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Delitzsch revanchiert sich im Rückspiel-Derby

2. Bundesligen: Delitzsch revanchiert sich im Rückspiel-Derby

12.01.2016 • 2. Bundesligen • Autor: Nina Ulke 621 Ansichten

Ein spannendes Rückspiel-Derby brachte die ausverkaufte L.E.-Playhalle diesen Freitag zum Beben. Einige Fans waren auch aus Delitzsch angereist, welche mit ihren Trommeln und Gesängen für noch mehr Stimmung in der Halle sorgten. Die Leistung beider Mannschaften war sehr durchmischt.

Delitzsch revanchiert sich im Rückspiel-Derby - Foto: L.E. Volleys

Foto: L.E. Volleys

Für die Fans beider Teams war es daher ein kontinuierliches Hin und Her zwischen Hoffen und Bangen. Am Ende konnten sich dann die Stimmungsmacher des GSVE Delitzsch freuen - ihre Jungs entschieden im 5. Satz das Spiel für sich und machten die Revanche für die Delitzscher Heimspielpleite im Oktober perfekt.

Der erste Satz fing nicht gut für die Leipziger Männer an. Delitzscher Mittelblocker und Ex-L.E.-Volleys-Spieler Robert Karl zeigte gleich von Beginn an einen sehr starken Willen, sein Team zum Sieg zu führen. Mit beeindruckenden Blocks und sehr durchschlagskräftigen Angriffen machte er von Beginn an Nägeln mit Köpfen. Die Leipziger blieben bis Mitte des ersten Satzes immer ein, zwei Punkte zurück und fanden noch nicht richtig ins Spiel. Bis auf Sebastian Hähner versuchte jeder noch seine Form zu finden. Das gelang aber vorerst nur zum Teil.
Diagonalspieler Wieland Oswald und zweiter Außenangreifer Jannik Kühlborn gelang es nicht, sich effektiv am Netz durchzusetzen. Viele Angriffe landeten im Block oder im Aus. Auch das Zuspiel von Martin Burgartz schien noch nicht seinen Neujahrskurs gefunden zu haben. Viele der Pässe waren für den gut stehenden Doppelblock der Delitzscher zu flach oder zu nah am Netz. Es reichte lange Strecken zwar immer wieder für den Ausgleich und zur zweiten technischen Auszeit sogar zur 16:15 Führung, danach war allerdings recht schnell Schicht im Schacht. Trotz einer miserablen Aufschlagquote, gelang es den Delitzschern den Sack bei 25:20 zuzumachen. Es stand 0:1 nach Sätzen.

Der zweite Satz fing etwas besser an. Gleich zu Beginn zeigte Kapitän Jan Günther mit einem starken Aufschlag, dass noch Leben in den Leipzigern steckt. Wieland Oswald folgte mit einem starken Block und Basti Hähner mit einem scharfen Angriff zum 3:1. Doch leider war die gute Angriffsquote nur von kurzer Dauer. Schnell lag die GSVE wieder mit 5:3 in Führung. Trainer Busse entschied dann, dass schnell ein neuer Anreiz her musste und brachte Roman Metelskiy als neuen Zuspieler für Burgartz. Das schien das richtige Rezept für die nach ihrer Form suchenden Leipziger gewesen zu sein: ein toller Angriff von Marvin Freese, gefolgt von einem weiteren durch Hähner und der Ausgleich war schnell erzielt. Zwei noch beeindruckendere Asse von Hähner bescherten dann die 8:6 Führung. Es lief nun bei den L.E.-Volleys. Der einen Tag zuvor 23 Jahre alt gewordene Jannik Kühlborn kam immer besser ins Spiel und brachte nahezu jeden Pass im gegnerischen Feld unter. Auch Diagonalngreifer Wieland Oswald steigerte sich deutlich und schlug immer wieder abgebrüht den Block an und konnte ebenfalls viele Punkte herausholen. Für die Fans begann das Spiel eine wahre Augenfreude zu werden. Eine geschlossene Teamleistung und viel Spielfreude und Kampfgeist bescherte den Volleys mit einem deutlichen 25:16 folgerichtig den Satzsieg. Das Team schien wach geküsst und es stand 1:1 nach Sätzen.

Im dritten Satz ging es ähnlich erfreulich für die Leipziger weiter. Jeder schien sichtlich Spaß am Spiel zu haben und das wirkte sich deutlich auf die Leistung der kompletten Mannschaft aus. Tolle Blocks, schlaue Leger in die Lücken des gegnerischen Feldes, bedachte Blockanschläge und scharfe Angriffe resultieren auch im zweiten Satz zu einer konstanten Führung, an der die Delitzscher nicht viel auszurichten vermochten. Dementsprechend ging auch dieser Satz recht deutlich mit 25:17 an die Messestädter. Es stand 2:1 nach Sätzen und die Fans waren guter Laune.

Im vierten Satz konnte die Leipziger dann leider die gute Leistung nicht fortsetzen. Irgendwie war von Beginn der Wurm drin. Die ersten drei Angriffe der Volleys landeten im Block oder im Aus und die Stimmung auf dem Feld fiel schnell. Busse nahm nach dem 0:3 für Delitzsch daher schnell eine Auszeit um den Fall zu stoppen. Leider brachte die kurze Pause nicht den erhofften Effekt. Nichts wollte gelingen. Zur ersten technischen Auszeit stand es 3:8 und Ratlosigkeit war in den Gesichtern der Spieler zu sehen. Die zweite kurze Pause brachte dann aber wieder Schwung in die Mannschaft. Mittelblocker Freese blockte stark und im Anschluss gelang ihm noch ein Aufschlagsass. Das gab Selbstvertrauen und sorgte für einen erneuten Auftrieb. Die Leipziger waren wieder auf einen Punkt ran. Doch wieder brach die Leistung ein und Delitzsch setzte sich ab. Keinem der Angreifer gelang es sich durchzusetzen. Selbst Sebastian Hähner vermochte nichts mehr auszurichten. Die Hoffnung schien bei allen Spielern erloschen. Hängende Köpfe und finster dreinblickende Mienen änderten dementsprechend nichts mehr an der Leistung der Mannschaft. Delitzsch gewinnt den vierten Satz sehr deutlich mit 14:25, die Bestürzung in der L.E.-Play-Halle ist groß. Einen 5. Satz hatte nach den guten Leistungen im 2. und 3. Satz keiner erwartet.

Die entscheidende Runde ging dann leider weiter wie im Satz zuvor. Man sah den Willen, das Spiel noch drehen zu wollen, aber der Kopf spielte nicht mit. Sehr früh setzten sich die Gäste ab. Zu spät begann die Leipziger Punktejagd. Dem Delitzscher Mittelblocker Robert Karl gelang es immer wieder mit einem starken Block den Ball der Volleys zu stoppen oder mit einem starken Angriff einen direkten Punkt zu holen. Auch die Abwehr stand besser als bei den Leipzigern. Was Basti und Co auch versuchten, der Ball wollte den Boden einfach nicht berühren. Somit ging dann leider auch der fünfte und entscheidende Satz an die Delitzscher. Es stand 2:3 nach Sätzen und die Leipziger blickten ratlos und niedergeschlagen drein.

Zur Ehrung der MVP's stand dann Barbara Hahn vom Sponsor Brandschutzbüro Jürgen Hahn bereit. Die goldene MVP-Medaille ging nicht überraschend an den Delitzscher Mittelmann Robert Karl und die Silberne wieder einmal an Sebastian Hähner.

 

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