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Berlin Recycling Volleys: Ein Kraftakt muss her

Champions League: Berlin Recycling Volleys: Ein Kraftakt muss her

18.02.2016 • Champions League • Autor: Christof Bernier 560 Ansichten

Im Hinspiel der CEV-Cup Challenge Round mussten sich die Berlin Recycling Volleys dem zweifachen finnischen Meister Valepa Sastamala mit 1:3 (31:29, 20:25, 26:28, 21:25) geschlagen geben. Damit stehen die Berliner im Rückspiel in zwei Wochen (03. März 19.30 Uhr Max-Schmeling-Halle) mit dem Rücken zur Wand. Vier Tage nach dem Pokalfinale in Mannheim benötigt der Hauptstadtclub einen klaren Heimsieg, um im Golden Set um das Weiterkommen kämpfen zu können.

Auch wenn Kapitän Robert Kromm BR Volleys Coach Roberto Serniotti wieder zur Verfügung stand, setzte dieser zunächst auf die gleiche Startformation, die zuletzt noch klar die Netzhoppers KW-Bestensee bezwang. Es begannen Paul Carroll, Ruben Schott, Paul Lotman, Tsimafei Zhukouski, Nicolas Le Goff, Tomas Kmet und Libero Erik Shoji.

Nach ausgeglichenem Beginn (3:3) zogen die Berliner mit Schott am Aufschlag ein erstes Mal davon (10:5). Doch vor allem im Angriff blieben die BR Volleys ihren mitgereisten Fans Einiges schuldig und so schmolz der Vorsprung dahin (17:15). Der finnische Block zum 18:18-Ausgleich war der Auftakt für eine dramatische Schlussphase von Satz eins. Kmet setzte die Akzente und bescherte seinem Team den ersten Satzball. Nachdem sowohl die Berliner als auch Sastamala zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt ließen, entschied der Schiedsrichter mit einem abgepfiffenen Zuspiel schließlich den Satz zu Gunsten des Hauptstadtclubs (31:29).

Wer hoffte, dass dieser knappe Erfolg dem Berliner Spiel Sicherheit gab, sah sich getäuscht. Nach einem erneut ausgeglichenen Beginn, konnten die Finnen mit ihrem glänzend aufgelegten Diagonalangreifer Chourio davonziehen (10:15). Einzig Schnellangriffe über die Mitte funktionierten auf BR Volleys Seite. Serniotti versuchte mit den Einwechslungen von Kromm und Francesco DeMarchi für frischen Wind zu sorgen, die Wende im Satz blieb jedoch aus und die Finnen schafften den Ausgleich (20:25).

In Durchgang drei zeigten Robert Kromm und Co zumindest ein Aufbäumen. Nach einem Carroll-Ass zum 11:9 keimte Hoffnung beim Hauptstadtclub auf, aber mit einer bärenstarken Feldabwehr zogen die Finnen den Berlinern den Zahn (16:16). Zwar schaffte es Berlins Volleyballteam Nr. 1 sich nochmals kurzzeitig abzusetzen (24:22), doch nach diesen ausgelassenen Chancen wurde Lotman zum 1:2-Satzrückstand geblockt (26:28).

Auch in Durchgang vier kämpften die Berliner darum, ihren Rhythmus zu finden (5:5, 8:8). Einem nun verbesserten Angriff um Carroll stand eine weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Abwehr der Finnen gegenüber (14:14). Das Match schien wieder offen als Kapitän Kromm zum 20:17 vollstreckte. Dann ging den Berlinern aber anscheinend die Luft aus im hohen europäischen Norden und nach einem 1:8-Lauf musste man sich schließlich verdient mit 1:3 geschlagen geben (21:25).

Sportdirektor Roko Sikiric zollte dem Gegner anschließend großen Respekt: "Sastamala hat um jeden Ball gekämpft und wollte den Sieg letztendlich vielleicht etwas mehr als wir. Wir hatten vor allem Probleme, ihren Diagonalangreifer in den Griff zu bekommen. Die Erfahrung von Mikko Esko und Kunnari zahlte sich in den entscheidenen Momenten aus."

Nun geht es für die BR Volleys darum, eine klaren 3:0- oder 3:1-Heimsieg im Rückspiel in Berlin einzufahren, um dann in einem Golden Set bis 15 Punkte das Halbfinale des CEV-Cup zu erreichen. Der Kroate Sikiric glaubt an sein Team: "Die Finnen haben eine gute Mannschaft, aber, wenn wir unser Potenzial abrufen, sind wir besser. Wir müssen mehr Emotion und Leidenschaft an den Tag legen, dann werden wir im Rückspiel die Wende schaffen. Leider haben wir heute eine große Möglichkeit vertan." Das CEV-Cup-Rückspiel steigt am 03. März um 19.30 Uhr im Berliner "Volleyballtempel" Max-Schmeling-Halle.

 

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