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SG Rodheim Volleyball: Herren I - Regionalliga

Regionalligen: SG Rodheim Volleyball: Herren I - Regionalliga

11.01.2016 • Regionalligen • Autor: Marcel Kopperschmidt 782 Ansichten

War das ein Volleyball-Krimi im Sportzentrum Rodheim! Zurück aus der Winterpause baut die erste Mannschaft der SG Rodheim ihre Spitzenposition in der Regionalliga Südwest aus.

In einer mehr als 2-stündigen und knappen Schlacht um die Tabellenführung, schafften es die Piraten mit 3:2 (25:23; 23:25; 21:25; 29:27; 17:15) gegen den wohl stärksten Konkurrenten um den Wiederaufstieg in die Dritten Liga - Eintracht Frankfurt - erst sehr spät das Ruder herumzureissen. Bester Spieler des Spiels war der Rodheimer Moritz Sachs.

Nachdem die Rodheimer sich im Hinspiel bei den Mainstädtern mit 3:1 behaupten konnten, glückte auch diesmal ein Tiebreak-Erfolg. Ganz zufrieden war Kapitän Johannes Voeske jedoch nicht: "Wir müssen viel konzentrierter spielen. So haben wir es uns unnötig schwer getan, aber sind durch den Kampf zum Sieg gekommen." Auch Jens Bender räumte nach dem Spiel ein: "Es wäre auch mehr möglich gewesen, aber wir dürfen unsere Ansprüche nicht zu hoch schrauben." Denn für viele Akteure gab es nach dem Urlaub nur eine Trainingswoche, für Robert Stodtmeister und Johannes Voeske lediglich ein paar Stunden Vorbereitung auf das Duell der Spitzenteams.

Trotz der limitierten Vorbereitung kamen die Piraten gut in die Partie. Mit durckvollen Aufschlägen wurde die Frankfurter Annahme unter Druck gesetzt und unterband so den Mittelangriff. Libero Thomas Lingenau machte es auf Seiten der Rodheimer besser so dass Andreas Zander und Peter Preisendörfer im Zuspiel alle Angreifer zum 6:3 und zwischenzetlich 19:14 in Szene setzen konnte. Folglich ging Durchgang eins an die Gastgeber.

Im zweiten Satz zehrten die Rodheimer vom Gewinn des ersten, gingen schnell mit 7:3 in Führung. Die rund 150 Zuschauer im Sportzentrum Rodheim sahen eine ausgeglichene Partie. Dann erarbeiteten sich die Frankfurter aufgrund einer starken Blockarbeit einen kleinen Vorsprung (17:15), den sie bis zum 25:23-Satzgewinn hielten.

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Im dritten Durchgang kam die SGR schnell ins Hintertreffen (2:6). Zschiesche brachte Andreas Böhmer und Alexander Schuld und ließ erneut Diagonal mit Bender/Stodtmeister und Zander/Preisendörfer taktisch umstellen. Und auch wenn die Piraten einen 5-Punktevorsprung auf bis zu 2 Punkte minimieren konnte, warfen die vielen Fehler den Tabellenersten immer wieder zurück.

So sah es nach vier Sätzen nun wahrlich nicht danach aus, als sollten die Rodheimer Piraten eine Siegchance gegen die Frankfurter besitzen. Die eigene Blockarbeit war lückenhaft und konnte Frankfurter Angriffe nicht kontrollieren, so kam es bei 18:24 zum ersten Matchball für die Gäste. Die Moral, die die Piraten bereits andeuteten, setzte sich nun vollends durch - in letzter Sekunde. Ein Aufschlagfehler, eine versuchte Zuspielfinte der Frankfurter und endlich ein erfolgreicher Block von Stefan Brömmeling leutete die Aufholjagd (24:24) ein. Und nun kamen auch die Angriffsschläge der Außenangreifer Johannes Voeske und Moritz Sachs durch. Konzentiert und routiniert, so wie es Trainer Zschiesche gefordert hatte, ging dieser Satz in die Verlängerung wurde mit 29:27 gewonnen.

Es musste somit der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Eine mögliche Vorentscheidung fiel mit der 8:4-Führung, die die Rodheimer sich durch eine konzentriete Arbeit in Annahme und Abwehr erarbeitet hatten. Doch der erneute 10:10 Ausgleich der Frankfurtet hielt auch die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzplätzen. Diese sahen wie zunächst der Gast einen Matchball vergab, dann aber Moritz Sachs den Hammer auspackte und das Sportzentrum in eine berauschende Kulisse verwandelte.

"Ich gebe am Ende dem Spieler die Bälle, der sich mein Vertrauen im Laufe des Spiels erarbeitet hat. Das war in dem Fall Moritz - und er hat es zurückgezahlt", erklärte Preisendörfer. Zschiesche hielt vor allem den außerordentlichen Willen und Kampfgeist seiner Mannschaft an diesem Abend für entscheidend: "Man hat das auf dem Feld richtig gemerkt, alle wollten unbedingt gewinnen." "Typisch Rodheim", sagte der heutige Eintracht Damen Trainer und Rodheim-Seniorenspieler Thomas Brunner. "Rodheim hat absolut verdient gewonnen, es hat es am Ende einfach mehr gewollt als wir."

Es spielten: Jens Bender, Andreas Böhmer, Stefan Brömmeling, Marcel Kopperschmidt, Thomas Lingenau, Peter Preisendörfer, Moritz Sachs, Alexander Schuld, Robert Stodtmeister, Timo Streitenberger, Johannes Voeske, Andreas Zander

 

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