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Letztes Hauptrundenspiel bei gebeutelten Coburgern

Bundesligen: Letztes Hauptrundenspiel bei gebeutelten Coburgern

08.03.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 368 Ansichten

Acht Spiele in Folge blieben die United Volleys seit Oktober zuhause ungeschlagen, dann setzte es am vergangenen Samstag wieder eine Heimniederlage. Erstmals überhaupt blieben die Hausherren in der Fraport Arena dabei ohne Satzgewinn - das freilich gegen den wohl stärksten Gegner, den man momentan in der 1. Volleyball Bundesliga bekommen kann: den unangefochtenen Tabellenführer, sechsfachen Deutschen Meister und zudem frischgebackenen Pokalsieger Berlin Recycling Volleys.

Letztes Hauptrundenspiel bei gebeutelten Coburgern - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Youngster Tobias Krick (Nummer 11) könnte auch in Coburg zum Einsatz kommen (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Allerdings bot das Match vor der neuen Rekordkulisse von 3.721 Zuschauern weitaus mehr Klasse und Spannung als es das nackte Ergebnis vermuten lässt.

Und so wollen die Uniteds nun in der Fremde die Chance nutzen, die Bundesliga-Hauptrunde mit einem Erfolg abzuschließen und mit Rückenwind in die Playoffs zu gehen. In Coburg erwartet sie dabei ein Gastgeber, der in der vergangenen Woche ordentlich gebeutelt wurde und gerade deshalb nicht zu unterschätzen sein dürfte. Die heimische VSG schien nach starkem Saisonbeginn mit sechs Siegen aus acht Spielen zuletzt eigentlich schon sicher auf die Pre-Playoff-Teilnahme zuzusteuern. Dann setzte es jedoch einen gewaltigen Nackenschlag durch die Volleyball Bundesliga: drei Punkte Abzug wegen Verstößen gegen Lizenzauflagen.

Professioneller Rahmen als Erfolgsfaktor

Werden die Vorgaben nicht schnellstens erfüllt, drohen sogar noch weitere Abzüge und ein Abstiegsrang. Prompt gab es am Samstag eine 0:3-Klatsche beim bisherigen Tabellenletzten Rottenburg. "Ein angeschlagener Boxer ist meist am gefährlichsten", warnt Uniteds-Headcoach Michael Warm gerade angesichts dieser Ausgangslage vor den Oberfranken. Besonderes Augenmerk ist bei der VSG auf den ausgefuchsten israelischen Nationalzuspieler Ariel Katzenelson zu richten. Kapitän und Mittelblocker Noah Baxpöhler ist wie die Außenangreifer Timon Schippmann und Tom Weber ein Absolvent des Frankfurter Volleyballinternats.

Die Nöte der VSG, in der nagelneuen HUK-Coburg Arena einst mit großen Ambitionen in die 1. Liga gestartet, macht deutlich, wie glücklich sich die United Volleys schätzen dürfen, bislang in gänzlich ruhigem Fahrwasser und unter wahrlich soliden Rahmenbedingungen durch ihre erste Saison in der Eliteklasse gekommen zu sein. "Das professionelle Umfeld ist ganz entscheidend dafür, dass unsere jungen Spieler bislang so konstant Top-Leistungen erbringen", betont Michael Warm. Allerdings zehrt der vollgepackte Terminplan mittlerweile schon ordentlich an den Kräften.

Viertelfinale wohl ab 19. März

Waren bisher schon einige Spieler mit mehr oder weniger schwerwiegenden Blessuren angeschlagen, so hat es nun ausgerechnet einen der Zuverlässigsten erwischt: Lukas Bauer , im Blocker-Ranking der Liga gerade wieder an die Spitze gerückt, muss seit Wochenbeginn krank das Bett hüten. Sein Einsatz in Coburg ist fraglich. Mit dem 17-jährigen Tobias Krick steht neben Georg Escher jedoch ein Ersatzmann bereit, der auch gegen Berlin wieder gezeigt hat, dass er sich selbst von den großen Namen der Liga nicht schrecken lässt.

Nachdem ihnen Platz drei bereits nicht mehr zu nehmen ist, richtet sich der Blick bei den United Volleys auch schon auf das Playoff-Viertelfinale, welches aller Voraussicht nach am 19. März mit einem Heimspiel in der Fraport Arena startet. Der Gegner muss bis dahin noch endgültig ermittelt werden, allerdings deutet vieles auf den TV Bühl hin, der aktuell mit vier Punkten Vorsprung vor Herrsching auf Platz sechs rangiert - beides vor allem auswärts mehr als unangenehme Kontrahenten. Die United Volleys brauchen also weiterhin ihre komplette Energie, wenn sie ihren Erfolgsweg in der 1. Bundesliga fortsetzen wollen.

 

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