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Riesiges Interesse an der 2. Volleyball Bundesliga

2. Bundesligen: Riesiges Interesse an der 2. Volleyball Bundesliga

10.02.2016 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 784 Ansichten

Das Bestreben, in die 2. Volleyball Bundesliga aufzusteigen, ist riesengroß. Gleich 14 Clubs aus den Dritten Ligen haben dafür Anfang Februar den ersten Schritt absolviert: Sie haben einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt.

Riesiges Interesse an der 2. Volleyball Bundesliga - Foto: Jan Sienicki, VBL

Am Wochenende fand in Berlin ein Workshop für die Teilnehmer der Vorlizenzierung statt (Foto: Jan Sienicki, VBL)

Die Teilnehmer der Vorlizenzierung sind: die TSGL Schöneiche, der Berliner Volleyballverein Vorwärts, der SV Warnemünde (alle Dritte Liga Nord der Männer), die SSF Bonn 1905, der TVA Fischenich, die Tecklenburger Land Volleys (alle Dritte Liga West der Männer), die TG 1862 Rüsselsheim II, der SSC Karlsruhe, der TV Bliesen (alle Dritte Liga Süd der Männer), der VC Dresden (Dritte Liga Ost der Männer), der Eimsbütteler TV (Dritte Liga Nord der Frauen), der SV Sinsheim (Dritte Liga Süd der Frauen), der VfL Nürnberg und der TV 1881 Altdorf (Dritte Liga Ost der Frauen).

Die Dritten Ligen Nord und West bilden hierbei den Unterbau der 2. Bundesligen Nord. Die 2. Ligen Süd speisen sich aus den Drittligastaffeln Ost und Süd.

Nicht alle Vereine bekommen tatsächlich die Chance, in der Saison 2016/17 dabei zu sein. "Das Aufstiegsinteresse ist gerade bei den Männern riesengroß. Aber nicht alle Teams können in der nächsten Saison in der 2. Volleyball Bundesliga spielen. So viele freie Plätze stehen gar nicht zur Verfügung", stellt Julia Rienhoff, die VBL-Projektmanagerin für Vereinsentwicklung, klar. Die frühere Bundesliga-Spielerin erklärt: "Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesligen auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sind oder der Meister der Dritten Liga auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und/oder Drittplatzierte der Dritten Ligen aufsteigen. Theoretisch könnte die Entscheidung über den Aufstieg auch in einem Entscheidungsspiel fallen. Wichtig ist, dass der sportliche Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen."

Die Teilnahme an der Vorlizenzierung verpflichtet nicht zwingend zum Aufstieg. Das Verfahren ist somit für die Vereine eine gute Möglichkeit, um sich selbst zu reflektieren. Denn die Teams unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Aufstiegskonzept führt.

"Wir begleiten und beraten die Zweitligisten auf dem Weg zur Bundesligalizenz. Dazu bieten wir - wie am vergangenen Wochenende - Workshops an. Dabei konnte ich sehen, dass in den Dritten Ligen sehr viel Potenzial steckt. Besonders freut mich, wie intensiv das Thema Aufstieg bei den Vereinen diskutiert wird, die früher bereits in der 1. oder 2. Liga gespielt haben. Denn das zeigt, dass die Vorlizenzierung nicht nur als verbindliche Voraussetzung des Masterplans Früchte trägt, sondern auch inhaltlich bei den Teams eine große Anerkennung genießt", so Rienhoff.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Spätestens am 9. April fällt die sportliche Entscheidung in den Dritten Ligen, wer aufsteigen kann.

 

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