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Meister und Pokalsieger Dresden zu stark für die Ladies in Black

Bundesligen: Meister und Pokalsieger Dresden zu stark für die Ladies in Black

06.03.2016 • Bundesligen • Autor: André Schnittker 511 Ansichten

Zunächst die nüchternen Zahlen des Spiels: mit 0:3 (19:25, 22:25, 16:25) muss sich das Aachener Team im letzten Hauptrunden-Spiel vor rund 1.000 Zuschauern verdient dem amtierenden Deutschen Meister und frischgebackenen deutschen Pokalsieger (letzten Sonntag 3:2 gegen Stuttgart) geschlagen geben.

Meister und Pokalsieger Dresden zu stark für die Ladies in Black - Foto: Andreas Steindl

Foto: Andreas Steindl

Genau 90 Minuten nach Spielbeginn berührte der Spiel beendende Matchball den Boden in der Neuköllner Straße, doch schon viele Ballpunkte vorher war das tolle und für seine besondere Atmosphäre berühmte Aachener Publikum aufgestanden, um ihre Aachener Mannschaft lautstark zu besingen und zu feiern. Und dies bei dem Wissen, dass man, auch durch die anderen bekannten Ergebnisse in der Liga, nun unter dem Strich der Tabelle stand, also absteigen und in die Zweite Liga müsste.

Niemand in der Halle hatte darüber Kenntnis, was die Volleyball-Bundesliga VBL während der Begegnung unter anderem als SMS-Nachricht an die Verantwortlichen der Vereine gesandt hatte und nun, Minuten nach dem Match offiziell verkündet wurde: aus Lizenzverstoß-Gründen bekommt NaWaRo Straubing durch die VBL 6 Punkte (!) in der Abschluss-Tabelle abgezogen - die Folge: Straubing rutscht von Rang 8 auf Rang 11, die Ladies in Black Aachen springen diesen einen entscheidenden Platz dadurch höher auf Rang 10 - somit Erreichen des Pre-Play-Off-Platzes mit der Begegnung gegen den Tabellen-Siebten Potsdam!

Zurück zum Match: in den Sätzen eins und drei bewies Tabellen-Spitzenreiter Dresden eindrücklich seine Ausnahmestellung in der Liga, den größten Teil des Spiels stand fast immer jene Sieben auf dem Court, welche das Pokalfinale in Mannheim knapp eine Woche vorher bestritt - und gewann. Vor allem die Dresdner Angreiferinnen, allen voran die US-Amerikanerin Michelle Bartsch (Gäste-MvP des Spiels) machten dem Aachener Block und der Abwehr der Ladies das Leben sehr schwer. Satz eins ging mit 19:25 und Satz drei mit 16:25 nach Dresden.

Jedoch im zweiten Durchgang; verkehrte und völlig andere (Volleyball-)Welt bei dem Match des Tabellen-Zehnten gegen den Tabellenführer. Auf einmal machten die Gegnerinnen aus Sachsens Hauptstadt mehr Fehler und Aachen setzte sich mit 5 Punkten ab. Die Aufschläge und Angriffe der Spielerinnen von Trainer Manuel Hartmann fanden mehr als einen halben Satz lang endlich den Kontakt zum Hallenboden oder sorgten zumindest für Probleme in Annahme und Abwehr und dann griff auch Aachens Block beherzt zu. Es sah alles danach aus, dass der ersehnte Satzgewinn möglich gewesen wäre. Doch eine konzentrierte Phase mit wieder besserer Annahme und durchschlagskräftigen Angriffen der Favoriten an diesem Abend sorgte für das Kippen in diesem zweiten Satz, welcher dann mit 25:22 an den DSC ging.

Einen lautstarken Jubel gab es übrigens unmittelbar nach dem Spiel auch noch: Beste Spielerin der Ladies in Black wurde die verlässliche und kampfstarke Libera und Aachens Publikumsliebling Dominika Valachova. Mit Tränen der Enttäuschung in den Augen nahm sie die Medaille in Empfang, da wusste sie auch noch nicht, was da "am grünen Tisch" passiert war. Minuten später dann Tränen bei vielen Aachener Spielerinnen - doch jetzt waren dies erleichterte und durch spürbare Freude und große Erleichterung erzeugte Tränen.

Den knapp 1.000 Zuschauern wurde dann das kommende Pre-Play-Off-Prozedere erläutert. Am nächsten Mittwoch muss Aachen nun nach Potsdam, am nächsten Sonntag, dem 13. März, kommt es dann um 16 Uhr in der Neuköllner Straße zum Rückspiel - eventuell dann zu einem entscheidenden dritten Match erneut den Mittwoch drauf - hier wieder in Potsdam. Aachens Bilanz gegen Potsdam in dieser Spielzeit übrigens ausgeglichen; beide Teams konnten jeweils das Auswärtsspiel mit 3:0 gewinnen. Auf geht's, Ladies - nutzt Eure Chance!

 

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