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United Volleys - Siegesserie reißt vor Rekordkulisse

Bundesligen: United Volleys - Siegesserie reißt vor Rekordkulisse

06.03.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 638 Ansichten

Spiel verloren, aber ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Mit der neuen Rekordzahl von 3.721 Besuchern in der Fraport Arena stellten die United Volleys am Samstagabend einmal mehr unter Beweis, dass sie endgültig angekommen sind im Kreis der deutschen Elite-Clubs.

United Volleys - Siegesserie reißt vor Rekordkulisse - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Mit großem kämpferischen Einsatz lieferten die United Volleys um „MVP“ Moritz Reichert (Mitte) dem Tabellenführer aus Berlin auch im dritten Aufeinandertreffen ein hochklassiges Match (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Daran konnte auch das Resultat von 0:3 (21:25, 29:31, 21:25) gegen Spitzenreiter Berlin Recycling Volleys nichts ändern, das, gemessen am Spielverlauf, doch etwas zu deutlich ausfiel. Nach leicht nervösem Beginn hatten die Aufsteiger aus Hessen dem sechsmaligen Deutschen Meister in und frischgebackenen Pokalsieger nämlich ordentlich Paroli geboten.

Ein anfänglicher Drei-Punkte-Rückstand war zur zweiten Technischen Auszeit in eine knappe Führung verwandelt, bevor die Gäste, die sich zwei Tage zuvor für das Halbfinale des europäischen CEV-Cups qualifiziert hatten, noch einmal aufdrehten. Letztendlich war es der US-Nationalspieler und spätere Berliner MVP Paul Lotman, der mit einer unglaublichen Aufschlagserie den Satzgewinn für die Hauptstädter sicherte. BR Volleys-Coach Roberto Serniotti schickte während des gesamten Matches seine aktuelle Bestbesetzung aufs Feld, auch der zuvor angeschlagene Diagonalangreifer Paul Carroll war mit von der Partie.

Satzausgleich noch verspielt

Das konnte allerdings nicht verhindern, dass in Durchgang zwei plötzlich die United Volleys den Ton angaben und sich - ähnlich wie bei den beiden knappen Begegnungen in der Berliner Max-Schmeling-Halle - nicht vom verlorenen ersten Satz beeindrucken ließen. Mal krachende, mal clever platzierte Angriffe von Kapitän Christian Dünnes , starke Aufschläge des für Jan Klobucar eingewechselten Kanadiers Bryan Fraser, Blocks von Lukas Bauer und aufopferungsvolle Abwehrarbeit des gesamten Teams sorgten dafür , dass beim 20:16 schon alles nach Ausgleich und der Chance zur Wende des Matches aussah. Dann zeigte sich jedoch die enorme Klasse des Tabellenführers, der bei insgesamt fünf Satzbällen zugunsten der Gastgeber die Nerven behielt und in Person des Australiers Carroll schließlich selbst zum 31:29 blockte.

Nach diesem erneuten Dämpfer gaben sich die Männer um Nationalzuspieler Jan Zimmermann keinesfalls geschlagen. Gleich mehrfach wurden auch in Satz drei Rückstände mit unermüdlichem Einsatz wettgemacht. Überragend war nicht zuletzt die Aufschlagleistung der Uniteds. Gleich neun Mal war die Berliner Annahme ohne Chance. Insgesamt sieben Spieler aus den Reihen der Hausherren trugen sich in die Liste der Service-Winner ein. Im Angriff zeigte neben Christian Dünnes (18 Punkte) erneut Moritz Reichert eine Top-Leistung und war zudem gewohnt sicher in der Annahme gegen die ihrerseits durchweg stark aufschlagenden Berliner. Folgerichtig konnte der 20-jährige sich nach dem Match über die Auszeichnung als "Most Valuable Player" freuen.

Mit neuen Erkenntnissen in die Playoffs

Entscheidenden Anteil am Sieg der Berliner hatte auf der Außen/Annahme-Position Nationalspieler Robert Kromm . Der 2,12-Meter-Mann kam auf 22 Zähler und eine Erfolgsquote von beeindruckenden 69 Prozent. Er war es auch, der letztendlich die entscheidenden Angriffe zum dritten Satzgewinn seines Teams durchbrachte, der die Heimserie der United Volleys nach acht Siegen in Folge beendete und die rund 20 aus der Hauptstadt mitgereisten Fans jubeln ließ. "Die BR Volleys waren heute einfach stärker und haben den Sieg verdient", zeigte sich United-Cheftrainer Michael Warm wenig betrübt. "Unsere jungen Spieler konnten in diesem Match gegen die beste Mannshaft der Liga wichtige Erfahrungen für die bevorstehenden Playoffs sammeln."

Die beginnen aller Voraussicht nach am 19. März mit dem ersten Viertelfinale gegen den Sechstplatzierten in der Fraport Arena. Aktuell belegt diesen Rang der TV Bühl. Dann wünschen sich Dünnes, Zimmermann & Co. erneut eine so grandiose Kulisse wie gegen Berlin. Den begeisterten Zuschauern wurde von Beginn an einiges geboten. Zum Einlauf der Spieler schossen Flammensäulen empor, zwischendurch sorgten die Auftritte der EBS-Cheerleader zusätzlich für Stimmung. Mit Gänsehaut-Atmosphäre in der Fraport Arena und dem Wissen um ihre besondere Stärke vor eigenem Publikum wollen die "jungen Wilden" von den United Volleys dementsprechend auch in den Playoffs für Furore sorgen und nach dem schon erreichten "Bronzerang" in der Tabelle neue Ziele in Angriff nehmen.

 

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