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United Volleys kämpfen aufstrebende Netzhoppers nieder

Bundesligen: United Volleys kämpfen aufstrebende Netzhoppers nieder

31.01.2016 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 600 Ansichten

"Wenn man es nicht schafft, den Gegner permanent unter Druck zu setzen, kann man ganz schnell selbst ins Hintertreffen geraten" - Diese Erkenntnis formulierte Uniteds-Chefcoach Michael Warm stellvertretend für seine Mannschaft nach dem 3:1 (24:26, 25:12, 25:14, 25:18)-Heimsieg am gestrigen Abend gegen die Netzhoppers KW-Bestensee.

United Volleys kämpfen aufstrebende Netzhoppers nieder - Foto: United Volleys/Manfred Neumann

Aufmerksamer Zuhörer und gegen KW zum wertvollsten Spieler gewählt: Jan Klobucar (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

Zum Glück hatten die Gastgeber diese Lektion bereits nach dem knapp verlorenen ersten Satz gelernt und fortan erfolgreich in die Tat umgesetzt. Dabei sah es zunächst so aus, als könnten die United Volleys auch Durchgang eins für sich entscheiden. Bis kurz vor Schluss lagen sie mit mehreren Punkten in Front, hatten beim 24:22 sogar zwei Satzbälle, mussten dann jedoch erst den Ausgleich und kurz darauf durch einen Angriff von KWs Matthias Böhme das 24:26 hinnehmen.

Dass sie sich ihren drei eindrucksvollen 3:0-Heimerfolgen im Dezember und Januar eindeutig im Aufwind befinden, hatten die Gäste aus dem brandenburgischen Königs Wusterhausen da längst unter Beweis gestellt. Mit dem international erfahrenen Neuzugang Sebastian Krause, immerhin siebenfacher deutscher Nationalspieler, hatte Netzhoppers-Zuspieler Manuel Rieke im Vergleich zum Hinspiel neben Böhme eine weitere gefährliche Angriffsoption zu Verfügung. Das wusste der Routinier weidlich zu auszunutzen. Allerdings funktionierte auch dies nur, solange die Hausherren mitspielten, sprich: Rieke & Co. zu viele Freiheiten ließen, ihr variables Spiel aufzuziehen.

Escher mit 11 Punkten gegen Ex-Verein

Kaum kamen in Satz zwei die Angaben der Uniteds wieder härter und platzierter, packte der Block kompromissloser zu und wurden Punktchancen nach erfolgreicher Abwehr konsequenter genutzt, kamen die Netzhoppers plötzlich ins Schwimmen. Die Folge war alsbald ein deutlicher Vorsprung für die Hessen, der Punkt für Punkt ausgebaut wurde. Auszeichnen konnte sich dabei neben dem stark aufschlagenden Moritz Reichert vor allem der slowenische Nationalspieler Jan Klobucar. Seine Hereinnahme im zweiten Durchgang brachte direkt mehr Ruhe und Sicherheit ins Spiel der United Volleys. Auch aus schwieriger Position brachte der 23-jährige ein ums andere Mal clever den Ball im gegnerischen Feld unter, was ihm nach Spielende die Auszeichnung als "MVP" durch Netzhoppers-Coach Mirko Culic bescherte.

Und noch einer bestätigte seine exzellente Form der zurückliegenden Wochen. Nach zuletzt sieben erfolgreichen Blocks beim Rekordmeister in Friedrichshafen ließ Georg Escher diesmal gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen aus KW sechs Angriffsversuche postwendend zurückprallen. Es bleibt dabei: Keiner in der Liga macht mehr Blockpunkte pro Satz als der gebürtige Erzgebirgler, der darüber hinaus noch fünf weitere Zähler beisteuerte. Angesichts derart vieler Leistungsträger ging nach Durchgang zwei auch der dritte Satz unangefochten an die Gastgeber, die nun eindeutig den Ton angaben. Beim Stand von 18:11 kam zusammen mit Dünnes-Vertreter Peter Wolf der nach seiner Meniskus-OP genesene Jan Zimmermann aufs Feld und übernahm von da an das Zuspiel.

Fünfter Sieg vor toller Heimspiel-Kulisse

"Durch Jans Verletzung wissen wir nun, dass wir gleich zwei starke Zuspieler haben, die wir jederzeit ohne Bedenken in der 1. Liga aufs Feld schicken können", lobte Cheftrainer Warm den bis dahin erneut starken Auftritt von Jannis Hopt. Im vierten Satz zeigte sich noch einmal, dass man gegen Königs Wusterhausen wirklich keinen Moment lang die Zügel lockerlassen durfte. Bis zum 19:18 war das Spiel erneut ausgeglichen, bevor Nationalspieler Zimmermann mit einer Aufschlagserie zum umjubelten 25:18 kurzen Prozess machte. Damit landeten die United Volleys bereits den fünften Heimerfolg in Serie, sind in der Fraport Arena seit der Saisoneröffnung am 23. Oktober ungeschlagen. 1.628 Zuschauer dankten es ihrem Team mit einer grandiosen Heimspiel-Atmosphäre. Die soll bereits am kommenden Wochenende erneut mithelfen, den nächsten starken Gegner zu bezwingen. Am Fastnachtssonntag (7. Februar) ist dann um 16 Uhr der Tabellenfünfte VSG Lüneburg zu Gast.

 

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