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NawaRo fehlte die Konstanz um Vilsbiburg zu ärgern

Bundesligen: NawaRo fehlte die Konstanz um Vilsbiburg zu ärgern

07.12.2015 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 928 Ansichten

Bundesliga-Neuling NawaRo Straubing hat das niederbayerische Derby beim Topclub Rote Raben Vilsbiburg am Sonntag mit 0:3 verloren. Dabei konnte NawaRo das Tempo des zweifachen Deutschen Meisters phasenweise mitgehen, musste jedoch immer wieder abreißen lassen (22:25, 9:25 und 22:25).

Nach dem Spiel hatte Straubings Coach Guillermo Gallardo den Grund dafür schnell gefunden: "Uns fehlt noch die Konstanz eine sehr gute Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen", so der Argentinier an seiner alten Wirkungsstätte. "Da fehlt die Erfahrung auf diesem hohen Niveau zu spielen. Dafür haben wir dann diesen hohen Preis bezahlt. Ich habe immer gesagt, wir sind noch nicht bereit, um in der Spitze mitzuspielen. Aber wir müssen weitermachen und uns kontinuierlich verbessern."

Guter Start ins Derby

Der Auftakt in das Derby glückte NawaRo Straubing allerdings. Der Aufsteiger von der Donau ging gleich in Führung (5:2). Auch zur ersten technischen Auszeit war NawaRo noch vorn (8:7). Nach zwei kleineren Fehlern auf Seiten von NawaRo drehte sich die Partie zur zweiten technischen Auszeit (14:16). Als Vilsbiburgs beste Spielerin Roslandy Acosta einen weiteren Punkte erzielte, nahm Straubings Coach Guillermo Gallardo seine erste taktische Auszeit. (14:17). NawaRo war jetzt wieder da und glich aus. Jetzt war Jonas Kronseder mit der Auszeit für die Roten Raben dran (17:17). Und im Dreiertakt ging es weiter. Beim Stand von 17:20 nahm Gallardo seine zweite Auszeit. Diese fruchtete jedoch nicht mehr. Die Raben erspielten sich die ersten Satzbälle (19:24). NawaRo wehrte drei davon ab und zwang die Raben zur zweiten Auszeit. Am Ende besorgte Roslandy Acosta den Satzgewinn für die Gastgeberinnen (22:25).

Im 2. Satz ging nicht viel

Der zweite Satz begann mit starken Raben. NawaRo hielt dagegen, haderte mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung und lag bei der ersten technischen Auszeit mit 5:8 im Hintertreffen. Auch danach lief es nicht rund bei Straubing. Beim Stand von 5:10 nahm Gallardo deshalb eine Auszeit für NawaRo. Auch einige Wechsel brachte keine Sicherheit zurück ins Straubinger Spiel, so dass Gallardo wenig später seine zweite Auszeit nehmen musste (5:12). Auch die brachte nichts. NawaRo spielte nicht mehr so wie im ersten Satz und wurde von den Raben auseinandergenommen (6:16). Auch danach war der Satz einer zum Vergessen aus Straubinger Sicht. Denn auch Fortuna meinte es nicht gut. Jeder Netzroller der Raben ging zu allem Überfluss auch noch ins Straubinger Feld, so dass am Ende ein 9:25 auf der Anzeigetafel stand. Für Gallardo kam dieses Ergebnis nicht zufällig zustande. "Wir sind ein Team, das wenn alles klappt mit den Großen mitspielen kann, aber wenn es nicht klappt, dann läuft es so wie im zweiten Satz."

NawaRo fightet, wird aber nicht belohnt

Im dritten Satz besann sich Straubing wieder auf sein Kämpferherz und hielt von Beginn an dagegen. Das merkte Vilsbiburgs Coach und nahm bereits beim Stand von 6:5 für NawaRo Auszeit. Danach spielte Vilsbiburg wieder konzentrierter und drehte den Spielstand (6:8). Auch nach der 1. Technischen Auszeit punkteten die Raben mit Acosta aus dem Rückraum, so dass Gallardo ebenfalls seine erste Auszeit des Satzes nahm. Bis auf die Aufschläge funktionierte das Spiel des Aufsteigers zu dieser Zeit. Von der Grundlinie kam jedoch fast nichts, so dass sie zur zweiten technischen Auszeit mit 13:16 zurück lagen. Nach dieser setzten sich die Raben ab und Gallardo nahm seine zweite Auszeit (14:19). In dieser fand Gallardo die richtigen Worte. Sein Team kam bis auf 20:21 heran. Am Ende war Vilsbiburg das konstantere Team und sicherte sich den Sieg im Derby (22:25). "Im dritten Satz haben wir uns wieder ins Spiel zurückgekämpft, aber am Ende hat uns auch hier die Konstanz gefehlt.

Bertalanitsch MVP

Als beste Spielerin wurde bei NawaRo Libera Michaela Bertalanitsch ausgezeichnet. "Michi entwickelt sich sehr gut", so Gallardo. "Sie bekommt immer wieder die Chance zu spielen und sie nutzt sie regelmäßig. Klar fehlt ihr noch die Erfahrung auf diesem Niveau zu spielen, aber ich bin sehr zufrieden mit ihr." Bei den Roten Raben erhielt einmal mehr Angreiferin Roslandy Acosta die Goldmedaille der Volleyball Bundesliga als wertvollste Spielerin des Siegerteams.

Schlüsselspiel am Samstag

Kommenden Samstag bekommt es NawaRo mit einem Team auf Augenhöhe zu tun. Mit den VolleyStars Thüringen gastiert ein direkter Konkurrent um einen Platz in den Preplayoffs in der turmair Volleyballarena. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Tickets gibt es bereits an allen lokalen Vorverkaufsstellen und im Internet auf www.nawaro-straubing.de. Mit einem Sieg zu Hause könnte NawaRo die Damen aus Suhl auf Distanz halten. Es wären richtige Big-Points in dieser Saison für die Niederbayern.

 

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