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United Volleys: Den Tiebreak schon vor Augen

Bundesligen: United Volleys: Den Tiebreak schon vor Augen

11.02.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 500 Ansichten

Gleich nach dem mit 1:3 (23:25, 25:18, 22:25, 26:28) verlorenen Auswärtsspiel gegen den TV Ingersoll Bühl rückte Cheftrainer Michael Warm die Ergebnisse der vergangenen Tage ins rechte Verhältnis: "Am Sonntag gewinnen wir scheinbar klar mit 3:0 gegen Lüneburg, hätten uns aber auch über ein 3:2 nicht beschweren dürfen.

United Volleys: Den Tiebreak schon vor Augen - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Auch ein Vize-Europameister Jan Klobucar in Gala-Form konnte die Auswärtsniederlage der United Volleys in Bühl nicht verhindern (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Und heute wäre es sicher nicht unverdient gewesen, wenn wir mindestens einen Punkt mitgenommen hätten." Mit genau diesem Minimalerfolg hatten schon die Top-Teams aus Berlin und Friedrichshafen in dieser Saison die Bühler Großsporthalle verlassen.

Dass es für die United Volleys trotz allen kämpferischen Einsatzes selbst damit nicht klappte, lag vor allem am Ende des vierten Satzes, den man beim Stand von 21:16 schon so gut wie im Sack zu haben schien. "Wir haben wirklich sehr ordentlich gespielt gegen einen Gegner mit einer unglaublich starken Mitte", urteilte Michael Warm, "nur in dieser Phase haben wir etwas unglücklich agiert." In der Tat konnten die gastgebenden "Bisons" zum Schluss hin noch einmal kräftig ihre ohnehin schon gute Blockbilanz aufbessern. Zunächst wehrten sie mehrere Satzbälle der Uniteds ab, bevor für Christian Dünnes zwei Mal kein Durchkommen war.

Klobucar erneut in Hochform

Der Kapitän hatte vor allem zu Beginn des Matches wieder gewohnt aufgetrumpft und sein Team nach einem Drei-Punkte-Rückstand im Spiel gehalten. Wären nicht gleich fünf verschlagene Gäste-Aufschläge gewesen, hätte schon der erste Durchgang anders ausgehen können. Neben Lukas Bauer , der über die Mitte starke 15 Punkte beisteuerte, lief von da an vor allem Außenangreifer Jan Klobucar zur Hochform auf. Schon am Sonntag gegen Lüneburg zum MVP gewählt, punktete er zeitweise nach Belieben und brachte die Bühler Annahme mit cleveren Aufschlägen in Bedrängnis. Mit einer Angriffsquote von 60 Prozent und 21 Zählern avancierte er am Ende zum Topscorer der Partie.

Bei Bühl kamen allein 24 Punkte vom Mittelblocker-Duo Mayaula Nzeza und Nehemiah Mote. Auch der österreichische Diagonale Paul Buchegger lieferte unter den Augen seines Nationaltrainers Michael Warm einen guten Auftritt ab. Dennoch dominierten in Satz zwei ganz klar die United Volleys und kamen ungefährdet zum 1:1-Ausgleich. Nach schwachem Beginn erspielten sich die Hessen auch in Durchgang drei zwischenzeitlich wieder ein Polster von drei Punkten, das von einer starken Aufschlagsserie des Bühler Zuspielers David McIlvaine egalisiert wurde. Er war es auch, der beim Stand von 24:22 kurzerhand selbst den Satzball verwandelte.

Nächster Prüfstein wartet in Düren

Satz drei sah neben vielen langen und spektakulären Ballwechseln dann lange wieder ein überlegenes United-Team, das bereits den Tiebreak dicht vor Augen hatte. Blocks der Hausherren und zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen brachten Bühl heran, bei 24:23 hatten trotzdem zunächst Zimmermann & Co. ihren ersten Satzball. Zwei weitere sollten folgen, bevor das finale Bühler Blockfestival allen Hoffnungen auf einen Punktgewinn ein jähes Ende bereite. Uniteds-Libero Florian Ringseis konnte von seiner früheren Wirkungsstätte immerhin die silberne MVP-Medaille mit nach Hause nehmen. Auf Seiten der Gastgeber kürte Michael Warm den australischen Mittelblocker Mote zum wertvollsten Spieler.

Nach der kürzesten Heimreise der Saison beginnt für die United Volleys im Rahmen ihrer Auswärts-Wochen nun unmittelbar die Vorbereitung auf den nächsten schweren Prüfstein in der Fremde. Am 17. Februar geht es beim direkten Verfolger SWD Powervolleys Düren darum, Platz drei zu verteidigen. Und auch dieser Gegner dürfte nach seiner deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel auf Revanche sinnen.

 

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