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Zu viele Fehler: Ladies in Black unterliegen Potsdam mit 0:3

Bundesligen: Zu viele Fehler: Ladies in Black unterliegen Potsdam mit 0:3

17.01.2016 • Bundesligen • Autor: Alexander Barth 425 Ansichten

Aufschlag und Annahme - mit diesen Basiselementen haderten am Samstagabend nicht nur die Ladies in Black, sondern auch die Allermeisten der knapp 900 Zuschauer in der Halle an der Neuköllner Straße. Mit 0:3 (19:25, 18:25, 25:27) haben Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen im ersten Heimspiel 2016 gegen den SC Potsdam den Kürzeren gezogen.

Zu viele Fehler: Ladies in Black unterliegen Potsdam mit 0:3 - Foto: Ladies in Black Aachen

Foto: Ladies in Black Aachen

Tatsächlich waren es die allzu offensichtlichen Unterschiede in besagten Basiselementen, die die Kräfteverhältnisse bei der Heimpremiere von Ladies-Coach Manuel Hartmann herstellten.

Tatiana Crkonova, Miroslava Kuciakova, Britt Bongaerts, Ivona Svobodnikova, Dora Grozer und Simona Kosova genossen als Start-Sechs neben Abwehrchefin Dominika Valachova das Vertrauen von Hartmann gegen den SCP, der im Hinspiel noch deutlich mit 0:3 den Ladies in eigener Halle unterlegen war. Nur allzu selten schafften es die Aachenerinnen an diesem Abend allerdings, dem Gast die eigenen Stärken vor Augen zu führen. "Wir haben es uns selber schwer gemacht", fand Aachens Diagonalangreiferin Tatiana Crkonova eine Umschreibung für fehlende Konstanz in Annahme und Aufschlag. Sie selbst hatte noch am Ehesten überzeugen können, einige starke Angriffsaktionen brachten ihr am Ende den Titel der wertvollsten Spielerin ein.

In allen drei Abschnitten wiederholte sich ein aus Aachener Sicht unliebsames Muster. Starke Phasen wurden nur allzu schnell von solchen abgelöst, die zwischen den Attributen Unglücklich und Ärgerlich schwanken dürften. "Wenn es einmal lief, haben wir uns immer wieder Fehler geleistet, die Potsdam stark gemacht haben", befand Tatiana Crkonova. Das Rezept, Potsdams Saskia Hippe aus dem Spiel zu nehmen, gelang hingegen gut - allerdings auch, weil sich die Angreiferin nur für die wichtigen Punkte aus einer ansonsten eher zurückhaltenden Rolle wagte.

Angefeuert vom treuen Hexenkessel-Publikum durften sich die Gastgeberinnen nur allzu selten über eigene Führungen freuen. Erst im dritten Satz und nach dankbaren Worten an Spender und Unterstützer zugunsten der Ladies in jüngerer Vergangenheit, ließ die Aachener Angriffsabteilung ihre Qualitäten aufblitzen. Mit einem 8:4 ging man hier in die erste technische Auszeit. Beim 11:16 aus Aachener Sicht waren die Kräfteverhältnisse des Abends dann wieder zugunsten der Gäste hergestellt, bei denen Regina Mapeli Burchardt als MVP überzeugte. Die Ladies in Black stemmten sich gegen die drohende Niederlage, allerdings klebte auch in dieser Phase immer wieder das Pech an den Aachener Schuhen. Über vereinzelte Pfiffe im Laufe des dritten Satzes zeigte sich nicht nur Hallensprecher André Schnitker reichlich irritiert.

Eine, die ebenfalls ihr Potenzial im Angriff andeuten konnte, war Lene Scheuschner. "Wir haben nach guten Aktionen zu oft direkt eine schlechte produziert", gab sich auch die 19-Jährige selbstkritisch. "Mit Spielfluss ist dann natürlich nicht viel", befand Aachens Außenangreiferin. "Auf uns wartet noch viel Arbeit", blickte Aachens Coach Manuel Hartmann gleich wieder nach vorn. "Wir stecken schließlich in einem Findungsprozess. Aber ich glaube an uns". Beim nächsten Heimspiel gegen die VolleyStars aus Thüringen am 30. Januar (19 Uhr) haben Team, Trainer und die treuen Fans die nächste Chance auf einen Abend a la Hexenkessel. Zuvor geht es am 23. Januar zum Auswärtsspiel nach Vilsbiburg.










Stimmen zum Spiel:

Manuel Hartmann (Trainer Ladies in Black Aachen):

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Zu viele Fehler im Aufschlag, zu viele Unsicherheiten in der Annahme. Potsdam hat das besser gemacht und deshalb verdient gewonnen. Wir hatten zwar unsere Momente, aber auf uns wartet noch viel Arbeit. Wir stecken schließlich in einem Findungsprozess. Aber ich glaube an uns.

Alberto Salomoni (Trainer SC Potsdam):

Natürlich bin ich froh, dass wir unseren kleinen Lauf auch in Aachen fortsetzen konnten. Meine Mannschaft hat besser gestanden und vor allem weniger Fehler gemacht, so konnten wir unsererseits Druck ausüben und das Spiel für uns entscheiden.

Tatiana Crkonova (MVP Ladies in Black Aachen):

Die kleinen Dinge haben heute den Unterschied gemacht. Ich bin schon enttäuscht, wenn ich an die verpassten Chancen denke, und wir hatten einige. Aber viele kleine Fehler führen am Ende eben in die Niederlage. Ich bin sicher, Manuel Hartmann wird uns weiter die richtigen Dinge mitgeben, damit es bald wieder mit einem Sieg klappt.

Lene Scheuschner (Ladies in Black Aachen):

Wir haben uns selbst aus dem Spiel genommen, das ärgert mich. Im Angriff lief es ja durchaus immer wieder gut, Aufschlag und Annahme waren unsere Schwachstellen. So haben wir Potsdam erlaubt, Druck aufzubauen. Im dritten Satz hatten wir die Chance, noch etwas zu erreichen. Da müssen wir demnächst wieder cleverer werden.

Saskia Hippe (SC Potsdam):

Insgesamt bin ich mit unserer Leistung zufrieden. In den wichtigen Elementen haben wir Aachen im Griff gehabt. Wir haben ihnen das Leben schwer gemacht, im Hinspiel sah das noch anders aus. Wir haben uns entwickelt, natürlich habt Aachen auch einen Umbruch durchzustehen, da muss man sich erst wieder finden.

 

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