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VCW siegt im dramatischen Spiel gegen Straubing

Bundesligen: VCW siegt im dramatischen Spiel gegen Straubing

18.02.2016 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 391 Ansichten

Am Mittwochabend lieferten sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden und der bayerische Erstliga-Aufsteiger NawaRo Straubing ein dramatisches und über zwei Stunden dauerndes Duell.

VCW siegt im dramatischen Spiel gegen Straubing - Foto: Detlef Gottwald

Tanja Großer (VCW) bei einer Abwehraktion gegen Straubing (Foto: Detlef Gottwald)

Die Wiesbadenerinnen konnte einen 0:2-Satzrückstand vor 1.300 Zuschauern noch drehen und die Partie schließlich mit 3:2 (21:25, 23:25, 25:14, 25:21, 16:14) gewinnen. Das Team um VCW-Chef-Coach Dirk Groß sicherte sich somit zwei wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation.

Die Partie begann aus hessischer Sicht alles andere als berauschend. Nichts wollte beim VCW so recht klappen, sodass das Heimteam im ersten Durchgang einem Rückstand hinterher lief. Insbesondere Straubings Diagonalangreiferin, die US-Amerikanerin Alyssa Dibbern (21 Punkte während der gesamten Partie), bereitete den Wiesbadenerinnen Probleme. So lag man zu den technischen Auszeiten mit 6:8 und 12:16 zurück und konnte den Durchgang auch am Ende nicht mehr retten.

Der zweite Satz begann für die Gastgeberinnen dann einen Hauch besser. Lange hielten sie sehr gut mit und lagen zu beiden technischen Auszeiten sogar in Führung (8:7, 16:13), doch dann wendete sich das Blatt: Mit 21:20 für den VCW ging es in die Schlussphase dieses Satzes, in dem die Hessinnen auf der Zielgeraden noch abgefangen wurden. Es war die bereits erwähnte Alyssa Dibbern, die Straubings Satzball zum 23:25 verwandelte.

"Unser Gegner hat sich sehr gut auf uns vorbereitet und viele Spielzüge schon im Voraus erahnt", analysierte VCW-Chef Coach Dirk Groß nach dem Spiel. "Uns ist das Umstellen während des Spiels sehr schwer gefallen, von daher hat uns die 10-Minuten-Pause geholfen, um ein neues Spielkonzept entwickeln zu können." Groß riet seinem Team zu mehr Mut im Angriff und nahm vor dem dritten Satz einige Änderungen vor: Er brachte Iveta Halbichová für Kaisa Alanko im Zuspiel und ließ seine Außenangreiferinnen Esther van Berkel und Tanja Großer die Reihen tauschen.

Umstellungen, die sich auszahlen sollten. Der VCW kam mit aufgeladenen Akkus zurück aufs Feld und machte mehr als deutlich, dass mit ihm im restlichen Verlauf der Partie zu rechnen ist. Kompromisslos ging man zügig mit vier Punkten in Führung. Diesen Vorsprung konnten die Wiesbadenerinnen bis zum Ende des Satzes sogar auf elf Punkte ausbauen, sodass der Durchgang mit einem deutlichen 25:14 endete. Vor allem der Mittelblock der Hessen war nun besser im Spiel. Im Angriff waren es allen voran Esther van Berkel (erzielte 23 Punkte während des gesamten Spiels) und Tanja Großer (insgesamt 20 Punkte), die die wichtigen Nadelstiche in dieser Phase setzten.

Auch im vierten Satz lag der VC Wiesbaden fortwährend in Führung, zur zweiten technischen Auszeit sogar mit 16:7. Doch dann wurde es unruhig auf dem Feld. Die Gäste aus Bayern wollten sich noch nicht geschlagen geben und drehten noch einmal auf. Im von vielen langen und sehenswerten Ballwechseln geprägten Spiel, war es erneut Tanja Großer, die einige tolle Abwehraktionen zeigte und ihr Team somit im Spiel hielt. Auch wenn Straubing den Abstand am Ende noch auf 25:21 verkürzen konnte, war die Freude des Publikums ganz mit den Hausherrinnen. "Das war heute ziemlich anstrengend für den Kopf. Jetzt sind wir einfach nur erleichtert", gestand Großer kurz vor ihrem Regeneration versprechenden Gang in die Eistonne.

Dass der VCW nach dem entscheidenden Tie-Break erleichtert sein konnte, war allerdings keine Selbstverständlichkeit. Beide Kontrahenten lieferten sich bis zum Schluss einen offenen Schlagabtausch, den die Wiesbadenerinnen am Ende mit einer kämpferisch anspruchsvollen Leistung mit 16:14 für sich entschieden.

"Leider haben wir einen Punkt verloren, zwei haben wir uns erkämpft", sagte Coach Groß dann noch. Es war das passende Fazit eines dramatischen Volleyballabends, den die 1.300 Zuschauer in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit am Ende zu Recht mit Standing Ovations goutierten.

 

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