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Ladies in Black: mit vollem Risiko gegen den Meister und Pokalsieger

Bundesligen: Ladies in Black: mit vollem Risiko gegen den Meister und Pokalsieger

04.03.2016 • Bundesligen • Autor: Bastian Heckert 600 Ansichten

Aachen. Platz 8: Hamburg 29, Platz 9: Straubing 28, Platz 10: Köpenick 28, Platz 11: Aachen 28. Am Samstag muss Aachen gegen Meister und Pokalsieger Dresden ran (19.30Uhr). Das sind die nackten Fakten (bzw Punkte) vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde in der ersten Volleyball-Bundesliga. 28 Punkte sind auch grundsätzlich keine schlechte Ausbeute aus bislang 23 Spielen. Doch die Saison 2015/16 ist irgendwie eine verrückte.

Ladies in Black: mit vollem Risiko gegen den Meister und Pokalsieger - Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

An der Tabellenspitze sind mit Dresden, Schwerin und Stuttgart zwar die üblichen Verdächtigen. Auch im Mittelfeld tummeln sich mit Münster, Wiesbaden, Potsdam und Vilsbiburg alte Bekannte. Allerdings gelangen Mannschaften aus dem hinteren Drittel der Tabelle öfter Überraschungen und somit nicht einkalkulierte Punkte gegen Teams "von oben". Und das führt nun zu einer Dichte in der Tabelle, wie es sie selten zuvor gegeben hat: drei Mannschaften - zu denen eben auch die Ladies in Black gehören - können nur durch den Satzquotienten (also dem Verhältnis von gewonnen zu verlorenen Sätzen) auseinandergehalten werden.
Lange Rede kurzer Sinn: am Samstag, 19.30Uhr, haben ausgerechnet die Aachenerinnen mit dem amtierenden Meister und Pokalsieger (letztes Wochenende gegen Stuttgart geworden) Dresden das dickste Brett zu bohren. Jeder Satzgewinn kann für die Abschlusstabelle der Hauptrunde so wertvoll wie ein Sieg sein und die Aachenerinnen doch noch vom derzeitigen elften Platz in die Top-Ten und somit in die Pre-Playoffs nächste Woche schieben. Vor allem dann, wenn die direkte Konkurrenz aus Köpenick bei ihrem eigenen Spiel gegen Stuttgart kein Land sieht oder Suhl eine dicke Überraschung gegen Straubing gelingt.
Den Ernst der Lage hat im Lager der Ladies natürlich jede und jeder verinnerlicht. Ein durchaus möglicher Sieg in Hamburg am letzten Wochenende hätte den Aachenerinnen da sicherlich ein entspannteres Finale beschert doch nun heißt es, sich mit der Situation zu arrangiere: "Wir haben gegen Dresden absolut nichts mehr zu verlieren" gibt sich Cheftrainer Manuel Hartmann ob der bevorstehenden Aufgabe kämpferisch.

Ganz wichtig bei diesem ungleichen Kampf am Samstag könnte wieder das Aachener Publikum werden. Sollte es wiederholt gelingen, eine Einheit aus Fans auf der Tribüne und Mannschaft auf dem Feld zu bilden, kann man auch eine Ausnahmemannschaft wie Dresden, die auf jeder Position doppelt gut besetzt ist, vielleicht den einen oder anderen Punkt abjagen. Mit viel Leidenschaft gelang dies ja zum Beispiel beim letzten Heimspiel gegen Pokalfinalist Stuttgart.

Auf "ihr" Aachener Publikum freut sich derweil auch wieder Zuspielerin Mareike Hindriksen. Hindriksen gelang mit dem erneuten Pokalsieg wohl etwas einmaliges in der Geschichte des DVV-Pokals: Sieg mit zwei Mannschaften in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. "Ich komme immer wieder gerne nach Aachen zurück. Hier habe ich meine ersten Schritte in der 1. Bundesliga gemacht und ich erinnere mich immer wieder gerne an diese Zeit" so die 28-jährige.

Die Halle öffnet jedenfalls um 18.00Uhr - ebenso wie die Abendkasse, an der noch genügend Tickets zu bekommen sind. Abgerundet wird der Abend durch eine Autogrammstunde der kompletten Mannschaft nach dem Spiel.

 

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