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United Volleys landen gegen Rottenburg siebten Heimsieg in Serie

Bundesligen: United Volleys landen gegen Rottenburg siebten Heimsieg in Serie

25.02.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 556 Ansichten

"Denen darfst du nichts zu essen geben", erläuterte Cheftrainer Michael Warm nach dem 3:0 (25:17, 25:21, 25:23)-Erfolg seiner United Volleys gegen den Tabellenletzten TV Rottenburg. Gemeint war der dritte Durchgang, in dem die Gastgeber in der Fraport Arena lange zu nachlässig agierten und so den Gegner emotional aufbauten.

United Volleys landen gegen Rottenburg siebten Heimsieg in Serie - Foto: United Volleys/Heinz Mössinger

Auch gegen Rottenburg hatte Zuspieler Jan Zimmermann volle Auswahl unter zahlreichen Angriffsoptionen (Foto: United Volleys/Heinz Mössinger)

Die Rottenburger, die alles gaben, um die sprichwörtliche rote Laterne loszuwerden, lagen mit bis zu vier Zählern vorn, hatten beim 23:21 den Satzgewinn schon kurz vor Augen. Dann jedoch machten die Uniteds wieder einmal kurzen Prozess, zogen mit drei Punkten in Folge vorbei, bevor Lukas Bauer mit einem kompromisslosen Block gleich den ersten Matchball verwandelte.

Dass die Partie vor 1.180 Zuschauern noch einmal so viel Spannung bringen würde, hatte sich im ersten Satz noch nicht unbedingt angedeutet. Mit einem 4:0-Start hatten die Hausherren gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen gesetzt und TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger zu einer frühen Auszeit gezwungen. Auch danach baute der Erstligaaufsteiger konsequent seinen Vorsprung aus und holte sich mit dem 25:17 die 1:0-Führung. Anschließend ging es schon deutlich enger zu. Nachdem sie bei der zweiten Technischen Auszeit noch knapp hinten gelegen hatten, spielten die United Volleys mit einem kleinen Zwischenspurt zum 19:16 den entscheidenden Vorsprung heraus. Den Schlusspunkt setzte auch hier schon Lukas Bauer mit einem Ass zum 25:21.

Auszeichnung für Klobucar und Frankfurter Nachwuchstalente

Um Block und Abwehr zu stärken, hatte Trainer Warm im Zuspiel zeitweise den 2,04-Meter-Mann Jannis Hopt für Jan Zimmermann gebracht. Beim Matchball nach einer erfolgreichen Aufschlagserie des ebenfalls eingewechselten Tobias Krick stand der Nationalspieler gegen seinen Stammverein jedoch wieder auf dem Feld. Wie geschickt beide Steller agierten und ihre Angreifer in Szene setzten, verdeutlicht der außergewöhnliche Wert von 82 Prozent erfolgreich abgeschlossener Bälle nach nicht-optimaler Annahme. Zum "Most Valuable Player" wurde nach Spielende der slowenische Vize-Europameister Jan Klobucar gekürt, auf Seiten der unterlegenen Schwaben ging die Auszeichnung an Moritz Karlitzek. Eine erneute starke Partie lieferte mit mehreren spektakulären Rettungstaten auch Uniteds-Libero Florian Ringseis ab.

Ehrungen hatte es schon vor der Begegnung und während der Zehn-Minuten-Pause in Hülle und Fülle gegeben. Die Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule und der Olympiastützpunkt Hessen nutzten den besonderen Rahmen des Bundesligaspiels, um die besten Nachwuchssportler des Schuljahres 2015/16 an der "DOSB Eliteschule des Sports" zu würdigen. Als "Eliteschülerin des Jahres" wurde dabei Schwimmerin Anna Fehlinger ausgezeichnet. Die 14-jährige mehrfache Deutsche Jahrgangsmeisterin war 2015 Siegerin über 200 Meter Brust bei den Europäischen Jugendspielen geworden.

Nächste Herausforderung wartet wieder mittwochs

Mit Christian Dünnes , Moritz Reichert, Tobias Krick und Georg Wolf konnten sich übrigens gleich vier Spieler im Kader der United Volleys mit den Jungen und Mädchen von ihrer ehemaligen Schule freuen. In einer Woche wollen die Hessen nun noch eine offene Rechnung mit dem TSV Herrsching begleichen. Dort setzte es im Hinspiel eine klare 0:3-Niederlage, die einzige überhaupt im bisherigen Saisonverlauf. Selbst gegen die Top-Mannschaften aus Berlin und Friedrichshafen holten die Uniteds mindestens einen Satz oder nahmen sogar Punkte mit. "Herrsching hat zuletzt mehr Nationalspieler gestellt als jedes andere Team der Liga, gegen die muss man immer höllisch aufpassen", ordnet Michael Warm den nächsten Gegner ein.

Kämpfen müssen die United Volleys angesichts der erneuten Terminierung unter der Woche bei starkem sportlichem Konkurrenz-Programm auch um die nötige Zuschauerunterstützung in der Fraport Arena. "Schon wieder mittwochs, das ist wirklich nicht optimal", hofft der Cheftrainer, das die Volleyball-Fans aus der Rhein-Main-Region ihr Team dennoch zum achten Heimsieg in Folge tragen.

 

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