). In der Schlussphase ging Kapitän Kromm voran, machte drei wichtige Punkte (24:22) und nutzte den zweiten Satzball zum Ausgleich (25:23). So bekam dieses Spiel, was es verdiente - den Tiebreak.

Zu Beginn dieses Tiebreaks hatte das Heimteam Oberwasser (3:4), aber ein Break wollte zunächst keinem Team gelingen (6:6). Als Konzentration und das nötige Quäntchen Glück kurzzeitig fehlten, setzten sich die Gastgeber entscheidend ab (8:13). Mit Baroti am Service keimte nochmals Hoffnung auf (11:13), aber nach einem weiteren Aufschlag ins Netz mussten sich die BR Volleys schussendlich knapp geschlagen geben.

BR Volleys Trainer Roberto Serniotti haderte nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen: "Für das Publikum war das sicher ein großartiges Spiel. Wir hätten es jedoch nicht so spannend machen müssen. Ich bin mir sicher, hätten wir den ersten Satz gewonnen, hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen. Arpad und Basti haben trotz der Niederlage ihren Job sehr gut gemacht. Ich bin stolz auf den Kampfgeist meiner Mannschaft, die trotz Rückschlägen nie aufgegeben hat."

Robert Kromm sah das Positive am knappen Resultat: "Natürlich ist diese Niederlage ärgerlich, aber wir haben diesen einen, ganz wichtigen Punkt geholt und damit das nächste kleine Saisonziel erreicht. Daher tut der Ausgang des heutigen Spiels nicht ganz so weh." Mit nun 50 Punkten auf dem Konto ist dem Hauptstadtclub die Spitzenposition in der Volleyball Bundesliga nich mehr zu nehmen. Somit wird das letzte Hauptrundenspiel am Samstag (12. März 18.30 Uhr) gegen die VSG Coburg/Grub zur lockeren Generalprobe für das dann folgende CEV-Cup-Halbfinale gegen Knack Roeselare.

 

Der volleyballer.de Newsletter

Verpasse keine News, abonniere jetzt den täglich erscheinenden Newsletter. Du kannst den Newsletter jederzeit abbestellen.

Newsletter abonnieren

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Bundesligen"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook volleyballer.de auf G+ RSS Feed Twitter

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos

Jetzt geht's App! Neu!

Die Volleyballer App

Jetzt gibt es endlich die offizielle volleyballer.de App. Für Android, iOS und Windows Phone.

weitere Infos zur Volleyball App

i
x


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner