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Die deutschen Stars im Ausland

DVV: Die deutschen Stars im Ausland

02.02.2016 • DVV • Autor: DVV 563 Ansichten

27 deutsche Spielerinnen und Spieler sind in der Saison 2015/16 in den ausländischen Top-Ligen im Einsatz. Mit Georg Grozer spielt erstmals ein deutscher Nationalspieler in der südkoreanischen Profi-Liga, das größte deutsche Kontingent ist in Polen aktiv. Wir wollen in unregelmäßigen Abständen über die "Legionäre" berichten. Sollten wir jemanden vergessen haben, bitte per Mail an presse@volleyball-verband.de melden.

Italien

Denis Kaliberda und Christian Fromm liegen mit Perugia nach einem 3:2 gegen Romagna (Fromm 21 Punkte, Kaliberda 15 Punkte) auf Platz vier der Tabelle (10:5-Siege) und werden im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden. Im italienischen Pokal kommt es am 6. Februar im Halbfinale zum Duell mit Tabellenführer Modena, im CEV Cup trifft das Team in der Challenge Round auf Moskau/RUS. Dank der tollen Auftritte von Simon Hirsch liegt auch Latina als aktueller Tabellen-Siebter weiter auf Play-off Kurs: Hirtsch machte beim 3:2-Sieg in Verona 25 Punkte und weist einen Punkte-Durchschnitt von 16,7 Zählern auf.

Margareta Kozuch hat mit ihrem Klub Casalmaggiore am Wochenende die Tabellenführung eingebüßt. Vor eigenem Publikum ging das Spitzenspiel mit 2:3 (Kozuch mit 17 Punkten) gegen Conengliano verloren, das nunmehr mit einem Punkt Vorsprung Erster ist. Bislang läuft es für "Maggie" aber sehr gut, denn auch im Pokal (Viertelfinale) und in der Champions League (Ko-Phase) ist der Klub noch aussichtsreich im Rennen. Auch Montichiari und Maren Brinker sind mit der aktuellen Lage - Tabellen-Achter und Pokal-Viertelfinalist - zufrieden: "Die letzten beiden Spiele sind für uns sehr gut gelaufen, da wir beim Traditionsverein Modena drei Punkte holen konnten und uns am Sonntag die Revanche gegen Vicenza geglückt ist. Morgen spielen wir gegen Casalmaggiore und "Maggie". Es wird natürlich schwer gegen den Meister, aber wir werden einfach munter drauf los spielen."

Christian Fromm , Denis Kaliberda (Sir Safety Perugia)
Simon Hirsch (Ninfa Latina)
Margareta Kozuch (Pomi Casalmaggiore)
Maren Brinker (Metalleghe Sanitars Montichiari)

Südkorea

Georg Grozer und sein Verein Samsung Bluefangs sind in einer kleinen Krise. Die drei letzten Partien gingen allesamt verloren, am 2. Februar trotz 33 Punkten des "Hammerschorsch" 2:3 gegen Vixtorm. Aktuell liegt der Verein auf Rang vier (16:11-Siege) mit Abstand nach oben und unten. Neun Spieltage (von 36!) sind noch in der Normalrunde zu spielen, bleibt es so, spielen Grozer & Co gegen den Dritten um den zweiten Halbfinalplatz. In Korea qualifiziert sich der Erste direkt für das Finale, der Zweite steht direkt im Halbfinale, der Dritte und Vierte spielen in einer Art Playoff den zweiten Halbfinalisten aus.


Polen

Gleich sieben deutsche Profis, rechnet man den verletzten Jochen Schöps (Rzeszow) dazu, sind in der polnischen Liga am Netz und allesamt spielen mit ihren Klubs weiterhin eine gute Rolle und sind klar auf Play-off Kurs: Rzeszow (10:5-Siege) ist Dritter, gefolgt von Danzig mit Sebastian Schwarz (11:3-Siege). Marcus Böhme (Lubin) und Lukas Kampa (Radom) sind Sechster bzw. Siebter mit einer ebenfalls positiven Bilanz von 9:6-Siegen. Bis auf Lubin stehen die drei Vereine mit deutscher Beteiligung auch im Viertelfinale des polnischen Pokals, dabei kommt es zum Duell Kampa-Schwarz. Danzig steht bei seiner ersten Teilnahme zudem in der Ko-Phase der Champions League und trifft dort auf Top-Favorit Kazan/RUS. Rzeszow ist als Ausrichter des Finalturniers gesetzt und kämpft wie 2015 um den Titel in der Königsklasse.
Mit 12:3- bzw. 10:6-Siegen sind Lenka Dürr und Magdalena Gryka (Wroclaw) sowie Heike Beier (Lodz) als Vierte bzw. Fünfte gut im Rennen um die Meisterschaft. Während Beier als Stammkraft stets zu den punktbesten Spielerinnen ihres Klubs zählt, waren Dürr und Gryka zuletzt eher Bankspielerinnen. Im Europapokal verpasste Wroclaw die Ko-Runde um einen Satz und findet sich nun im CEV Cup wieder, wo der Gegner Galatasaray Istanbul/TUR heißt.

