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Grippegeschwächte VSG Coburg/Grub unterliegt in Herrschinger Hölle!

Bundesligen: Grippegeschwächte VSG Coburg/Grub unterliegt in Herrschinger Hölle!

21.02.2016 • Bundesligen • Autor: André Dehler 318 Ansichten

In der GCDW-Arena, wie die Oberbayern ihre Spielhalle nennen, konnte die VSG Coburg/Grub im Bayerischen Derby nur einen Satz gewinnen und musste ohne Punkte nach Coburg zurückreisen. Es läuft derzeit nicht mehr für die Coburger Volleyballer, denn nach einer fulminanten Siegesserie in der Hinrunde schaffen es die Grünen aktuell nicht, die nötige Konstanz an den Tag zu legen, um einen Punktvorsprung oder ein Spiel nach Hause zu bringen. Dabei spielen oft Kleinigkeiten eine Rolle.

Trainer Itamar Stein stehen in der aktuellen Phase der Saison leider nicht alle Spieler zur Verfügung. Krankheiten oder Verletzungen erschweren den Trainingsbetrieb und schränken den Chefcoach in seinen taktischen Möglichkeiten bei den Punktspielen ein.

Am Samstagabend reiste die VSG mit einigen grippegeschwächten Spielern an den Ammersee zum Spiel der Tabellennachbarn. In der kleinen Nikolaushalle hatten die Vestestädter am Anfang einige Anpassungsprobleme und ehe sich die Mannschaft um Kapitän Noah Baxpöhler versah, waren die Hausherren einige Punkte enteilt. Die VSG fand nur schwer ins Spiel und so konnte Herrsching den ersten Satz deutlich gewinnen.
Im zweiten Durchgang kamen die Schmiede, allen voran Diagonalangreifer Lubos Kostolani, endlich ins Spiel. Die Annahme kam nun immer besser zu Spielmacher Ariel Katzenelson und der Angriffsmotor lief ebenfalls rund. Zur Mitte des Satzes lag Coburg mit 14:8-Punkten in Führung und die mitgereisten Fans träumten schon vom Satzgewinn. Herrsching gab sich allerdings nicht auf und schaffte mit Glück und Können den Rückstand zu verkürzen. Besonders der Ex-Coburger Daniel Malescha zeigte sich blendend aufgelegt und konnte den VSG-Block regelmäßig überwinden. Die VSG-Akteure kämpften eisern, doch gerade bei den langen Ballwechseln hatten die Herrschinger meist das bessere Ende für sich. Am Satzende gelang es dem Heimteam durch gutes Aufschlagspiel auch diesen Satz mit 25:22-Punkten zu gewinnen.
Nach der Pause zeigte Coburg wieder Moral und ging direkt wieder in Führung. Heimtrainer Max Hauser merkte, dass die VSG noch nicht geschlagen war und forderte die 1000 Zuschauer in der Halle mehrmals mit Gesten auf sein Team noch lauter anzufeuern. Die Spieler auf dem Parkett hatten teilweise Mühe sich zu verständigen, aber dennoch ließen sich die Schmiede in dieser Phase nicht aus der Ruhe bringen. Die Angriffe der VSG waren nun überlegter und fanden ihre Ziele und auch der VSG-Block packte nun öfter zu. Schließlich konnte das Team von Trainer Itamar Stein mit einem 25:22-Satzgewinn den Satzrückstand auf 1:2 verkürzen. Zu Beginn von Satz 4 keimte bei den Coburger Hoffnung auf, wie schon im Hinspiel einen 0:2-Satzrückstand nochmal drehen zu können. Mit 4:0-Punkten zwangen die VSG-Spieler, Heimtrainer Max Hauser zu einer frühen Auszeit. Dieser schien allerdings die richtigen Worte gefunden zu haben, denn im weiteren Satzverlauf zeigte sich Herrsching nun wieder konzentrierter und war vor allem im Angriffsspiel durchschlagskräftiger als die VSG. Der Einsatz der Männer in grün stimmten, aber Angriffsschläge knapp neben die Linie und Netzroller, die ins eigene Feld tropften brachten die VSG mehr und mehr ins Hintertreffen. Auch Deckenbälle nach guter Abwehr stahlen den Schmieden wegen der ungewohnt niedrigen Hallenhöhe viele Chancen zu punkten. Am Ende holten die Oberbayern mit 25:22-Punkten auch Satz Nr. 4 und damit ihren sechsten Heimsieg im achten Heimspiel.

Trainer Itamar Stein: "Der erste Satz war nicht gut, wir waren einfach noch nicht richtig wach und hatten Probleme uns mit den Bedingungen zurechtzufinden. Das Publikum ist hier sehr nahe am Spielfeld und es ist wirklich schwer mit den Spielern auf dem Feld zu kommunizieren. Ab dem zweiten Satz sind wir dann besser ins Spiel gekommen und hatte auch die Möglichkeiten mehr als nur den dritten Satz zu gewinnen. Wir schaffen es im Moment nicht unsere Führungen von 4 oder 5 Punkten zu halten, daran müssen wir arbeiten!"

MVP Lubos Kostolani: "Es ist natürlich schwer in Herrsching zu spielen. In engen Phasen waren die gegnerischen Fans der 7. Mann. Es bringt aber nichts, lange den verpassten Chancen nachzutrauern. Wir müssen nun den 8. Tabellenplatz absichern und in den PrePlayoffs wieder unsere Bestleistung abrufen. Unser Saisonziel sind die Playoffs und die können wir immer noch erreichen!"

 

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