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3 Punkte aus dem Nichts für den FCJ Köln

Dritte Liga: 3 Punkte aus dem Nichts für den FCJ Köln

02.03.2016 • Dritte Liga • Autor: Ulla Barnick 638 Ansichten

Alles andere als optimal lief die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VC Eintracht Geldern für die Regionalligavolleyballerinnen des FCJ Köln, welches trotz aller Widrigkeit mit 3:1 gewonnen werden konnte.

3 Punkte aus dem Nichts für den FCJ Köln - Foto: FCJ Köln

Foto: FCJ Köln

Nach dem kräftezehrende Mammutwochenende mit dem Heimspiel gegen Aasee und zwei Pokalspielen musste das Team sich diversen kursierenden Erkältungsviren geschlagen geben, sodass aufgrund zahlreicher krankheitsbedingter Ausfälle, inklusive Trainer, der gewohnte Trainingsbetrieb nicht aufrecht erhalten werden konnte. Es blieb nur der Trainingstermin am Freitag vor dem Spieltag über, um sich taktisch auf den Gegner einzustimmen. Dabei kam Florian Hannich erstmals seit langer Zeit wieder in den Genuss, auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen zu können. Die Freude darüber währte nicht lange, denn aufgrund der ungeklärten Freigabe des Spielerpasses, verzichtete Hannich nach langem Hin und Her und etlichen Telefonaten nur Minuten vor Spielbeginn schweren Herzens auf einen Einsatz der zuletzt starken Mittelblockerin und Diagonalangreiferin Anna Kadlec.

Von Anfang an ging den Domstädterinnen das Spiel dennoch leicht von der Hand. Geldern hatte aus einer wackligen Annahme heraus Probleme, ein druckvolles Spiel aufzuziehen und steuerte auch durch eine hohe Eigenfehlerquote einiges zum Satzgewinn durch Köln bei (25:20). Ab Ende des ersten Satzes erhielt dann Multitalent Anna-Lena Krüger, eigentlich etatmäßige Mittelblockerin, die Gelegenheit, sich im Außenangriff und Annahmeriegel zu beweisen. Als wie immer zuverlässige Punktegarantin erwies sich darüber hinaus Lena Fenten, die von Zuspielerin Kirsten Tälkers besonders häufig in Szene gesetzt wurde und die Pässe stets gut zu verwerten wusste. Rückgrat der Mannschaft war aber auch in diesem Spiel die erfahrene Libera Kim Stemplinger, die im Annahmeriegel viel Ruhe ausstrahlte und Verantwortung übernahm, sodass selbst in der ungewohnten Konstellation nahezu nie Abstimmungsprobleme auftraten. Wiederrum mit 25:20 holten die Domstädterinnen sich folgerichtig den Durchgang. Eigentlich hätte nun nichts mehr anbrennen müssen, doch aus unerfindlichen Gründen verabschiedete sich die Selbstverständlichkeit, mit der Köln in den ersten beiden Durchgängen agierte hatte. Die Eigenfehlerquote im Angriff erhöhte sich drastisch und bei den groß gewachsenen Geldenerinnen blitzte auf, welche Möglichkeiten ihnen im Angriff mit sicherer Annahme zur Verfügung stehen würden. Mehrere Male schlug es besonders aus den Außenpositionen heraus im Kölner Feld ein (25:18).
In der Satzpause redete Hannich seinen Akteurinnen ins Gewissen, den Auswärtserfolg nicht unnötig aufs Spiel zu setzen. Die Ansprache zeigte Wirkung und Geldern unterstützte die Kölnerinnen zudem mit einer hohen Aufschlagfehlerquote dabei, wieder den Weg auf die Siegerstraße zu finden. Der vierte Durchgang ging so ungefährdet mit 25:19 an die Gäste. "Während wir gegen Aasee vor allem taktisch ganz konsequent agiert haben und die Mannschaftsleistung, die Abstimmung und das blinde Verständnis meiner Spielerinnen untereinander uns den Erfolg gebracht hat, haben wir heute eher von den individuellen Qualitäten einzelner Spielerinnen profitiert," analysierte Hannich nach Spielende.

 

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