Jochen Schöps (Asseco Resovia Rzeszow)
Lukas Kampa (Czarni Radom)
Sebastian Schwarz (Lotos Trefl Gdansk)
Marcus Böhme (Cuprum Lubin)
Lenka Dürr , Magdalena Gryka (Impel Wroclaw)
Heike Beier (Budowlani Lodz)

Aserbaidschan

Mareen Apitz (Azeryol) und Berit Kauffeldt (Lokomotiv) spielen eine gute Rolle in Liga und Europapokal. Lokomotiv ist mit 7:4-Siegen Dritter, Azeryol mit 5:4-Siegen Vierter. "Da die vier Halbfinalisten jetzt schon feststehen, könnten wir diese auch direkt starten, statt noch eine weitere Runde im März zu spielen", so Apitz. Der Fokus des Klubs richtet sich neben der einheimischen Liga auf den CEV Cup, in dem nun ein Top-Gegner wartet: "In der Challenge Round geht es gegen Novara/ITA und alles richtet sich auf diese beiden Spiele aus. Wir sind gut drauf und wollen auch diese Hürde meistern." Das Gleiche gilt für Kauffeldt und Lokomotiv, das es sogar in die Ko-Phase der Champions League geschafft hat und dort auf Zürich/SUI trifft.

Mareen Apitz (Azeryol Baku)
Berit Kauffeldt (Lokomotiv Baku)

Türkei

Christiane Fürst und Eczacibasi Istanbul liegen in der türkischen Liga mit 10:4-Siegen auf Platz vier und haben realistisch gesehen nur noch die Chance, auf Platz drei zu klettern. Dies ist aber unerheblich, denn die Meisterschaft wird am Ende in zwei Viererturnieren der besten vier Normalrundenteams ausgespielt. Auch in der Champions League tat sich der Titelverteidiger schwer und erreichte die Ko-Phase mit einer Bilanz von 4:2-Siegen als Zweiter hinter Casalmaggiore und Kozuch. In der ersten Ko-Phase kommt es nun zum mit Spannung erwarteten Duell mit Vakifbank Istanbul, das Tabellenführer in der Türkei ist.


Frankreich

Philipp Collin und Vital Heynen (Tours) mussten nach einer langen Zeit wieder eine Niederlage einstecken. Nach zehn Siegen in Serie kam es im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Sete ein 2:3. "Eines Tages musste die Serie enden. Sete hat gezeigt, warum sie momentan der Tabellenführer sind", twitterte Heynen danach. Mit dem Erreichen der Ko-Phase in der Champions League - Gegner dort ist Belgorod/RUS - und dem Viertelfinale im Pokal (Gegner dort am 2. Februar ist Dirk Westphal mit Nantes Rezé) tanzt der Tabellendritte Tours weiterhin auf drei Hochzeiten. In der sehr ausgeglichenen französischen Liga - Tour als Dritter hat 8:6-Siege, Lyon als Elfter 6:8-Siege - haben Paris (Markus Steuerwald ), Michael Andrei (Ajaccio) und Dirk Westphal (Nantes Rezé) auf den Plätzen sieben bis neun weiterhin alle Möglichkeiten. Alle deutschen Spieler agieren in der Stammformation, Ajaccio ist ebenfalls noch im Pokal vertreten.
Was die Männer bisher nicht geschafft haben, ist Zuspielerin Lena Möllers gelungen: Sie ist mit ihrem Verein Béziers Tabellenführer. Und das liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an Möllers, die ihr Team führt und ganz starke 5,7 Punkte im Schnitt selber macht. 2,9 Punkte/pro Spiel im Block und 1,4 Asse/pro Spiel im Aufschlag machen deutlich, dass Möllers eine ganz hervorragende Saison in Frankreich spielt. Zumal der Klub auch noch im Pokal-Viertelfinale steht.

Philipp Collin (Tours VB)
Markus Steuerwald (Paris Volley)
Dirk Westphal (Nantes Rezé Métropole Volley)
Michael Andrei (GFCA Volley-Ball)
Lena Möllers (Béziers Volley)

Belgien
Seit dem Wechsel von Björn Höhne von BAL Spor Izmir/TUR nach Antwerpen schmettert ein deutsches Trio in Belgien. Höhne ist an der Seite von Georg Klein und rangiert auf Platz fünf der Tabelle (7:4-Siege), Tim Broshog hat als Dritter mit Maaseik (9:2-Siege) Kontakt zur Tabellenspitze. In der Champions League scheiterte Maaseik in der Gruppenphase mit nur einem Sieg gegen Thessaloniki, Antwerpen war im 1/16-Finale des CEV Cups an Syros/GRE gescheitert.

Tim Broshog , (Noliko Maaseik)
Georg Klein (Topvolleys Antwerpen)
Björn Höhne (BAL Spor Izmir)

Tschechische Republik
In der Champions League gab es für Prostejov und Kathleen Weiß im stärksten Vorrundenpool mit Casalmaggiore/ITA, Eczacibasi Istanbul/TUR und Police/POL nichts zu holen, in der tschechischen Meisterschaft sieht es ganz anders aus: da führt der Abonnementmeister mit satten neun Punkten Vorsprung die Tabelle an und dürfte damit als Nummer eins in die Play-offs gehen.


Katar
Christian Pampel musste bei seinem Klub El Jaish eine ungeplante Pause einlegen: Pampel zog sich am 25. Dezember einen Anriss der Quadrizeps-Sehne zu und absolviert zur Zeit seine Reha im bekannten Aspire Center. "Mittlerweile springt er schon wieder locker. Heute ist nochmals ein MRT, dann weiß er, wann er wieder voll trainieren darf. Er hofft, dass es zum Arab Cup wieder klappt, das wäre am 20. Februar", berichtet Pampels Frau Barbara.


China
Das kurze Abenteuer China ist für Salvador Hidalgo schon wieder beendet - erfolgreich! Für drei Spiele verstärkte der Außenangreifer Zhejiang und führte die Mannschaft zu drei klaren Erfolgen. "Das Ziel war es, in die erste Liga zu kommen. Das haben sie in den letzten acht Jahren versucht, und hat es nicht geklappt. Wir haben es jetzt geschafft!" Nun ist er wieder in Berlin "und wartet auf etwas Neues!"

 

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