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SCALA1: Spaß mit Matze

Dritte Liga: SCALA1: Spaß mit Matze

25.02.2016 • Dritte Liga • Autor: SCALA 1 380 Ansichten

Nach dem Interview mit Julius Milo erfahren wir nun auch Interessantes über Matthias Krause, die andere Stütze von Chefcoach Jan Maier im Trainerteam des Volleyball-Drittligisten SC Alstertal-Langenhorn.

SCALA1: Spaß mit Matze - Foto: Ernst

Matthias Krause (Foto: Ernst)

Matthias Krause, von allen nur "Matze" gerufen, wurde 1971 als waschechter Hamburger geboren. Seit 1988 ist er im Volleyball aktiv, zunächst als Spieler und in den letzten Jahren als erfolgreicher Trainer.

"Matze ist enorm wichtig für das Team und mich.”, so Jan Maier. " Neben den unbestrittenen fachlichen Qualitäten ist er auch ein psychologischer Ansprechpartner der Spielerinnen, die sich ihm gerne anvertrauen. Er ist genau die Komponente, die den Unterschied ausmacht. Seit Jahren akzeptiert er meine Verrücktheiten und ist mein Gewissen, wenn ich den Wald vor lauter Bäumen mal nicht sehe. "

Frage: Matze, was machst du beruflich? Wie bekommst du dein Engagement für den Volleyball in deinen Tagesablauf?
Krause: Ich arbeite im Bereich Krankenversicherung. Durch die Gleitzeit klappt es eigentlich ganz gut, Beruf und Hobby unter einen Hut zu bringen.

Frage: Dein Satz zu Scala lautet "Ein bisschen Spaß muss sein". Könnte das von einigen Spielerinnen ironisch verstanden werden?
Krause: Ich und ironisch? Niemals... Zu meinen Aufgaben im Athletik-Bereich gehört es auch, den Mädels zu schnellen Füßen zu verhelfen, dafür habe ich die eine oder andere "nette" Übung im Angebot. Im Lauf der Zeit hat sich dafür der Begriff "Spaß mit Matze" gebildet. Außerdem versuche ich immer, gute Laune zu verbreiten. Wenn man mit einem Lächeln in die Halle kommt, fällt es leichter, gute Leistungen zu bringen.

Frage: Was ist in eurem Team deine Aufgabe als Athletiktrainer und wie setzt du sie um? Gibt es einen Unterschied, wie das Thema vor und während der Saison behandelt wird?
Krause: Wie oben schon gesagt, übernehme ich den ungeliebten Part mit Kondition, Koordination und Schnelligkeit im Training. Dazu habe ich auch immer ein Auge drauf, ob und wie häufig sich die Mädels im Kraftraum bei ClubAktiv blicken lassen. Vor der Saison gucken wir da mehr auf den Ausdauerbereich, während der Saison auf die Schnellkraft.

Frage: Warst du selbst mal als Spieler aktiv oder bist du es noch?
Krause: Oh Gott, das ist lange her. Ich habe bis 1995 aktiv gespielt (für die Älteren: weiße Bälle, Sätze bis 15 und so) und danach noch ein paar Jahre American Football. Nach einer längeren Verletzungspause bin ich dann Anfang des neuen Jahrtausends wieder im Hobby-Mixed-Bereich eingestiegen, habe mich dann aber recht schnell dazu entschlossen, mich ausschließlich dem Trainer-Dasein zu widmen.
Frage: Was war denn deine Position im American Football und in welchem Team hast du gespielt?

Krause: Ich habe in Elmshorn erst Tight End (Offense), dann Linebacker (Defense) gespielt, weil es einfach mehr Spaß machte, den Gegner zu Boden zu bringen als dass selbst irgendwelche Brocken an einem hängen...

Frage: Du bist auch für das Scouting verantwortlich. Was bedeutet das?
Krause: Zunächst schaue ich mir jedes unserer Spiele noch mal auf Video an und erstelle dabei eine Statistik für die Bereiche Aufschlag, Annahme, Angriff und Block. Die Ergebnisse daraus fließen dann auch mit ins Training ein. Aus den Videos erstelle ich dann noch einzelne Clips über den Gegner, die wir z.B. für das jeweilige Rückspiel nutzen, um uns besser auf den Gegner einstellen zu können. Außerdem setze ich mich auch mal in eine Halle und gucke mir ein Spiel der Konkurrenz an bzw filme das, um so Informationen zu sammeln.

