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VfB entscheidet Spitzenspiel für sich

Bundesligen: VfB entscheidet Spitzenspiel für sich

23.12.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 1654 Ansichten

Zum ersten Mal seit den Playoffs 2010 war die Arena Kreis Düren ausverkauft. Der Meister war zu Gast und das zog das Publikum in die Halle. Die Dürener Zuschauer erwarteten kurz vor Weihnachten die Sensation gegen den VfB Friedrichshafen.

VfB entscheidet Spitzenspiel für sich - Foto: Gesa Katz

Mit einem positiven Erlebnis geht es für die Häfler in die Weihnachtsfeiertage (Foto: Gesa Katz)

Die Gäste lieferten den Nordrhein-Westfalen im Spiel Zweiter gegen Vierter ein spannendes Spiel, bei dem der VfB aber im Ergebnis mit 3:1 (25:23, 25:22, 13:25) die Oberhand behielt. Zum wertvollsten Spieler wählte Dürens Trainer Anton Brams Außen-Annahmespieler Baptiste Geiler auf Häfler Seite. MVP der Dürener wurde Geilers Pendant Matthias Pompe.

Mit zehn Minuten Verzögerung startete der VfB Friedrichshafen mit den Mittelblockern Maxi Gauna und Marc Honore, den Außen-Annahmespielern Baptiste Geiler und Luis Joventino, Adrian Gontariu über Diagonal, Zuspieler Arslan Eksi und Libero Luke Perry gegen die SWD powervolleys aus Düren und hatte genau mit diesem Start zu kämpfen. Düren, allen voran Rudy Verhoeff, brachte den Annahmeriegel der Häfler durcheinander, die schnell mit vier Punkten zurücklagen (1:5, 10:14). Auch im Angriff hatte der VfB Ladehemmung und die Bälle der Angreifer landeten im Aus oder im Block - bis zum 16:18 im ersten Satz. Luis Joventino lief aus dem Hinterfeld an, nahm sich ein Herz und donnerte das Leder auf des Gegners Boden. Die Halle verstummte und Friedrichshafen war hellwach. Honore blockte, Geiler machte seinem Titel als bester Aufschläger alle Ehre und Topscorer Adrian Gontariu machte beim 21:20 seinen ersten Punkt. Verhoeffs Aufschlag kam dieses Mal im ersten Tempo zurück, Gontariu schlug stark auf und Geiler machte schließlich den Deckel drauf (22:20, 25:23).

VFB RETTET AUCH ZWEITEN SATZ

Im zweiten Durchgang wollte sich Gontariu dann gleich seinen Rang als Topscorer zurückholen. Vier der ersten zehn Punkte machte der Rumäne für Friedrichshafen und der VfB gab in allen Disziplinen den Ton an (2:0, 10:7). Doch dann ging beim Meister etwas der rote Faden verloren. Friedrichshafen machte Fehler, schlug vor allem die Aufschläge ins Netz (11:10, 13:12). Düren seinerseits spielte konzentrierter und setzte sich mit einem Ass von Marvin Prolingheuer sogar vom VfB ab (13:14, 14:16). Doch die Häfler behielten die Nerven und konnten sich auf ihr Können verlassen. Baptiste Geiler brachte erneut die Führung, Luis Joventino blockte über außen und Friedrichshafen war zurück auf der Siegerstraße. Simon Tischer durfte für Arslan Eksi im Block aufs Feld (22:20, 24:22) und der deutsche Meister sicherte sich auch Durchgang zwei (25:22).

VÖLLIG VON DER ROLLE

Ein Satz trennte die Häfler nach der Zehn-Minuten-Pause noch von den verdienten Weihnachtsferien und ein Ass von Baptiste Geiler und zwei Angriffsbälle durch Gontariu schienen den VfB dort auch schnell hinzuführen. Doch dann kam Matthias Pompe an den Aufschlag und ärgerte die Gäste. Sieben Mal in Folge schlug Pompe auf, die Häfler Annahme wackelte erheblich und Düren stand sicher in der Verteidigung (3:7, 5:9). Moculescu reagierte und nahm die Auszeit, brachte Simon Tischer für Eksi im Zuspiel. Der Kapitän kämpfte und setzte auf schnelle Bälle durch die Mitte, die Abstimmung mit seinen Angreifern war dennoch nicht optimal (6:10, 8:14). Düren verteidigte und nutzte seine Chancen, der VfB war völlig von der Rolle. Michal Finger kam erst für Gontariu, Thilo Späth -Westerholt und Jakob Günthör ersetzten Joventino und Gauna. Der Rest war Statistik. Düren spielte sich in einen Rausch und ließ dem Gast zum Satzende genau 13 Punkte auf der Anzeigetafel (13:25).

ZURÜCK IM SPIEL, SIEG SICHER

Moculescu ging mit seiner Startformation in Durchgang vier und sollte erst einmal auf die richtige Truppe setzen. Gontariu - inzwischen bester Punktesammler der Häfler - kam immer wieder durch und Honore brachte die Dürener Meute mit einem Kracher durch die Mitte zum Schweigen (4:1, 10:6). Mit fünf Punkten lag Friedrichshafen in Front, bis Martin Prolingheuer zum Aufschlag kam. Zwei Mal servierte der Dürener zum direkten Punkt, einmal kam er im Angriff durch. Ein nachträglich durch den Schiedsrichter zurückgenommener Punkt ließ die Gastgeber sogar ausgleichen (13:10, 13:13). Die Mannschaften kämpften Kopf an Kopf, der VfB ließ Düren jedoch nie die Führung übernehmen (15:14, 20:19). VfB-Coach Stelian Moculescu setzte erneut auf Simon Tischer für Arslan Eksi und dieses Mal zog der Joker. Perry verteidigte stark, Tischer hatte alle Zeit der Welt und bediente mustergültig Maxi Gauna, der wieder zwei Punkte zwischen die Kontrahenten brachte (22:20). Einmal wackelte die Annahme noch und schließlich war es wieder der Aufschlag, der das Spiel entschied. Maxi Gauna machte mit einem Ass die drei Punkte für Friedrichshafen klar (25:23).

"Das ist die richtige Richtung", sagt Moculescu nach dem Spiel. "Wir sind aus dem Tief draußen, dennoch haben wir definitiv noch Potential nach oben."

 

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