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Ladies in Black verlieren gegen den Tabellendritten Stuttgart mit 1:3

Bundesligen: Ladies in Black verlieren gegen den Tabellendritten Stuttgart mit 1:3

21.02.2016 • Bundesligen • Autor: André Schnittker 465 Ansichten

Zunächst die nüchternen Zahlen eines alles andere als nüchternen Spiels: mit 1:3 (31:29, 17:25, 20:25, 16:25) musste sich Aachen dem deutschen Vizemeister und Pokalsieger aus Stuttgart geschlagen geben. Alleine der erste Satz war sein Eintrittsgeld für die annähernd 1.000 Zuschauer in der wieder einem Hexenkessel gleichenden Halle an der Neuköllner Straße wert.

Ladies in Black verlieren gegen den Tabellendritten Stuttgart mit 1:3 - Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

Foto: Ladies in Black Aachen // Andreas Steindl

32 begeisternde Minuten dauerte dieser Durchgang mit verrücktem, immer wieder wechselndem Verlauf und mit keinerlei Anhaltspunkten darüber, dass hier der Tabellen-Zehnte dem Tabellen-Dritten gegenüber stand. Im Gegenteil, zunächst ging Aachen mit 8:6 und 11:7 in Führung, dann konterten die Gäste um die Ex-Aachenerin Femke Stoltenborg (15:16, 18:21), um sich dann bei 19:24 fünf (!) Satzbälle in Folge zu sichern - der Käse schien gegessen. Doch jetzt schlug die Stunde der Kämpferherzen aus Aachen. Simona Kosova ging bei 20:24 zum Aufschlag und schaffte es, das Team von Aachens Trainer Manuel Hartmann wieder ins Match zurück zu bringen. Ab dem enthusiastisch gefeierten 24:24-Ausgleich war es eher eine kampfbetonte Nervenschlacht als ein normales Volleyballspiel, die Führungen und die Satzbälle wechselten ständig, bis das unter ohrenbetäubendem Lärm der Durchgang endlich mit 31:29 für die Ladies in Black ausging.

Was für ein Satz, was für eine Energieleistung - Aachener Volleyballherz, was willst Du mehr? Doch dieser Satz hatte viel mentale Kraft gekostet, welche auf Stuttgarter Seite anscheinend schneller wieder zur Verfügung stand - jedenfalls zeigten die Europapokalteilnehmer aus Baden-Württemberg nun über 5:8, 8:16 und 12:21, wer diesen Durchgang eher gewinnen will: mit 25:17 schaffen die Gäste den Satzausgleich. Im dritten Durchgang sah das ganze eher wieder knapper aus, man ging sogar zunächst mit 8:6 in Führung, doch ab 14:16 und dem 17:21 hielt Stuttgart das Heft wieder fest in seiner Hand. Aachens Kampf in dieser Phase wieder absolut überzeugend und vorbildlich, doch die spielerischen Elemente Aufschlag und Angriff deutlich spielbestimmender bei den Gästen. Folgerichtig endete Satz 3 mit 20:25. Im vierten Durchgang ließ dann die Kraft etwas nach, das Team von Trainer Guillermo Hernandez, welches nächsten Sonntag im Pokalfinale gegen Dresden steht, drehte noch einmal auf, das Spiel war gelaufen. Nur gelegentlich flackerte der Funke der Hoffnung auf Aachener Seite auf, doch die Punkteserien machte das Gästeteam; mit 4:8, 11:16 und 14:21 wurden die Führungen immer größer, der Matchball war bei 16:25 auf dem Boden.

Jedoch konnte die gesamte Aachener Mannschaft um die beste Spielerin Ivona Svobodnikova erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen (MvP auf Stuttgarter Seite die Belgierin Kaja Grobelna) - man hatte eine würdige und kämpferisch mehr als überzeugende Leistung abgeliefert. Direkt nach der Partie gab es dann die versprochene 200-Ball-Aktion vom Sponsor EMERSON Climate Technologies, jeder fünfte Zuschauer ging mit einem Promo-Ball nach Hause, auf dem sich danach noch viele die Autogramme der unterlegenen Aachenerinnen holten. Nächsten Freitag muss nun im nächsten Spiel versucht werden, beim Tabellennachbarn Hamburg (beide haben 27 Punkte), Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Wenn allerdings die gleiche Leistung abgerufen werden kann wie gegen Stuttgart, dürfte dies nicht unrealistisch sein.

 

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