Frage: Ist das eher eine analytische Tätigkeit zwischen zwei Spielen oder auch während des Spiels, so dass du zeitnah Hinweise auf spielerische Veränderungen geben kannst?
Krause: Beides. Im Spiel beobachte ich fast ausschließlich den Gegner, bewerte dank meiner elektronischen Helferlein deren Aktionen und versuche daraus, "Echtzeittendenzen" zu erkennen, die ich dann in den Auszeiten/Satzpausen an Jan oder die Spielerinnen weiter gebe. Nach dem Spiel beginnt dann der analytische Teil vor dem PC.

Frage: Du bildest seit langen Jahren ein Trainergespann mit Jan Maier. Wie habt ihr euch kennengelernt und weshalb funktioniert es so gut?
Krause: Jan hat damals beim Niendorfer TSV die Männer in der Regionalliga übernommen und einen Co-Trainer gesucht. Da ich zu der Zeit auch in Niendorf eine Mannschaft trainiert habe und mich eine Tätigkeit auf "höherem Niveau" gereizt hast, hab ich mich einfach beworben und das hat geklappt. Wahrscheinlich war ich auch der einzige Kandidat... Jan und ich verstehen uns einfach gut, sowohl menschlich als auch sportlich sprechen wir eine Sprache. Wir probieren gerne neue Dinge im Training und haben beide einen Technik-Tick. Wir sind halt positiv verrückt.
Frage: Du nennst die USA als Lieblings-Urlaubsziel. Warst du schon mal dort?

Krause: Ja, 2014 war ich zweimal in New York und letztes Jahr in Kalifornien...und der nächste Trip ist in Planung ;) Ich mag einfach diese unglaubliche Weite des Landes und das Sportverrückte der Amis. Egal wo man hin kommt, man findet darüber immer ein Gesprächsthema. Außerdem bin ich ein "Groundhopper", d.h. wo sich andere im Urlaub Kirchen und Museen angucken, gucke ich mir verschiedene Stadien an, natürlich gerne in Verbindung mit einem Baseball- oder Footballspiel.

Frage: Dann wundert es ein wenig, dass Beach-Volleyball nicht dein Ding ist. Aber du bist da wohl mehr ein Hallen-Typ, oder?
Krause: Ich finde den Sand als Trainingsmedium toll, aber als Spieler hat es mich nie gereizt, wahrscheinlich auch, weil ich durch meine Zeit beim Football den Anschluss an die damals aufkommende Beach-Bewegung verpasst habe...und heute ist das nichts mehr für meine Gewichtsklasse …
Frage: War es, als der Begriff US Sport aufkam, nicht ein Fehler, dass die Volleyballer sich nicht auf diese Schiene gesetzt haben? Immerhin kommt der Sport aus den USA und wurde dort erfunden.

Krause: Nein, ich glaube nicht, dass man das vergleichen kann. Dafür ist Volleyball hierzulande, wenn auch als leider mediale Randsportart, zu weit verbreitet. Die meisten kannten es aus der Schule oder aus der ZDF Sportreportage, wo früher sonntags auch mal was gezeigt wurde.

Matthias Krause
So werde ich gerufen: Matze
Geboren am 09.11.1971 in Hamburg
Bisherige Vereine: Niendorfer TSV, VT Aurubis, Hummelsbütteler SV (noch aktiv)
Mein sportlicher Top-Erfolg: Mit beiden Teams (Scala + Hummelsbüttel) in einer Saison aufgestiegen
Ein Satz zu SCALA1: Ein bisschen "SPASS" muss sein...
Ausgleichssportart: Tennis
Ein weiser Spruch, der mir gefällt: Schatz, das Essen ist fertig
Lieblings-Film: Die Bond-Filme
Lieblingsessen/Getränk: Burger & Bud light
Diese Person wäre ich gerne 24 Stunden lang: Jan Maier

 

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